Noch lange keine Entwarnung
Von dieser Zeitung befragte Analysten sagen für den Dax ein sehr volatiles Jahr vorher. Doch in den kommenden Wochen dürften die Aktienmärkte anfällig für Rückschläge bleiben – auch ein Jahrestief könnte noch bevorstehen.
Von dieser Zeitung befragte Analysten sagen für den Dax ein sehr volatiles Jahr vorher. Doch in den kommenden Wochen dürften die Aktienmärkte anfällig für Rückschläge bleiben – auch ein Jahrestief könnte noch bevorstehen.
Wie soll es auf der Insel weitergehen, wenn Corona einmal vorbei ist? Großbritanniens Wirtschaft steckt in der tiefsten Rezession seit Jahrhunderten – und für eine Erholung gibt es Hindernisse.
„Wir werden einander viel verzeihen müssen“, hat Jens Spahn vor kurzem mit Blick auf die Corona-Pandemie und die Zeit danach gesagt. Recht hat er.
Heidenheims Trainer Schmidt fährt einen Bus nach Bochum. Kiels Koreaner Lee erzielt das erste Tor nach der Corona-Pause. Die zweite Liga startet mit kuriosen und ungewöhnlichen Umständen.
Die geplanten Schließungen bei Galeria Karstadt Kaufhof machen vor den Spezialgeschäften des Konzerns nicht halt: Von 30 Karstadt-Sports-Filialen sollen offenbar gerade 10 übrig bleiben. Auch Vertreter der Städte schlagen inzwischen Alarm.
Was hier Karstadt ist, ist in Amerika JC Penney: Die Warenhäuser waren einst die Stammläden der Mittelschicht und Mittelpunkt von Städten. Doch das Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr – und in der Corona-Krise bleibt nur ein radikaler Schritt.
Sie erreichen im Netz ein Millionenpublikum und verkaufen ihre Theorien als „Widerstand“ im Namen des Grundgesetzes: Verschwörungstheoretiker sind gut im Geschäft. An diesem Wochenende folgen ihnen wieder Tausende.
Durch Vergleiche mit seinen Hauptgläubigern ist es dem der hoch verschuldeten Karlsruher SC gelungen, seinen Schuldenstand um rund 20 Millionen Euro zu verringern.
Finanzinvestoren haben viele Auktionen aufgesetzt – und legen sie jetzt reihenweise auf Eis. Die Corona-Krise zwingt zur Pause. Ein Blick auf drei Transaktionen.
Weil eine Investorengruppe finanzielle Hilfen an den von einer Insolvenz bedrohten Zweitligaklub vom Rücktritt des Präsidenten abhängig macht, tritt Ingo Wellenreuther nun von seinem Amt beim Karlsruher SC zurück.
Wochenlang haben Mitarbeiter der Steakhaus-Kette Maredo umsonst gearbeitet. Das sei eine bewusste Entscheidung, teilt die Geschäftsführung mit. Mit einer Nachzahlung sei nicht zu rechnen.
Gegen den Willen einiger Klubs soll auch die dritte Liga den Spielbetrieb bald wieder aufnehmen. Der DFB warnt eindringlich vor wirtschaftlichen Folgen eines Saisonabbruchs. Ein Politiker erhebt schwere Vorwürfe.
Trotz Corona gibt es mitten in Deutschland weniger Pleiten. Dabei sei ein Insolvenzantrag mitunter sinnvoller als ein KfW-Darlehen, meint ein Fachjurist. Das sehen aber nicht alle so.
Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind für den deutschen Mittelstand besonders schlimm. Eine Vermögensabgabe wäre katastrophal – weniger Bürokratie wäre gut.
Steuererleichterungen, Einkaufsgutscheine, Zuschüsse zum Homeoffice: Die Regierung debattiert, wie die Wirtschaft in Schwung gebracht werden kann. Nicht alles muss Geld kosten.
Noch halten sich dank Staatshilfen und langer Bearbeitungszeiten die Insolvenzen in Grenzen. Doch Euler Hermes erwartet eine Ausfallwelle in Rekordhöhe.
In der Bundesliga hat der Sportsgeist schon verloren. Dazu müssen Geisterspiele gar nicht erst angepfiffen werden. Aus diesem Dilemma gibt es für den Fußball kein Entrinnen.
Ab heute gelten in vielen Bundesländern neue Lockerungen. Die Debatte über Freiheitsbeschränkung ebbt jedoch nicht ab. Auch die Bundesliga ist noch weit von einer Normalität entfernt. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
In Zeiten von Corona wissen viele Verbraucher nicht, wie sie ihre bereits gebuchten und zukünftigen Reisen antreten und planen sollen. Die Verbraucherzentrale Hessen will mit einer Gratis-Hotline Rat geben.
In der Corona-Krise geraten viele Unternehmen in Not und rufen nach der Bundesregierung. Andernfalls droht eine gefährliche Abwärtsspirale.
Die Unternehmen werden womöglich deutlich weniger ausbilden. Auf dem Spiel steht die Zukunft Hunderttausender Schulabgänger – und die Sicherung der Fachkräfte von morgen.
Die Krise ab 2008 sorgte für eine Welle neuer Gründungen in der Finanzbranche. Dieses mal erleiden die etablierten Geldhäuser keinen großen Vertrauensverlust. Profitieren Fintech-Gründer trotzdem von der Corona-Krise?
Von der Euro-Krise hatten sich Spanien und Portugal erholt. Nun stehen beide Länder infolge der Coronavirus-Pandemie wieder am Abgrund. Was nun?
An diesem Freitag hätte für die deutsche Nationalmannschaft die Eishockey-WM begonnen. Stattdessen versuchen Verband und Klubs, sich auf eine ungewisse Zukunft einzustellen. Wie kann das gehen?
Arbeitgeberpräsident Kramer verteidigt die Staatshilfen und fordert im F.A.Z.-Interview, den europäischen Binnenmarkt wiederherzustellen. Sorgen bereiten ihm die Pläne des linken SPD-Flügels.
Mehr als ein Drittel der deutschen Unternehmen musste wegen der Corona-Krise seine Investitionen zurückschrauben. Und auch von den Verbrauchern sind alsbald keine Impulse zu erwarten. Die Krise wird die Wirtschaft noch einige Zeit beschäftigen.
Niederländer denken sehr wohl solidarisch – viele finden es aber unsolidarisch, wenn Länder in normalen Zeiten undiszipliniert haushalten und darauf setzen, dass sie zur Not schon Hilfe bekommen werden.
Der Arbeiter-Samariter-Bund hat die Frankfurter Erasmus-Schule ehedem aus der Insolvenz aufgefangen und ein teures Gebäude für sie gekauft. Die neuen Turbulenzen zeigen: Der Kauf war ein Fehler.
Die Verbraucher sind in der Corona-Krise immens verunsichert und abgesehen von Online-Shops auch nicht in Einkaufslaune. Der stationäre Handel verzeichnet Umsatzrückgänge von bis zu 75 Prozent. Ändert sich das mit den Öffnungen?
Die Fußball-Bundesliga darf den Ball mit gebotener Demut wieder rollen lassen. Sie kann damit ihre Existenz sichern. Diese Branchenrettung könnte sogar zu einer Art sozialem Experiment werden.
Wer eine Pauschalreise mit Thomas Cook gebucht hatte, kann ab heute online eine Erstattung beantragen. Der Bund musste einspringen, weil eine Insolvenzabsicherung des Reisekonzerns nicht ausreichte.
Kreuzfahrtaktien standen am Dienstag an der Wall Street schwer unter Druck. Bei allen Gesellschaften geht es derzeit nur um eines: das Überleben.
Die Politik will Unternehmensinsolvenzen infolge der aktuellen Covid-19-Krise so gut wie möglich verhindern. Damit das gelingt, wären insbesondere im Steuerrecht noch etliche Änderungen nötig. Ein Gastbeitrag.
Hotels und Gaststätten hoffen auf baldige Öffnung. In Schleswig-Holstein haben sie konkrete Vorschläge dafür: Mehr Abstand, weniger Strandkörbe und ohne Selbstbedienung, Stammtische oder Salzstreuer.
Offensichtlich ist man im Konzern bemüht, die Wogen zu glätten. Zugleich versucht Lufthansa-Chef Carsten Spohr, die Aktionäre zu beruhigen, die den Einfluss des Bundes fürchten: „Wir brauchen staatliche Hilfe, aber keine staatliche Geschäftsführung.“
Die Stimmung in der Reisebranche wird schlechter, nachdem nun auch Kurzurlaube im Ausland im Mai und an Pfingsten ausfallen werden. 60 Prozent der Unternehmen stehen kurz vor einem Insolvenzantrag.