Deutscher EU-Kommissar will die Energiewende bremsen
Der Umstieg auf erneuerbare Energieträger hierzulande geht dem CDU-Politiker Günther Oettinger zu schnell. Besser findet er, wenn Deutschland sich mehr mit den europäischen Partnern abstimmt.
Der Umstieg auf erneuerbare Energieträger hierzulande geht dem CDU-Politiker Günther Oettinger zu schnell. Besser findet er, wenn Deutschland sich mehr mit den europäischen Partnern abstimmt.
Während Deutschland teure Energie erntet, erweckt in Nordamerika Schiefergas die ergraute energieintensive Industrie zu neuem Leben. Das lenkt Investitionen über den Atlantik.
Ist die Befreiung von der EEG-Umlage eine unerlaubte staatliche Beihilfe für gewisse Betriebe? Die EU prüft dies. Unternehmer in Hessen befürchten noch höhere Stromkosten. Und: Die Befreiung von der Umlage mindere nur eine Mehrbelastung, heißt es.
Die hohen Strompreise entpuppen sich immer mehr zu Investitionshemmnissen im Rhein-Main-Gebiet. Allein im Industriepark Kalle-Albert in Wiesbaden zögern mehrere Unternehmen, Geld in ihre Fabriken zu stecken.
thwi. FRANKFURT. Im Landtagswahlkampf kann es nicht schaden, auch bei führenden Köpfen aus der Wirtschaft für sich und seine Politik zu werben.
Hessische Unternehmen klagen über hohe Belastungen durch die sogenannte EEG-Umlage. Sie plädieren für einen gleitenden Einstieg in ihre Entlastung und die Umverteilung von Kosten.
DÜSSELDORF, 11. AprilDer 24. März sorgte für ein Novum in der Branche. An jenem Sonntag rutschten die Strom-Großhandelspreise gegen Mittag vier Stunden lang in ...
enn. BERLIN, 25. Oktober. Die Deutsche Bahn AG sorgt sich vor dem Winter um die Stromversorgung für ihre Züge in Nordrhein-Westfalen.
Nordrhein-Westfalen ist Energieland Nummer eins. Noch gelingt es den Regierungspartnern SPD und Grüne, Grundsatzkonflikte nur schwelen zu lassen.
Die Koalition in Berlin entlastet energieintensive Unternehmen auch in den nächsten zehn Jahren zu großen Teilen von der Ökosteuer. Dem Bund entgehen dadurch weiterhin Einnahmen von jährlich rund 2,3 Milliarden Euro. Die Opposition kritisiert das scharf.
UPS verkündet die Übernahme von TNT Express, Freenet will ab 2014 den Umsatz wieder steigern, der Staatseinfluss auf EADS soll sinken und ProSiebenSat.1 kauft die britische Filmfirma Endor. Burda will seinen Einfluss bei Xing ausbauen und Rusal erleidet einen Gewinneinbruch. Die Netzkosten werden den Strompreis treiben, EU-Kommissar Barnier kündigt einen Gesetzentwurf zur Regelung der Girokonto-Gebühren an und laut IWF wird sich das Wachstum der Weltwirtschaft 2012 doch verlangsamen.
Die Bundesnetzagentur erwartet in den kommenden Jahren eine Verteuerung des Stroms um bis zu 7 Prozent. Ein weiterer Anstieg wird folgen. Grund ist die Energiewende.