„Durch Fernbusse verlieren wir 50 Millionen Euro“
Von Frankfurt mal eben zu einer Ausstellung nach München - und zurück. Bahnchef Rüdiger Grube über das Leben im Zug, die Probleme mit dem Internet und das Geschacher der Politik um Bahnposten.
Von Frankfurt mal eben zu einer Ausstellung nach München - und zurück. Bahnchef Rüdiger Grube über das Leben im Zug, die Probleme mit dem Internet und das Geschacher der Politik um Bahnposten.
Unterbrochene Telefonate, hängende Internetseiten: Wer im Zug fährt, ist oft nicht erfreut über den mobilen Anschluss. Das soll jetzt besser werden, doch es gibt noch technische Hürden.
Im Wirtschaftspoker zwischen Alstom, Siemens und General Electric geht es auch um moderne Hochgeschwindigkeitszüge. Spitzentechnik waren schnelle Züge aber schon in der Frühzeit der Eisenbahn.
Tauscht Siemens seine Zugsparte nach Frankreich weg? Kann man für die Ukraine nach dem russischen Rückzug hoffen? Und muss man sich den Abbau der „kalten Progression“ abschminken? Themen des Tages.
Alstom und Siemens sind die beiden wichtigsten Hersteller von Hochgeschwindigkeitszügen. Bei einem Zusammenschluss hätte es die Bahn nur noch mit einem einzigen Lieferanten zu tun. Was bedeutet das für die Bahn-Kundschaft?
Der GE-Vorstandsvorsitzende Immelt und Siemens-Chef Kaeser werben in Paris für ihre Übernahmepläne. Die Deutschen sind mit kartellrechtlichen, die Amerikaner mit politischen Problemen konfrontiert.
Jetzt greift auch Siemens nach dem Rivalen Alstom. Der Münchner Konzern macht eine noch bessere Offerte als der Rivale General Electric – und bietet den Franzosen nach F.A.Z.-Informationen einen weitreichenden Tausch von Geschäftsbereichen an. Teil des Pakets: Der Bau des ICE.
Die Triebzüge der nächsten ICE 3 kommen endlich bei der Deutschen Bahn an. Sie werden im Hochgeschwindigkeitsverkehr dringend benötigt. Aber was wird aus dem Auslandseinsatz?
Zwei Jahre voller Pannen und „Mega-Peinlichkeiten“ sind vorbei: Die neue Generation des Schnellzuges ICE3 fährt mit mehr als 300 Kilometern in der Stunde durch Deutschland. Eine Fahrt im Hoffnungsträger der Bahn zeigt die Unterschiede zum Vorgänger.
Der Oberbürgermeister hat im Juni Halbzeit – und mit Rathausbau, ICE-Trasse und Konversion jede Menge Arbeit. Besonders mit dem Bau des Rathauses setzt sich die schwarz-grüne Koalition der Gefahr aus, dass die Bürger sie abstraft.
Noch völlig unbekannte Unternehmen bestimmen den Markt für den Fernbusverkehr. Das Angebot ist groß. Am Knotenpunkt Frankfurt kommt es regelmäßig zum Durcheinander an der Südseite des Hauptbahnhofs.
Am Tag nach Neujahr per ICE von Berlin nach Frankfurt im Kleinkindabteil, so lautet zumindest der Plan. Doch in solchen Fällen wird aus der vorgeblich enfachen Buchung mitunter ein Geduldsspiel.
Rund anderthalb Stunden haben ICE-Reisende im Zug festgesessen, nachdem der Zugführer eine Notbremsung eingeleitet hatte. In der Folge verspäteten sich elf andere Züge.
Die Deutsche Bahn misst ihre Pünktlichkeit akribisch. Aber messen allein genügt nicht. In der Realität mangelt es an Zügen, ist die Infrastruktur oft marode - und manchmal fehlt der Lokführer.
Mit über zwei Jahren Verspätung liefert Siemens 4 der 16 bestellten ICEs an die Deutsche Bahn aus. Das Eisenbahnbundesamt hat nach Informationen der F.A.Z. die langersehnte Freigabe erteilt.
Der Fernbus macht der Bahn in Deutschland Konkurrenz. Das verändert auch den Verkehr an den Weihnachtsfeiertagen. Tausende Reisende stehen vor einer Entscheidung.
Mit zwei Jahren Verspätung liefert Siemens neue ICEs an die Deutsche Bahn. Bahnchef Grube rechnet mit den ersten beiden Zügen noch in diesem Winter.
Eisklumpen unter den Zügen bremsen die Bahn immer wieder aus. Für den kommenden Winter steht jetzt in Frankfurt eine Frostschutzanlage bereit. Sie soll helfen, den Fahrplan zumindest nach Paris, Brüssel und Amsterdam einzuhalten.
An der Anzeigetafel läuft ein unschöner Hinweis, genau an jener Stelle, an welcher der gewünschte ICE aufgerufen ist. „Zug fällt aus.“ Der Informant im Führerstand des Reisezentrums gibt Anweisungen.
Die Bahn sagt erstmals genauer, wie sie zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember die Preise erhöhen will. Auch die Reservierung wird teurer.
Mancher Mieter hat sich am Flughafen mehr erwartet. In große Teile des weitläufigen Atriums verirren sich nur wenige. Andere äußern sich zufrieden über den spektakulären, darum aber nicht einfachen Standort. Ein Besuch.
Die Bahn zieht Lehren aus dem Stellwerk-Chaos in Mainz: 1.500 neue Fahrdienstleiter will sie einstellen. Und fordert außerdem mehr Geld, um kaputte Brücken und Schienen zu reparieren. Ihre Gewerkschaft ist skeptisch.
Der Frankfurter Hauptbahnhof wird nicht abgerissen, er wird nicht für Fernzüge untertunnelt, und das Gleisvorfeld wird nicht planiert. Vielmehr wird gefeiert, dass der Hauptbahnhof auch nach 125 Jahren bleibt, wie er ist: das perfekte Gegenstück zu Stuttgart 21.
Auf der Fahrt von Berlin nach Frankfurt hält der Zug außerplanmäßig in Fulda. Dort wird durchgesagt, man solle in den Zug gegenüber einsteigen. Aber dort bleiben die Türen verschlossen.
Wegen eines Brands muss ein ICE mit mehreren hundert Passagieren an Bord auf offener Strecke anhalten und evakuiert werden. Zum Schreck kommt für die Reisenden die Hitze: Der Strom wird abgeschaltet, Lüftung und Klimaanlage fallen aus.
Mit Bahn und Rad verreisen - das geht. Doch Stellplätze in Fernzügen sind knapp, und Fahrradabteile auf beliebten Nahverkehrsstrecken häufig überfüllt. Das Verbraucherthema.
Der Bahnverkehr zwischen Frankfurt und Mannheim läuft wieder normal. Nach einem unwetterbedingten Unfall mit einem ICE waren die Gleise blockiert gewesen.
In Südhessen saßen rund 600 Reisende die halbe Nacht in einem ICE fest. Ihr Zug war bei stürmischem Wetter in einen umgestürzten Baum gefahren. Eine abgerissene Oberleitung erschwerte die Bergung. Auch anderswo in Hessen sorgte starker Wind für Zwischenfälle.
Erst erfanden Werbeagenturen den Marlboro-Mann. Dann erfanden sie die Banner im Internet. Jetzt wollen sie unser Leben verbessern. Einblicke in eine der größten Werbeagenturen der Welt.
Die abflauende Konjunktur belastet das Geschäft von Siemens. Nun kommen Sonderlasten hinzu: die verspätete Auslieferung der ICE-Züge an die Bahn, die schwierige Anbindung der Nordsee-Windparks an das Festland und der Ausstieg aus dem Solargeschäft.
Gut ausgelastete Fernverkehrszüge und das Schienennetz haben der Deutschen Bahn 2012 einem Medienbericht zufolge einen Rekordgewinn beschert. Trotz schwächelnden Güterverkehrs kletterte der Gewinn demnach auf 2,7 Milliarden Euro.
Bald sollen auch aus Rhein-Main Heerscharen von Kunden per ICE oder über die A3 nach Montabaur zum Kleiderkauf kommen. Das ist der Plan der Entwickler des Factory Outlets, das dort entsteht. Weil Nachbarn das nicht wollten, sind seit der Idee bis zum Baubeginn im Herbst zehn Jahre verstrichen.
Ein Unfall mit einem ICE hat am Donnerstag auf der Strecke zwischen Köln und Frankfurt für mindestens zwei Stunden den Bahnverkehr lahmgelegt.
Siemens wollte eigentlich längst neue ICEs an die Bahn geliefert haben, bekommt aber technische Probleme nicht in den Griff. Doch mehr als ein Sandkorn ins Getriebe streut auch das Eisenbahnbundesamt.
Die Bahn braucht dringend neue ICEs, denn für Wintertage mit Schnee und Eis hat sie keine Reserven. Doch Siemens lässt die Bahn weiter auf die Auslieferung warten. Noch nicht mal ein fester Zeitplan steht.
Siemens hatte der Bahn versprochen, die neuen ICEs rechtzeitig zum Winter zu liefern. Doch daraus wurde nichts. Selbst Verkehrsminister Ramsauer wurde „stocksauer“. Jetzt tauscht Siemens den Chef der Sparte aus.