Der Hunger der Textilarbeiterinnen
Die Folgen der Pandemie setzen vielen Branchen zu. Auch Näherinnen für Weltmarken wie Adidas und H&M sind betroffen. Sie geben in einer Befragung an, nicht einmal genug Geld für Essen zu haben.
Die Folgen der Pandemie setzen vielen Branchen zu. Auch Näherinnen für Weltmarken wie Adidas und H&M sind betroffen. Sie geben in einer Befragung an, nicht einmal genug Geld für Essen zu haben.
Ausgerechnet kurz vor dem Fest müssen die Geschäfte schließen, was die Umsätze sinken lässt. Wie im Frühjahr trifft es einige mehr als andere. Die Börse honoriert es daher stark, wenn Händler auch das Digitalgeschäft beherrschen.
Sie suchen noch nach einem kleinen Präsent für die Nachbarin, den Hipsterneffen oder die reiche Tante? Wir haben Duftkerzen getestet und verraten, welche für wen geeignet ist.
Modebewusste Frauen tragen heute wieder mit Freude am Ohr, was vom Namen her an die Kolonialzeit erinnert – die Rede ist von Kreolen-Ohrringen. Wir haben acht Modelle anprobiert.
Vom kleinen Start-Up bis zu großen Playern wie Zalando: Immer mehr Händler verkaufen gebrauchte Kleidung – und zwar online. Ist das Ende von Fast Fashion eingeläutet?
Ein Schwede wirbelt die Finanzwelt durcheinander. Sein Prinzip: Er macht das Einkaufen einfacher – aber die Kunden müssen ihre Daten preisgeben. Das ist nicht das einzige, was die Verbraucherzentrale an Klarna kritisiert.
Die deutsche Politik will die Innenstädte mit Kultur beatmen, die Bürgermeisterin von Paris baut die Metropole zum Öko-Dorf um. Ist das wirklich die Zukunft des urbanen Lebens?
In „Männer in Kamelhaarmänteln“ verwertet Elke Heidenreich Textilien als Texte wieder. Die Autorin nimmt das Thema Kleidung so ernst, dass sie ihrer Zeit voraus ist.
Junge Mode aus Berlin: „24colours“ hat eine Filiale in Frankfurt eröffnet. Hier findet sich günstige Street-Style-Mode in allen Farben des Regenbogens. Das Label möchte erschwingliche Preise mit Nachhaltigkeit vereinen.
Über Unterwäsche wird nicht viel gesprochen. Dabei lässt sich an Sport-BHs und Spitzenwäsche erstaunlich viel ablesen. Hier erzählen Frauen von ihren Dessous-Biographien.
Das vermeintliche Armenhaus Bangladesch ist dabei, den großen Nachbarn Indien im Pro-Kopf-Einkommen zu überholen. Das birgt politischen Sprengstoff.
Spanplatten dringend gesucht: Geschäftsleute fürchten zu den Wahlen gewalttätige Ausschreitungen und rüsten sich für mögliche Krawalle in der Wahlnacht.
Vasen sind immer ein Abbild ihrer Zeit und in jeder Epoche präsent. Auch die neuen Objekte zeigen einen Wandel im Wohnen: Es wird individueller.
Für Annette Roeckl ist es ein Spiel aus Verhüllen und Zeigen, wenn sie ihre Hände mit Leder bedeckt. Sie glaubt, dass das modische Detail ein „Revival“ erlebt.
Keine Teamarbeit, kein Konsens: Doppelspitzen werden immer häufiger eingesetzt, dabei muss die Arbeit als Zweier-Führungsspitze gelernt sein. Einiges kann schiefgehen.
Der Cardigan für Männer hat keinen guten Ruf. Unser Autor versucht sich trotzdem daran – mit mäßigem Erfolg.
Jetzt kaufen, später zahlen – Zahlungsmethoden wie „Klarna“ sind vor allem bei jungen Menschen beliebt. Was steckt dahinter?
Der schwedische Modekonzern muss ein millionenschweres Bußgeld zahlen. Der Grund: H&M hatte mit der Überwachung Hunderter Mitarbeiter eines Servicecenters gegen den Datenschutz verstoßen. Der Fall war durch Recherchen der F.A.Z. bekannt geworden.
Der Modebranche geht es so schlecht wie noch nie. Über die kleinen Händler, die es trotzdem schaffen werden.
Karstadt & Co. haben es wegen des Online-Handels immer schwerer. Viele Filialen müssen schließen. Unsere Autorin bedauert das sehr – ein persönlicher Abschied.
Wer Modedesigner werden oder gar ein eigenes Label haben möchte, braucht mehr als ein gutes Gespür für Trends. Von den vielen Wegen in eine Branche, in der Einsteigern nichts geschenkt wird.
Frauen posten Fotos von sich in zwei verschiedenen Posen, um zu illustrieren, dass alle Körper „normschön“ sein können, wenn man sie nur richtig fotografiert. Das bewirkt viel, aber sicher kein Empowerment.
H&M vertreibt seine Kollektion für große Größen künftig nur noch online. Plus-Size-Bloggerin Julia Kremer will das nicht hinnehmen – und fordert ein Umdenken der großen Modeketten.
Der Modekonzern H&M beendet die Zusammenarbeit mit einem chinesischen Garn-Produzenten. Zuvor hatte eine Denkfabrik den Vorwurf erhoben, H&M und viele weitere Unternehmen profitierten von Zwangsarbeit durch Uiguren.
Was mit unseren Stadtzentren passiert, ist ungewiss. Werden wir noch in großen Bürogebäuden arbeiten? Ist das Ende des Kaufhauses der Anfang einer neuen Urbanität? Möglichkeiten gibt es viele.
Die Bewegung Cittaslow setzt auf entschleunigte Stadtentwicklung. Ein Gespräch mit dem Präsidenten Manfred Dörr über Heimatstolz, die Gefahren von schnellem Wachstum – und warum es sich in Kleinstädten vielleicht besser lebt als in Berlin oder München.
Es ist Sommer, und junge Frauen zeigen mit Begeisterung ihre Körpermitte. Auch die Tochter unserer Autorin trägt immerzu bauchfrei. Warum nur stört Eltern das so?
Die Handykordel hat den Anfang gemacht, aber auch andere Accessoires kann man um den Hals binden. Auch für die Corona-Stoffmaske kann das praktisch sein.
Die Altkleider-Container quellen über, die Absatzmärkte in Osteuropa und Afrika sind weitgehend zusammengebrochen. Das Sammelsystem steht vor dem Kollaps. Verantwortung übernehmen soll die Textilindustrie.
Drei junge Dänen gründeten „Shaping New Tomorrow“, weil sie keine Mode fanden, die zu ihnen passte. Nun präsentieren sie eine besonders nachhaltige Hose.
Ein Händler sagt, Adidas zwinge ihn, stornierte Waren abzunehmen. Der Sportkonzern bestreitet das. Zwischen Herstellern und Handel knirscht es in Corona-Zeiten. Droht der Drei-Streifen-Marke nach dem Debakel um Mietstundung neues Ungemach?
Seit der Corona-Krise versuchen Einkäufer, sich um das Zahlen ihrer Rechnungen zu drücken und verlangen hohe Nachlässe, die ungesetzlich seien. Der Verband fordert eine faire Geschäftspraxis in Zeiten der Not.
Auch die Modebranche erleidet durch Corona starke Einbußen, hilft dennoch durch Spenden oder Hilfsgüter in der Not – und erfindet schon wieder neue Trends.
Kitschig, tropisch oder psychedelisch: Bunt gemusterte Socken liegen voll im Trend. Selbst am Knöchel des kanadischen Premierministers sind sie zu finden. Wir haben einige Modelle anprobiert.
Während zahlreiche Länder im Angesicht des Coronavirus das öffentliche Leben herunterfahren, bleibt in Schweden auch während der Pandemie vieles beim Alten. Kann der Alleingang gutgehen?
Das Ehepaar Ditte und Nicolaj Reffstrup will mit seinem Label Ganni den Neuheitsanspruch der Mode mit dem Bedürfnis nach Nachhaltigkeit versöhnen. Ihre Designs muss man nicht mehr kaufen – leihen reicht. Ein Interview.