IWF kritisiert deutsches Griechenland-Ultimatum
Internationaler Währungsfonds und Bundesregierung streiten über die Griechenland-Hilfen. Vor allem für einen Minister sind das schlechte Nachrichten.
Internationaler Währungsfonds und Bundesregierung streiten über die Griechenland-Hilfen. Vor allem für einen Minister sind das schlechte Nachrichten.
Konfliktstoff zwischen beiden Seiten gibt es genug: Deutsche Bank, Griechenland und die IWF-Forderungen nach einer Konjunkturspritze.
Der Internationale Währungsfonds fordert einen Schuldenschnitt für Griechenland. Die widersprüchliche deutsche Position irritiert die Gläubiger.
Griechenlands Reformen reichen einfach nicht aus. Deshalb droht der Internationale Währungsfonds damit, sich zurückzuziehen und kein neues Geld zur Verfügung zu stellen. Der Ärger wächst.
Seit einem Jahr ist das neue Griechenland-Rettungspaket beschlossen, doch der Internationale Währungsfonds ist noch nicht dabei. Das sorgt im Bundestag für Ärger.
Selbst wenn Griechenland alle geplanten Strukturreformen und Sparmaßnahmen umsetzt, sei ein weiterer Schuldenerlass seitens der Gläubiger nötig, sagt der Internationale Währungsfonds.
Bei der Ehefrau von Griechenlands Notenbankchef steht die Polizei vor der Tür – kurz bevor der Notenbankchef über eine wichtige Personalie entscheiden muss. Er ist nicht der einzige griechische Bürokrat, der seltsamen Ärger mit der Justiz bekommt.
Ein Anstieg an Urlaubern hat in der griechischen Tourismusbranche mehr als 200.000 Jobs geschaffen. Doch nicht alle Inseln profitieren von der Entwicklung.
Beginnt der Schuldenstreit mit Griechenland jetzt wieder zu eskalieren? Die Euro-Finanzminister erhöhen jedenfalls ihren verbalen Druck auf Athen.
Die griechische Insel Rhodos galt einmal als Maserati der Tourismusbranche. Heute ist Rhodos bestenfalls ein Kleinwagen. Die Probleme der Hoteliers sind symptomatisch für das Land.
Jean-Claude Juncker führt sich auf wie der europäische Ministerpräsident. Mit der Wahrheit braucht man es da nicht so genau zu nehmen. Ein Gastbeitrag.
Wer in Griechenland seine Wohnung zum Beispiel über Airbnb vermietet, soll dafür künftig Steuern zahlen. Die Regierung verspricht sich Millionen-Einnahmen.
Athen braucht einen Schuldigen für die Krise der letzten Jahre. Jetzt startet eine Staatsanwältin einen Prozess gegen den früheren Chefstatistiker Andreas Georgiou – wegen Landesverrats.
Er leitete einst die Statistikbehörde Griechenlands – und berechnete das Staatsdefizit. Jetzt ist die Regierung sauer. Andreas Georgiou könnte eine hohe Haftstrafe bekommen.
Der Währungsfonds habe durch sein Verhalten in der Euro-Krise seine Reputation als unabhängiger Krisenmanager aufs Spiel gesetzt, lautet die Kritik.
Wie sieht die Zukunft der Energiekonzerne aus? RWE-Konzernchef Peter Terium über gewalttätige Proteste gegen die Braunkohle und seine horrenden Schulden.
„Ziel meiner Reise mit deutschen Unternehmern ist es, Beziehungen aufzubauen, die beiden Seiten nützen“, sagt SPD-Chef Gabriel. Nun steigt er ins Flugzeug nach Athen.
Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras muss sparen – und verliert die Zustimmung der Bevölkerung. Würde heute gewählt, hätte eine andere Partei die Mehrheit.
Der Betrag, den Griechen von ihrem Konto abheben können, ist begrenzt - aus Angst vor einer Kapitalflucht. Doch es gibt erste Anzeichen, dass die Beschränkungen bald vorbei sind.
Griechenland will sich von Deutschland bei der Steuereintreibung helfen lassen – so hieß es. Doch das Projekt kommt offenbar nicht voran.
Athen hat getan, was für die Auszahlung der nächsten Hilfstranche nötig ist, sagen die Experten der Gläubiger. Deswegen geben nun auch die deutschen Abgeordneten grünes Licht.
Das ist in der Tat ein vielsagendes Studienergebnis: Fast 70 Prozent der Griechen glauben, dass sie ihre Steuern und Abgaben nicht werden zahlen können. Mit dem Vertrauen in die Reformpolitik sieht es ebenfalls düster aus.
Die Griechen zahlen nicht mal mehr die Hälfte ihrer fälligen Steuern. Ifo-Chef Clemens Fuest findet: Dann müssen die anderen Staaten nicht unbedingt Geld nachschießen.
Nirgendwo in Europa sind die Steuerschulden so extrem wie in Hellas. Dabei müssten viele Griechen überhaupt keine Steuern zahlen.
In den jüngsten Griechenland-Verhandlungen vollbringt Finanzminister Schäuble eine Meisterleistung. Der bizarre Kern soll im Dunkeln bleiben.
Vor dem Treffen der Eurogruppe über das Griechenland-Programm wurde spekuliert, ob der Deutsche Bundestag nun noch einmal ran muss. Muss er nicht, sagt der Finanzminister.
Neues Geld bekommt Griechenland sofort geliehen – so viel steht nach der Brüsseler Nachtsitzung fest. Da stellt sich nun die Frage: Was ist mit der Rückzahlung?
Elf Stunden haben die Euro-Finanzminister verhandelt – jetzt ist klar: Griechenland erhält im Gegenzug für sein jüngstes Spar- und Reformpaket die nächsten 10,3 Milliarden Euro aus dem Hilfspaket. Der IWF signalisiert seine Bereitschaft, sich an weiteren Hilfen zu beteiligen.
In Brüssel sprechen die Euro-Finanzminister heute wieder über Griechenland. Auch Schuldenerleichterungen sind im Gespräch.
Die Börsenaufsicht SEC prüft Hypothekengeschäfte der Deutschen Bank. Zudem werden die Libor-Klagen gegen diese und andere Banken abermals verhandelt.
Die Angst lässt deutsche Pauschalreisende vor zahlreichen Zielen zurückschrecken. Griechenland zählt nicht dazu. Das Land ist bei deutschen Urlaubern beliebt wie nie.
Höhere Steuern, automatische Notfall-Kürzungen und neue Privatisierungen: Das griechische Parlament hat ein weiteres Gesetzespaket beschlossen. Nur so kann das Land weiter mit finanzieller Unterstützung rechnen.
Der deutliche Reformwille der Griechen macht den Gläubigern Mut. So viel Mut sogar, dass sie das Wort Schuldenerleichterung wieder in den Mund nehmen.
Der IWF pocht weiter auf erhebliche Schuldenerleichterungen für Athen. Die Länder der Eurozone sollen offenbar Hilfskredite bis 2040 zins- und tilgungsfrei stellen.
Griechenland ist wieder in den Schlagzeilen. Alexis Tsipras gibt sich optimistisch für eine Rückkehr an den freien Kapitalmarkt. Und sein ehemaliger Finanzminister Varoufakis gibt ein Interview, in dem er kräftig austeilt.
Griechenland wird solange gerettet werden müssen, wie es Euro-Mitglied ist. Das Land wird seine Schulden nie zurückzahlen.