Grundsatzeinigung mit Griechenland
Die Eurogruppe hat sich auf Eckpunkte des Reformfahrplans in Griechenland geeinigt. Aber geklärt ist noch längst nicht alles.
Die Eurogruppe hat sich auf Eckpunkte des Reformfahrplans in Griechenland geeinigt. Aber geklärt ist noch längst nicht alles.
Griechenland hat seit Juli 2015 zehn Milliarden Euro für Investitionen von der EU angefordert. Das sind mehr als eigentlich vorgesehen. Die EU-Kommission wertet das als gutes Zeichen.
Der ehemalige Chefstatistiker Griechenlands, Andreas Georgiou, ist zu zwölf Monaten Haft verurteilt worden. Er war einfach zu ehrlich.
Griechenland drängt auf Schuldenerleichterungen. Schäubles Ministerium hat durchgerechnet, was neue Zinsstundungen kosten könnten – und kommt auf einen hohen Milliarden-Betrag.
Bundesfinanzminister Schäuble greift Außenminister Gabriel an. In einem Gastbeitrag für die F.A.Z. hatte Gabriel den Griechen und der EU mehr Geld in Aussicht gestellt. Schäuble findet: Das geht „genau in die falsche Richtung“.
Griechenland hofft auf weitere Milliarden durch die internationalen Geldgeber. Doch die fordern weitere Sparmaßnahmen. Jetzt haben sich beide Seiten auf die ersten Punkte geeinigt.
Verkehrschaos in der griechischen Hauptstadt: Aus Protest gegen Privatisierungspläne gehen nicht nur U-Bahn-Fahrer, sondern auch Feuerwehrleute, Ärzte und Pfleger auf die Straße.
Türkei-Urlaube sind immer weniger gefragt, Griechenland steht vor einem Ansturm. Die Reisekonzerne kämpfen mit Nachfrageschwankungen.
Griechenland soll sein Steuersystem und die Renten weiter reformieren, sagt Christine Lagarde. In einem wichtigen Punkt hat die Kanzlerin sie aber offenbar überzeugt.
Zwei ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und der Aufsichtsratschef von Krauss-Maffei Wegmann sind wegen Steuerhinterziehung angeklagt worden. Es geht um dubiose Geschäfte in Griechenland.
Alexis Tsipras will seiner Klientel keine weiteren Kürzungen zumuten. Kritiker aus Griechenland sehen allerdings noch Sparpotential im eigenen Land. Wichtiger für die Zukunft des Landes dürfte indes etwas anderes sein.
Vor allem auf Renten, Arbeitsmarkt und Einkommenssteuer soll sich Griechenland konzentrieren. Um weitere Hilfszahlungen zu erhalten, reichen die Bemühungen aber noch nicht aus.
Unions-Abgeordnete bestehen bei Griechenland offenbar nicht mehr auf der Mitwirkung des IWFs, so EU-Parlamentarier Manfred Weber. Der Fraktionschef der Union widerspricht.
Auf dem Rücken des Südens, der darbt, ist Deutschland erstarkt: So ist es landauf, landab zu hören. Aber stimmt das auch? Ein Gastbeitrag.
Warum spricht Deutschlands erfahrener Finanzminister öffentlich über den „Grexit“? Gibt es handfesten Streit? Oder steckt Wahltaktik dahinter? Auf jeden Fall machen einige Spekulationen die Runde.
EU-Kommissionschef Juncker zweifelt, ob die von Deutschland geforderte Beteiligung des Internationalen Währungsfonds am griechischen Hilfsprogramm weiter sinnvoll ist. Athen wirft Finanzminister Schäuble vor, den Grexit zu wollen.
Die ungelöste Krise in Griechenland drängt zurück auf die Agenda. Regierungschef Tsipras warnt Bundesfinanzminister Schäuble mit scharfen Worten.
FDP-Chef Christian Lindner hat Griechenland scharf kritisiert, SPD-Mann Thomas Oppermann hält dagegen. Der IWF macht sich derweil Sorgen um einen Teil des griechischen Sozialstaats.
Ob sich der Internationale Währungsfonds am Hilfsprogramm für Griechenland beteiligt, entscheiden die Eigentümer. Der wichtigste ist Amerika. Und was will Donald Trump?
Experten des IWF vertreten die Ansicht, dass Griechenland nicht weiter sparen kann. Allerdings herrscht im Verwaltungsrats des Fonds darüber Uneinigkeit.
Der Streit über die Schuldenkrise in Griechenland könnte wieder ausbrechen. Das hat mehrere Gründe: die Lage im Land, die IWF-Postion nach Trumps Amtsantritt - und die Bundestagswahl.
Laut einem bisher unveröffentlichten Bericht des Internationalen Währungsfonds ist Griechenlands Schuldenlast langfristig ein gefährliches Pulverfass. Aus der Misere gebe es demnach trotzdem einen Ausweg.
AfD-Chef Jörg Meuthen hat sich in einem Interview mal wieder zur Eurokrise geäußert: Wirtschaftlich schwächere Staaten wie Griechenland sollen den Euro verlassen. Auch Frankreich soll gehen.
Die Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern kommen nicht voran. Da nutzt Finanzminister Tsakalotos selbst eine Weihnachtskarte zum Seitenhieb gegen die Geldgeber.
Griechenland will Rentnern ein Weihnachtsgeld auszahlen. Als Reaktion legen die Gläubiger des Landes jetzt eigentlich beschlossene Maßnahmen auf Eis. Premier Tsipras wehrt sich.
Der Internationale Währungsfonds will eine Erleichterung für Griechenland. Die Frage, warum nach einem Schuldenschnitt andere Euro-Schuldensünder ihre Kredite noch bedienen sollen, stellt er nicht.
Europa wird die Herausforderungen, die von außen kommen, erst bewältigen, wenn die Euro-Krise überwunden ist. Frankreich und Italien haben eine klare Agenda, Deutschland leider nicht. Ein Gastbeitrag.
Das Land muss sich gleichwohl grundlegend reformieren, fordert der Währungsfonds. Aber ohne neue Austeritätsprogramme.
Deutschland fordert von Griechenland harte Reformen und eisernes Sparen. Aus Sicht des Internationalen Währungsfonds ist das der falsche Weg. Er legt neue Vorschläge für eine nachhaltige Rettung des Landes vor.
Die Regierung habe das Ziel verfolgt, die Schwachen zu unterstützen, sagte Ministerpräsident Tsipras. Daher würden die Rentner nun profitieren, dass Griechenland die Zielvorgaben erreicht habe.
Während die UN-Klimakonferenz in Marrakesch beginnt, werden die Verhandlungen zu Kaiser’s Tengelmann fortgesetzt. Derweil beraten die Euro-Finanzminister über Lage in Südeuropa. Die Agenda.
Nun wächst auch in der Eurogruppe der Druck auf den deutschen Finanzminister: Er soll Schuldenerleichterungen für Griechenland akzeptieren.
Ceta kommt – aber der Streit um die Zuständigkeiten hat die Glaubhaftigkeit der EU schwer beschädigt. Für die Zukunft verheißt das nichts Gutes.
Zunächst hatten die Euro-Finanzminister nur 1,1 Milliarden Euro der neuen Hilfszahlung an Griechenland bewilligt. Jetzt sind die letzten Zweifel offenbar ausgeräumt.
Es ist offensichtlich, dass der deutsche Finanzminister Schäuble und seine europäischen Kollegen das griechische Schuldenproblem auf die lange Bank schieben wollen. Dass sie beleidigt sind, weil der IWF nicht mitmachen will, zeugt von einer gewissen Chuzpe.
In der Hochphase der Eurokrise sollen die Griechen Wladimir Putin um nachbarschaftliche Hilfe gebeten haben. Das behauptet François Hollande in einem neuen Buch.