Die Ära des Greenwashings endet
Die Urteile der großen Ratingagenturen über die Nachhaltigkeit von Unternehmen sind noch oft widersprüchlich. Doch dem Chaos um die ESG-Kriterien lässt sich abhelfen. Wie, erklärt ein Gastbeitrag.
Die Urteile der großen Ratingagenturen über die Nachhaltigkeit von Unternehmen sind noch oft widersprüchlich. Doch dem Chaos um die ESG-Kriterien lässt sich abhelfen. Wie, erklärt ein Gastbeitrag.
Die Äußerungen aus der EZB über weitere Zinserhöhungen im September waren zuletzt recht vage. Bundesbankpräsident Nagel meint gleichwohl: „Für eine Entwarnung bei der Inflation ist es noch zu früh.“
Die Zahl neu eingereichter Klimaklagen ist global leicht gesunken. Aber in Deutschland hat sie sich mehr als verdoppelt. Unternehmen werden verstärkt verklagt.
Das Frankfurter ISSB-Gremium für nachhaltige Rechnungslegung stellt Pfeiler seines neuen Regelwerks vor. Doch auch die EU und die USA arbeiten mit Hochdruck an solchen Vorschriften. Was bedeutet das für Unternehmen?
Fernwärme kann eine kostengünstige Alternative zur Wärmepumpe sein. Doch die Vorbehalte der Hausbesitzer sind oft groß. Ein Mann aus der Praxis berichtet.
Für viele gilt: Nachhaltiges Investieren ist verlogener Marketingquatsch. Doch die Problematik reicht tiefer: Es wird grüngewaschen, grüngebleicht – und sich viel gewünscht.
Nachhaltige Geldanlage ist ein äußerst komplexes Thema. Simple Schuldzuweisungen und pauschale Urteile helfen nicht. Aber Fehlermachen und Lernen.
Die EU-Kommission will Rechtsunsicherheit über umweltbezogene Aussagen. Der Vorschlag einer Zertifizierung ist wenig überzeugend.
Die 3 Days of Design in Kopenhagen haben sich zu einem der wichtigsten Events für Möbel- und Interiordesign in Europa entwickelt. Viele Aussteller sind auf der Suche nach vertretbaren Materialien – mit recyceltem Kunststoff, Raffia und Kiefernholz.
Auf dem nächsten Klimagipfel in Dubai soll eigentlich das Aus für Öl und Gas beschlossen werden. Stattdessen betreibt Sultan Ahmed al Dschabir ein „Greenwashing“-Manöver.
Die Fondsgesellschaft steht wegen angeblichem Etikettenschwindel bei grünen Anlagen und wegen einer Abfindung an den früheren Vorstandschef in der Kritik. Auch die Muttergesellschaft Deutsche Bank hat eine schlechte Nachricht über ihre Geschäfte parat.
Ist Nachhaltigkeit in der Luftfahrt ein irreführender Marketingtrick? Oder lassen sich die Klimafolgen des Fliegens tatsächlich begrenzen? Es gibt zumindest einige Ansätze dazu.
Am Tag vor der Hauptversammlung legt Greenpeace gegen die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank noch einmal nach. Angeblich hält die DWS deutlich mehr Aktien von extrem klimaschädlichen Unternehmen als die Wettbewerber Union Investment, Allianz Global Investors und Deka.
„Mit Recht nachhaltig“, lautet das Motto des diesjährigen Anwaltstages. Doch auf dem Nachhaltigkeitstrip der Anwälte bleibt ein wesentlicher Aspekt auf der Strecke.
Sind Produkte der Deutsche-Bank-Tochter DWS nicht so „grün“ wie sie verkauft werden? Die Vorwürfe stehen seit einiger Zeit im Raum. Greenpeace fordert entschiedenen Klimaschutz von dem Unternehmen.
Die Outdoor-Industrie hat Neuheiten für 2024 vorgestellt. Dabei gibt sie auch ihre künftige Marschrichtung vor. Materialkreislauf ist das Ziel.
Das dänische It-Label Ganni veröffentlicht jährlich einen „Responsibility Report“. Aber interessiert das die Kunden wirklich? Ein Gespräch mit Kreativdirektorin Ditte Reffstrup und ihrem Ehemann, Ganni-Gründer Nicolaj Reffstrup, über das Modewort der Stunde: Nachhaltigkeit
Für Konzerne ist es eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die Klimaziele einzuhalten. Mit ihrem „Climate Tech Right“ kann Hannah Helmke errechnen, wie sie die Vorgaben des Klimavertrags von Paris einhalten können.
Auf der Welle des blauen Punkts: Ozeanplastik, gemacht aus dem Müll in den Meeren, ist ein gefragter Rohstoff geworden. Nur steckt gar nicht immer drin, was draufsteht.
Wie klimafreundlich investieren? Die Finanzexpertin Kristina Jeromin über Greenwashing, fehlende Kriterien bei nachhaltigen ETFs und welche Nachfrage sich bei der Bank immer lohnt.
Es gibt Unternehmen, die von vielen Anlegern aufgrund ihrer Geschäftsfelder als langweilig abgetan werden. Ecolab ist mit Sicherheit ein solches. Der Spezialist für Sauberkeit ist aber gar nicht so öde.
Wahrheit und Täuschung liegen nah beieinander. Die Mode für dieses Frühjahr ist dafür ein schöner Beweis. Woher kommt der Trend zum Trompe-l’Œil?
Ist er ein Nachfolger Pasolinis oder der Stuckrad-Barre des politischen Gegenwartstheaters? Milo Rau inszeniert die Uraufführung seines neuesten Theaterprojekts „Antigone in the Amazon“ in Gent.
Wer heute zur Mittagszeit einen Geschäftstermin wahrnimmt, kommt nicht an ihnen vorbei: marmeladenglasartige Gefäße, in denen sich Essen befinden soll.
Unternehmen haben keine Lust mehr auf den Vorwurf, mit Klimaprojekten Ablasshandel zu betreiben. Doch freiwillige CO₂-Einsparungen bleiben beliebt. Der Markt sortiert sich gerade neu.
Durch unionsweite Standards für umweltbezogene Äußerungen will die EU-Kommission „Greenwashing“ verhindern. Der von der Kommission veröffentlichte Entwurf einer Green Claims-Richtlinie lässt aber viele Fragen offen.
Nachhaltige Geldanlage ist angesichts des Klimawandels ein großes Thema. Doch zuletzt wurde immer öfter über Greenwashing gesprochen. Alles also Murks? Antworten im F.A.Z.-Finanzen-Podcast. Auftakt einer vierteiligen Reihe zum Thema Nachhaltigkeit.
Lidl wirbt in einer großen Kampagne ausgerechnet für die Plastikflasche. Der Vorstand der Lidl-Stiftung, Wolf Tiedemann, spricht im Interview über Einweg- und Mehrwegsysteme, Ökobilanzen und den Vorwurf des „Greenwashing“.
Der ehemalige Chef der Deutsche-Bank-Fondsgesellschaft DWS soll beim Immobilien-Investor die globale Präsenz ausbauen. Und er erhält noch weitere Aufgaben.
Lidl-Vorstand Tiedemann bezieht Stellung zum Vorwurf des Greenwashing, Literatur-Professor Oschmann fordert eine Ostquote für Führungskräfte und Barack Obama tritt in Berlin auf. Der F.A.Z.-Newsletter
Vier ganzheitliche Grundprinzipien als Orientierungshilfe: Ein Kompass in unruhigem und kompliziertem Marktumfeld
Die DWS Group verzeichnete im ersten Quartal Nettomittelzuflüsse in Höhe von 5,7 Milliarden Euro.
Nikola Steinbock führt die Landwirtschaftliche Rentenbank. Kundengespräche führt sie oft in Gummistiefeln.
Unter der Aufsicht des Deutsche-Bank-Managers Karl von Rohr gab es bei der Fondsgesellschaft DWS zu viele Nachlässigkeiten. Sein Abgang ist daher folgerichtig.
Die Aufgaben des Privatkundenvorstandes der Deutschen Bank werden wohl im Vorstand umverteilt. Die DWS nimmt sich Zeit für die Suche nach einem neuen Aufsichtsratschef. Dieser muss stärker durchgreifen.