Kalter Krieg der Technologie-Mächte
Der Konflikt der beiden größten Volkswirtschaften der Welt eskaliert auf einer ganz neuen Ebene. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Der Konflikt der beiden größten Volkswirtschaften der Welt eskaliert auf einer ganz neuen Ebene. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Auf den großen KI-Konferenzen präsentieren sich die Forschungsabteilungen der Digitalkonzerne. Bosch hat kräftig aufgeholt, einige der großen sogar schon überholt. Doch ein KI-Professor meint, zur absoluten Spitze fehle noch ein bisschen etwas.
Vielen Politikern und Verbraucherschützern ist die marktbeherrschende Stellung der Internetfirmen und deren Praktiken schon lange ein Dorn im Auge. Die vier Unternehmen Alphabet, Facebook, Amazon und Apple erreichen täglich mehrere Milliarden Menschen, machen Milliardengewinne und drücken mit allen Mitteln ihre Steuerlast.
Facebook, Amazon und Google werden immer mächtiger. Nun will sich der amerikanische Kongress den „Wettbewerb in digitalen Märkten“ genauer anschauen.
Apple steht vor seiner Entwicklerkonferenz unter Druck. Die Verkäufe schwächeln, die Konkurrenten entdecken den Datenschutz. Nun will der Konzern offenbar iTunes aufspalten. Apple-Fans erhoffen sich neue Funktionen und Geräte.
Google kauft das nächste Gebäude in Berlin und will dort Hunderte neue Stellen schaffen. Erst im Januar hatte Google seine neue Berlin-Zentrale eröffnet. Ein anderer Plan war am Widerstand der Bürger gescheitert.
Nach den Bußgeldern in Europa plant nun offenbar auch das amerikanische Justizministerium neue Ermittlungen gegen Google. Dabei soll es vor allem um das Suchmaschinen-Geschäft des Unternehmens gehen.
Teure Huawei-Smartphones könnten wegen des Handelsstreits schon morgen Elektroschrott sein. Jetzt begreifen die Europäer, wie wichtig eigener Einfluss in der High-Tech-Welt ist. Europa braucht neue Ideen.
Youtuber Rezo ist ein Vollprofi. Seine Attacken auf die CDU haben Millionen Menschen erreicht. Auch wenn er daran wohl nicht direkt verdient hat: Sie sind eine lohnende Investition in seine Marke.
Google und Facebook dominieren den digitalen Werbemarkt. Um dagegen zu bestehen, kooperieren der RTL-Konzern Bertelsmann und der Bild-Konzern Springer jetzt. In einigen Bereichen sehen sie sich gegenüber Amerika im Rückstand.
Der Internetriese Google hat die technische Unterstützung für sein Smartphone-Betriebssystem Android bei Huawei unterbrochen. Wem nützt der Huawei-Streit?
Es ist wichtig, wieder mehr über Programme nachzudenken, die nicht von großen Konzernen lizenziert werden – und damit Teil von Machtpolitik werden können. Gerade in Europa.
Einige amerikanische Mobilfunk-Netze könnten wegen des Huawei-Banns zusammenbrechen. Die Regierung gibt den Unternehmen jetzt 90 Tage Zeit, Ersatz für die Technik zu finden. Auch für Huawei-Nutzer sind das gute Nachrichten.
Nach dem amerikanischen Huawei-Bann gerät auch der deutsche Chiphersteller Infineon unter Druck – und braucht lange für eine öffentliche Reaktion. Der Branchenverband Bitkom warnt vor einem „Flächenbrand“ in der Tech-Welt.
Google beugt sich Donald Trump und kooperiert nicht mehr mit Huawei. Manche Huawei-Smartphones können deshalb bald nicht mehr auf Google-Apps zugreifen. Auch Updates wird es nicht mehr geben.
Wie geht der Fortschritt der Computer weiter? Auf einem Szenetreffen in Berlin diskutieren sie über die Macht Chinas, neue Hoffnungen und warnen vor Übertreibungen.
Die Verwaltungsvereinbarung zum Digitalpakt schlägt einen Vermittlungsdienst für digitale Identitäten vor. Länder und Schulträger werden die Hoheit über das digitale Ich behalten. Das ist eine Weichenstellung.
In Googles Plänen für besseren Datenschutz spielt München offenbar eine zentrale Rolle: 200 Spezialisten sollen sich dort bald mit Sicherheit und Privatsphäre befassen.
Große Unternehmen werden immer mächtiger. Das hat mit dem Einsatz von Robotern zu tun.
700 Päckchen verpacken in einer Stunde – das schafft nur eine Maschine. In den ersten Logistikzentren setzt Amazon jetzt auf Pack-Maschinen. Für die Angestellten gibt es dagegen neue Anreize, Paketlieferant zu werden.
Die Drogerie ist ein Markt, eine Oase, ein Tempel. Warum fühlen sich viele Menschen dort so wohl, speziell bei dm? Über einen seltsamen Teil der Konsumkultur.
Nach Facebook und Apple springt nun auch Google auf den Zug auf: Auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz wirbt der Konzern um das Vertrauen seiner Nutzer und verspricht mehr Privatsphäre.
Auf der Entwicklerkonferenz hat Google wieder einmal gezeigt, dass es dem Unternehmen um alles geht: Software, Hardware und natürlich Künstliche Intelligenz. Jetzt lockt Google sogar mit günstigen Smartphones.
Dating-Apps sind gerade bei jungen Nutzern populär. Einige Anbieter halten sich aber nicht an den Jugendschutz. Das bringe Kinder in Gefahr, warnt eine Behörde in Amerika. Apple und Google ziehen jetzt Konsequenzen.
Der Soziologe Oliver Nachtwey analysiert die Ideologie von Google, Facebook und Co. Seine Ergebnisse sind erstaunlich.
Daten zum Nutzerverhalten sind für Google und Facebook die Basis ihres Geschäfts, die Sammlungen gehen Jahre zurück. Wem das nicht geheuer ist, der kann bei Google jetzt ein Verfallsdatum für seine Daten setzen – zumindest für einige.
Ein Berufungsgericht hat zugunsten des amerikanischen Suchmaschinen-Riesen entschieden. Dieser muss in Frankreich nun doch keine Steuern nachzahlen.
Datenschutzermittlungen der Verbraucherschutzbehörde FTC drücken den Gewinn des sozialen Netzwerks. Trotzdem macht das Unternehmen einen Milliardengewinn.
Die deutsche Wirtschaft ist im Umgang mit neuer Technologie zu zaghaft. Während hierzulande noch über die Zukunft des Diesels diskutiert wird, investieren Intel und Google längst viel Geld in Quantencomputer. Das wird sich für Deutschland rächen.
Das Vergleichsportal Idealo fühlt sich im Wettbewerb mit Google benachteiligt und verklagt den Suchmaschinenkonzern. Es geht um 500 Millionen Euro. Doch der Betrag könnte noch steigen.
Google darf als erstes Unternehmen der Welt per Drohne liefern. Dafür hat der Digitalkonzern jetzt in Australien die Lizenz erhalten. Dagegen wartet die Deutsche Post weiter ab. Einigen Australiern treibt der Rotoren-Klang Tränen in die Augen.
Im Alleingang führt Österreich eine Digitalsteuer ein. Hohe Einnahmen erwartet das Land nicht. Doch der amerikanische Botschafter hält die Steuer trotzdem für falsch.
Im Silicon Valley herrscht eine falsche Sichtweise auf den Menschen, sagt KI-Forscherin Sarah Spiekermann. Die coolen Services von Google & Co. kämen daher „wie eine schöne Verführung“ – die uns aber überwachen und kontrollieren.
Twitter hat es auch nicht leicht. Erst soll der amerikanische Konzern ein Gesetz gegen Falschnachrichten durchsetzen, dann sorgt dessen radikale Umsetzung in Frankreich für Empörung.
In Sachen Künstlicher Intelligenz stellen sich viele ethische Fragen. Google wollte darüber in einem Ethikrat diskutieren lassen. Der ist jetzt schon wieder Geschichte. Das liegt vor allem an zwei Mitgliedern.
Man hätte die Debatte über die Urheberrechtsreform an sich vorbeiziehen lassen können, wenn sie nicht so gefährlich für unsere Demokratie wäre. Selbst vernünftige Menschen biedern sich antidemokratischen Wutbürgern an.