Hacker in der Hintertür
Die Anklage chinesischer Spione ist auch ein Signal Obamas an Europa: Spionage zum Schutz der Nation ist statthaft - der profitgeleitete Diebstahl von Firmengeheimnissen aber ein Verbrechen.
Die Anklage chinesischer Spione ist auch ein Signal Obamas an Europa: Spionage zum Schutz der Nation ist statthaft - der profitgeleitete Diebstahl von Firmengeheimnissen aber ein Verbrechen.
Automatische Auswahl und Aufbereitung: Das neue Angebot „Google+ Stories“ macht aus einem Haufen unsortierter Ferienfotos ein hübsches virtuelles Album. Ein fragwürdiges Verfahren.
Auf Google kommt eine Menge Arbeit zu - das steht nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs fest. Was geschieht, wenn sich die amerikanische Zentrale des Suchmaschinenbetreibers weigert, einer Löschung nachzukommen?
30 Milliarden Dollar hat Google im Ausland. Offiziell ist das Geld für Firmenkäufe gedacht. Doch es gibt noch eine andere Erklärung. Die hat mit Steuern zu tun.
Google ist mehr wert als Apple. Das ist das Ergebnis der Markenwert-Studie „BrandZ“.
We have discussed the issue widely and shall now take action. The ruling of the European Court of Justice (ECJ) against Google has acted as a catalyst. It has made us realise that information capitalism calls the entire market economy system into question. Europe will succeed in finding a solution to this problem. An announcement.
Das „Recht auf Wissen“, das Google-Chef Eric Schmidt nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs verkündet hat, ist gefährlich. Zu Ende gedacht, heißt es: Geheimnisse sind Lügen. Teilen ist Anteilnahme. Regulierung ist Zensur.
Jugendsünden, üble Gerüchte, Party-Fotos: Das Internet merkt sich alles. Doch es gibt Wege, um seine Spuren zu tilgen.
Missbraucht Google seine Markmacht? Die Debatte tobt. Jetzt beschwert sich auch die Deutsche Telekom bei der EU-Kommission.
Es wird immer schwieriger, im Internet seine Daten zu schützen. Denn diese werden zu Werbezwecken von Google oder Facebook verkauft. Eine App kann jetzt berechnen, wie viel Geld ein Nutzer jährlich einspielt.
Die Post scheint die Briefe von Großkunden zu billig zu transportieren - das Kartellamt sieht dafür jedenfalls „klare Anhaltspunkte“. Die Monopolkommission lehnt den Vortstoß ab, Google aufzuspalten. Der Klambt-Verlag setzt auf Fernsehmagazine.
Der Vorsitzende der Monopolkommission sieht Forderungen nach einer Zerschlagung von Google kritisch. Der Konzern habe keine dauerhafte Erfolgsgarantie, sagte Daniel Zimmer der F.A.Z..
Computer und Software verändern die Wirtschaft und die Welt. Auch in Deutschland entstehen neue Unternehmen – doch Geldgeber finden sie selten. Ein Altmeister der Branche zeigt ihnen den Weg.
Jahrelang stritten Apple und Google über die Patente von Smartphones, jetzt wollen die beiden Konzerne alle gegenseitigen Klagen beenden. Und bei der Reform des Patentrechts sogar zusammenarbeiten.
Im Internet soll eine Überholspur entstehen. Dürfen die Daten von Amazon schneller durch die Leitungen geschickt werden als die von anderen? Das wäre gar nicht schlecht.
Deutschland ist optimistischer geworden. Nein, damit sind hier nicht die jüngsten Wachstumszahlen gemeint. Und man kann neu anfangen: mit Google.
Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs geht bei Google nach Informationen der F.A.Z. eine Flut von Anfragen ein. Darunter sind auch Verweise auf kritische Medienberichte.
Auch Innenminister de Maizière will gegen einen möglichen Machtmissbrauch des Suchmaschinengiganten vorgehen. Das Bundeskartellamt sieht rechtlichen Diskussionsbedarf. Und Google gibt sich überrascht: Reaktionen auf die Ankündigung Sigmar Gabriels
Wirtschaftsminister Gabriel will, dass sich Deutschlands Wettbewerbshüter Google vorknöpfen. Die reagieren zurückhaltend: Das Kartellrecht sei für Marktmacht zuständig, nicht für Datenschutz.
Der Zugriff aufs Zukunftsgeschäft erfolgt jetzt: Nicht nur in Amerika, auch in Deutschland setzt Amazon einen Verlagskonzern erheblich unter Druck. Vordergründig geht es um E-Books, tatsächlich um alles.
Wir haben debattiert, jetzt werden wir handeln. Das EuGH-Urteil gegen Google ist ein letzter Auslöser. Es führt uns vor Augen, dass der Informationskapitalismus die gesamte marktwirtschaftliche Ordnung zur Disposition stellt. Europa wird eine Lösung finden. Eine Ankündigung.
Roboter erleichtern in nahezu allen Lebensbereichen unseren Alltag. Dabei werden sie immer schlauer und selbstständiger. Aber wer wird bestraft, wenn sie Fehler machen?
Wie Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel in der F.A.Z. schreibt, wollen sein Ministerium und das Bundeskartellamt prüfen, ob Google seine den Markt dominierende Stellung missbraucht.
Eine Berliner Diskussion über „Regeln im Netz“ behandelt das EuGH-Urteil, als wäre nichts gewesen. Marina Weisband warb stattdessen für die Piraten und ein Vertreter Googles für Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Die amerikanische Aufsichtsbehörde FCC will die Netzneutralität sichern, aber zugleich bezahlte Überholspuren im Internet erlauben. Mit ihrem Regulierungsentwurf geht die Debatte erst richtig los.
Für den Wirtschaftsminister ist das Urteil des Europäischen Gerichtshofs ein Weckruf: Die Politik muss jetzt handeln. Es geht um neue Regeln im digitalen Zeitalter.
Nach dem EuGH-Urteil zum „Recht auf Vergessen“ steigen die Löschanträge der Nutzer. Google arbeitet an einem Mechanismus, um die Anfragen besser bearbeiten zu können.
Bedeutet das EuGH-Urteil „Gedankenkontrolle, Propaganda und Tyrannei“, wie Jeff Jarvis schimpft? Es gibt Argumente gegen die Aussagen des amerikanischen Professors.
Minderheitseigner Erich Kellerhals will Media-Saturn zurückkaufen. In der Bundesregierung gibt es Bedenken gegen eine sogenannte rollierende Stichtagsregelung bei der Rente ab 63.
Das europäische Urteil zu Google hat in den Vereinigten Staaten eine Debatte um die richtige Balance von Meinungsfreiheit und Datenschutz ausgelöst.
In Paris soll am Donnerstag eine Klage gegen den Konzern wegen dessen Monopolstellung bei der Online-Suche vorgestellt werden. Vierhundert Google-Kritiker arbeiten an einem Manifest.
Nach dem Google-Urteil können Internetnutzer Links aus Suchmaschinenergebnissen löschen lassen. Online-Reputationsmanager Christian Scherg erläutert, welche Verweise man am ehesten loswerden sollte und was das für die Auffindbarkeit von Informationen bedeutet.
In Europa gilt europäisches Recht und Suchmaschinen tragen für dessen Befolgung die Verantwortung: Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs gelten neue Spielregeln und endlich die Grundrechte.
Der Generalanwalt hatte sich auf die Seite von Google geschlagen, doch die Richter am EuGH sehen eine Pflicht der Suchmaschine zur Löschung persönlicher Informationen.
Das Google-Urteil kommt zur rechten Zeit. Man hatte zuletzt den Eindruck, unterwürfige Bitten an den Monopolisten seien das letzten Mittel, ihn in die Schranken zu weisen. Nein, auch Google unterliegt dem Recht.
Für die Verfechter strengerer EU-Datenschutzregeln kam das EuGH-Urteil zur Stärkung des „Rechts auf Vergessenwerden“ anderthalb Wochen vor der Europawahl zum richtigen Zeitpunkt.