Herbert Diess gegen Elon Musk
Tausende Software-Ingenieure und neue „Gigafabriken“ für das digital vernetzte Elektroauto: Nicht nur technisch nähert sich der VW-Chef dem Tesla-Gründer an.
Tausende Software-Ingenieure und neue „Gigafabriken“ für das digital vernetzte Elektroauto: Nicht nur technisch nähert sich der VW-Chef dem Tesla-Gründer an.
In China kämpft ein Kurierfahrer für gerechtere Bezahlung und gegen die harten Arbeitsbedingungen in der Branche. Jetzt wurde er verhaftet – aber das Thema hat selbst den Volkskongress schon beschäftigt.
Besetzte Theater, nackte Haut und die Kulturministerin als Feindbild: So, wie sich in Frankreich gerade die Kulturszene erhebt, fühlt man sich an die Mai-Revolte erinnert.
Der Lobbyismus hat einen schlechten Ruf. Zu Unrecht. Interessenverbände gehören zur Demokratie wie die Parteien. Was also bringt ein Lobbyregister wirklich?
In drei Wochen soll es einen Tarifabschluss für die Metallbranche geben. Die Gewerkschaften trommeln, dass sich die Arbeitgeberseite endlich bewegen soll. Doch die schweigt.
Georg Falk und Ulrich Stump haben die Rechtsprechung der Zivilsenate am Oberlandesgericht Frankfurt in der NS-Zeit untersucht. Sie fanden schockierende Schicksale und mutige Urteile.
Im Jahr 2020 haben rund 40.000 Menschen einen Kleinen Waffenschein gemacht. Er erlaubt etwa das Tragen von Schreckschusswaffen. Die Gewerkschaft der Polizei warnt, dass diese äußerlich kaum von echten Waffen zu unterscheiden seien.
Auf den Speicher mit dem alten Kram? Unter dem Corona-Druck sollen das Victoria and Albert Museum und der National Trust umgestaltet werden. Und zwar massiv.
Der Klassismus will die vernachlässigte soziale Frage in die politische Debatte zurückholen. Doch kennt er überhaupt die Personen und Gruppen, für die er Partei ergreift?
Nach der Annullierung der Korruptions-Urteile sieht sich Brasiliens früherer Präsident Lula gestärkt. Und sein rhetorisches Talent blitzt auf: Die Brasilianer verdienten wieder ein Stück Fleisch, ein kühles Bier – und ihn statt Bolsonaro?
Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat das Land umgedacht. Anders als Deutschland beschloss Japan aber nie den Atomausstieg – und setzt auch weiterhin auf die Kernenergie.
Gewerkschaft und Arbeitgeber in Hessen fordern die Öffnung von Restaurants und Hotels unter Auflagen und von sofort an. Zu lang sei die Branche zum Stillstand gezwungen worden.
Im Prozess um den Tod von George Floyd hat das Gericht damit begonnen, die Geschworenen zu bestimmen. Das Verfahren der Juryauswahl wird von Bürgerrechtlern immer wieder kritisiert – und Studien geben ihnen recht.
Eine Gesellschaft des Respekts ist eine Gesellschaft, in der fragmentierte „Identitäten“ nicht an die Stelle eines Wir der Vielfältigkeit treten. Diese lässt sich nicht verordnen. Eine Politik des Respekts schafft aber die notwendigen Voraussetzungen für mehr Zusammenhalt und gegenseitige Anerkennung.
Wenn ein Feuerwehrmann zu Hause sitzt und sich für den Einsatz bereit halten muss – arbeitet er oder ruht er? Darüber hat nun der Europäische Gerichtshof entschieden.
Wegen angeblicher Islamophobie haben Studenten in Grenoble zwei Hochschullehrer angeprangert. Die Politik verurteilt den „Versuch der Einschüchterung“. Der Fall weckt Erinnerungen an den enthaupteten Lehrer Samuel Paty.
In Myanmar haben sich Sicherheitskräfte in Universitäten und Krankenhäusern positioniert. Nach dem Aufruf zum Generalstreik wollen sie einen Normalbetrieb erzwingen.
Getrieben von ihren schlechten Umfragewerten bricht die SPD mit dem Konsens, der hierzulande einmal hinter dem Mindestlohn stand. Hoffentlich fallen die Wähler nicht darauf herein.
Inlandsflüge stehen in der Kritik. Lufthansa und Bahn kooperieren nun enger, damit Reisende zum Fernflug mit dem Zug fahren - mit durchgehendem Ticket und Express-ICE. Koffer bleiben aber ein Problem.
Die traditionellen Kundgebungen zum Weltfrauentag sollen in Spaniens Hauptstadt in diesem Jahr ausfallen. Feministische Verbände und die Gewerkschaften wollen das Verbot nicht hinnehmen.
Die Lokführergewerkschaft GDL fordert 4,8 Prozent mehr Lohn und eine Corona-Prämie von 1300 Euro. „Völlig realitätsfern“, sagt der oberste Personalmanager der Bahn.
Der abservierte Wirtschaftsweise Lars Feld zieht Bilanz: Ein Gespräch über Rüffel von der Kanzlerin, den Einsatz für die Schuldenbremse und seine Jugend auf den Friedensdemos.
Aus mehreren Bundesländern wollten am Samstag Anhänger der „Querdenken“-Bewegung und Corona-Kritiker an einem Autokorso teilnehmen. Am Ende waren es 350 statt 1000 Fahrzeuge – auch aufgrund zahlreicher Blockaden und Gegendemos.
Betriebsärzte sollen beim Impfen eine wichtige Rolle spielen, doch die politischen Gespräche dazu verzögern sich. Das Robert-Koch-Institut sieht bei der Pandemie eine „negative Trendumkehr“.
Die Marke VW hat ihre Strategie für die nächsten zehn Jahre beschlossen. Ihr Chef Ralf Brandstätter spricht im Interview über ehrgeizige Renditeziele, Autosoftware und das Wettrennen beim Roboterauto.
Zwanzigtausend Wörter über das N-Wort im Kontext: Der von der „New York Times“ geschasste Wissenschaftsreporter Donald McNeil erzählt seine Version der Geschichte.
Für drei ARD-Anstalten wird über den gesetzlichen Auftrag beraten, denn die Staatsverträge laufen aus. Digitalisierung und Inklusion stehen auf dem Programm, aber was tut sich wirklich bei MDR, NDR und RBB?
Der europäische Flugzeughersteller braucht doch keine so harten Einschnitte durch die Pandemie, wie befürchtet worden war. Vorbei ist die Krise dadurch aber noch nicht.
Amerikas Linke ist verärgert, dass eine staatliche Lohnerhöhung vorerst gescheitert ist. Dabei finden Großkonzerne sie gut.
Der AfD-Politiker Höcke ist bei seinem Auftritt in Offenbach von Hunderten Gegendemonstranten empfangen worden. Sie folgten einem Aufruf eines breiten Bündnisses.
Die deutsche Regierung hat ihr Lieferkettengesetz beschlossen. Die EU-Kommission möchte noch weiter gehen - die Grundzüge skizziert Justizkommissar Didier Reynders im F.A.Z.-Gespräch.
Athleten sollten nicht in der Impf-Reihenfolge bevorzugt werden. Die Schwächsten sollten mit Vorrang geimpft werden, nicht die Stärksten. Eine Argumentation.
Wer den Sachverständigenrat abschaffen oder in ein Gremium amerikanischen Musters verwandeln will, ruiniert unnötig eine Institution. Sie ist nicht perfekt, aber sehr nützlich.
An der Uni Frankfurt müssen angehende Pharmazeuten trotz Pandemie eine Klausur auf dem Campus schreiben. Sie nehmen es gelassen. In anderen Fächern macht man sich mehr Sorgen.
Trainer in leeren Hallen, Turnkurse im Zoom-Meeting: Das Sportverbot im Lockdown trifft Vereine wie die TG Bornheim in Frankfurt – und doch bauen sie dort auf etwas, das vor allem der Breitensport bietet.
Bund und Länder ringen trotz Mutanten-Gefahr um Öffnungsperspektiven. Der Streit um die Organisation der Impfungen dauert an. Wenig gestritten wurde dagegen in Baden-Württemberg. Was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.