Eine Lohnerhöhung von 2,3 Prozent, die nicht so heißen darf
Der Tarifvertrag für die Metallbranche in Hessen sieht Jahresprämien statt monatliche Lohnerhöhungen vor – und das Recht für Betriebe, im Notfall Zuschläge zu streichen.
Der Tarifvertrag für die Metallbranche in Hessen sieht Jahresprämien statt monatliche Lohnerhöhungen vor – und das Recht für Betriebe, im Notfall Zuschläge zu streichen.
Als Finanzvorstand soll Arno Antlitz in der Transformation des VW-Konzerns eine Schlüsselrolle spielen. Vorstandschef Herbert Diess vertraut ihm, aber andere sehen ihn kritisch.
Die Corona-Politik schlingert, die Tarifpolitik liefert: Was der Metall-Tarifabschluss lehrt – und was nicht.
Corona-Prämie und eine neue Sonderzahlung: Gewerkschaft und Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie einigen sich in Nordrhein-Westfalen auf einen Tarifabschluss. Das wird Auswirkungen auf das ganze Land haben.
In Amerika könnte der Online-Händler Amazon seine erste Gewerkschaft bekommen. Das ruft selbst den Präsidenten auf den Plan. Doch der Konzern stemmt sich mit aller Macht dagegen.
Der Essenslieferdienst Deliveroo hat seine Preisvorstellungen für den Börsengang reduzieren müssen. Auch einige große Investoren distanzierten sich vom Unternehmen.
Die städtische Elite verliert die alleinige Kontrolle über Leben und Politik der Türkei.
In der DZ Bank galt Helmut Gottschalk als fleißiger und strenger Aufsichtsratsvorsitzender. Nun soll er die Commerzbank kontrollieren – was zeichnet diesen Mann aus?
Im April 2013 rief Verdi erstmals zu Streiks bei Amazon auf. Das Ziel: ein Tarifvertrag. Bislang kein Erfolg. Nun kommt Corona erschwerend hinzu.
Deutsche IT-Fachleute erdachten 2011 einen Begriff, der sich rund um die Welt etablierte und inspirierte. Nun ziehen sie Zwischenbilanz – und unterbreiten eine Vision, wie das weitergeht. Ein Gastbeitrag.
Der Online-Riese ist der zweitgrößte Arbeitgeber in Amerika. Doch Gewerkschaften haben bei dem Konzern bisher nichts zu melden. Das könnte sich nun ändern.
Die Kanzlerin nennt den jüngsten Bund-Länder-Gipfel eine „Zäsur“ – und fordert konsequentes Handeln. Die Bundesregierung will einen Puffer für Impfstoff-Produktionen. Und die „Ever Given“, das im Suezkanal havarierte Schiff, ist teilweise freigeschleppt. Der Newsletter für Deutschland.
Die religionspolitische Ordnung unseres Landes wird auf breiter Front neu verhandelt. Dabei hat die Europäisierung des Religionsrechts noch nicht einmal richtig begonnen.
Die Gewerkschaft hat die Beschäftigten des Versandhändlers zu einem viertägigen Streik aufgerufen. Beginnen soll der Ausstand in der Nachtschicht vom Sonntag auf den Montag. Amazon erwartet keine Auswirkungen des Streiks.
Einen Tag weniger arbeiten und trotzdem genauso viel schaffen wie vorher: Davon träumen viele Arbeitnehmer. Aber haut das wirklich hin?
Um die Belastungen für Klima und Umwelt zu reduzieren, sollten die Deutschen weniger Fleisch essen. Verbraucherschützer warnen indes vor zu hohen Preisen. Fleisch dürfe nicht zum Luxusgut werden.
Die Menschen in Deutschland wollen kürzere Arbeitszeiten, auch wenn sie das Geld kostet. Ihre Wunscharbeitszeit ist auf einem neuen Tiefstand angekommen.
Warum wandte sich die Mitte der Gesellschaft von der Weimarer Republik ab? Der Historiker Ulrich Herbert über sein Buch „Wer waren die Nationalsozialisten?“ und über den Verrat der Eliten an der deutschen Demokratie.
Mehr Transparenz im Bundestag? Die Sozialdemokraten wollen über Unternehmensbeteiligungen von Abgeordneten reden. CDU und CSU über die der SPD.
Der Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fleischfabrik machte die harten Arbeitsbedingungen in der Branche im vergangenen Jahr publik. Nun fordern die Angestellten in den Schlachthöfen deutlich mehr Lohn.
Die Erkrankungen an Covid nehmen zu, die Spitäler sind ausgelastet: Österreich ist mittendrin in der dritten Corona-Welle. Nun sollen die Regeln verschärft werden.
Konzernchef Elon Musk hatte Angestellten, die sich gewerkschaftlich organisieren wollten, mit Repressalien gedroht. Ein Mitarbeiter wurde entlassen. Das widerspreche dem Arbeitsrecht, urteilte die Arbeitnehmerschutzbehörde.
In Belgien werden angesichts steigender Infektionszahlen Schulen und Geschäfte wieder geschlossen. Die Regierung erhofft sich davon eine kollektive Quarantäne. Das hat schon einmal funktioniert.
Die Deutsche Bahn hofft auf einen Boom nach der Corona-Krise und baut ihre Infrastruktur weiter aus. Kritiker sehen das Hauptproblem des Staatskonzerns aber nicht in der Pandemie.
Nach dem Rückzieher der Kanzlerin dringt die hessische Wirtschaft auf Lockerungen. Sie fordert zudem mehr Impfungen. Am Flughafen gibt es nun Gurgel-Tests. Die Zahl der Beatmeten steigt derweil.
Der zentrale Corona-Kennwert für Hessen läuft der Inzidenz im Bund davon. Nur drei Länder stehen schlechter da. Ministerpräsident Bouffier sieht „keine Zeit für Lockerungen“. Die Wirtschaft rügt die Politik.
Nach der „Querdenken“-Demonstration sieht die Polizeigewerkschaft die Verwaltungsgerichte in der Pflicht. Aber offenbar hat die Polizei selbst den Einsatz nicht ausreichend vorbereitet.
Die Führungen von CDU und CSU liefern sich inzwischen einen Überbietungswettbewerb in Sachen Transparenz. Doch umso lauter äußert mancher auch Bedenken.
Die SPD will Arbeitgeber von öffentlicher Vergabe ausschließen, die nicht tarifgebunden sind. Das ist gefährlich. Ein Gastbeitrag.
Eine auf Arbeitsrecht spezialisierte Anwältin warnt vor sogenannten Freiwilligenprogrammen. Damit versuchen einige Unternehmen, Stellen abzubauen. Doch die Angebote taugten selten.
Politische Diskussionen sind aggressiv wie lange nicht mehr. Die traditionelle Linke beschränkt sich auf eine Politik der sozialen Gerechtigkeit. Und unterstellt der linken Identitätspolitik, die Gesellschaft zu spalten. Wie lassen sich die Fronten auflösen? Ein Abrüstungsversuch.
In die stockenden Verhandlungen für Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie kommt Bewegung. Statt einer Nullrunde bieten die Arbeitgeber nun eine „substantielle Einmalzahlung“. Reicht das für eine Einigung?
Wegen der steigenden Infektionszahlen wollen viele Kreise und Städte Hessens noch nicht zum Präsenzunterricht übergehen. Stattdessen sollen die Schulen erst nach Ostern wieder öffnen.
Die eidgenössische Währung ist so billig wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Schade, dass Shopping-Ausflüge ins Nachbarland und Skiurlaub wegen Corona gerade so schwer möglich sind.
Wegen der Corona-Krise stellen die Betriebe weniger ein. Und Jugendlichen fehlt es an Unterstützung, passende Angebote zu finden. Kann eine neue Ausbildungsprämie das ändern?