Müssen alle Menschen Akademiker werden?
Ein Studium bringt finanzielle Vorteile, mehr Jobsicherheit und Zufriedenheit im Beruf. Aber geht es Arbeitern wirklich schlechter?
Ein Studium bringt finanzielle Vorteile, mehr Jobsicherheit und Zufriedenheit im Beruf. Aber geht es Arbeitern wirklich schlechter?
Die Randale und Angriffe auf Polizisten am 1. Mai werden einhellig verurteilt. In Berlin war die Lage erst gegen Mitternacht wieder weitgehend beruhigt. Die FDP kritisiert den Senat der Hauptstadt.
Es gibt sie, die hochbegabten und besonders leistungsstarken Schüler und Studierenden. Doch an den Vorurteilen über die Begabungsförderung hat sich seit mehr als hundert Jahren wenig geändert.
In ganz Deutschland gehen Zehntausende auf die Straßen und fordern gerechtere Löhne. Bis zum frühen Abend verlaufen die Demos weitgehend friedlich. Dann kommt es in Berlin und in Frankfurt zu Unruhen. Mehrere Polizisten werden verletzt.
Fünf Jahre hat Lukas Krämer in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung gearbeitet – zum Stundenlohn von rund 1,50 Euro. Heute sagt er: Das ist Ausbeutung und fordert den Mindestlohn für die Werkstattbeschäftigten.
Zum Tag der Arbeit will der Deutsche Gewerkschaftsbund in Frankfurt auf soziale Ungerechtigkeit aufmerksam machen. Für den Abend ruft ein linkes Bündnis zu einer weiteren Demonstration auf: zum „Tag der Wut“.
Als Nachfolgerin von Bernd Osterloh startet Daniela Cavallo mit großem Vertrauensvorschuss. Bei dem Automobilkonzern ist sie die erste Frau im Amt des einflussreichen Betriebsratschefs. Mit ihr dürften sich Stil und Umgang bei VW ändern.
Die Beamten in Berlin und Hamburg erwartet ein anstrengendes Mai-Wochenende. In Potsdam treten Olaf Scholz und Annalena Baerbock auf. Dagegen bleiben im sächsischen Plauen mehrere Demonstrationen verboten.
Wer Staatseinfluss begrenzen will, muss Freiheit auch leben, mahnt der frühere Verfassungsrichter. Ein Interview in unserer neuen F.A.Z.-Serie zur Sozialen Marktwirtschaft.
Der Tag der Arbeit und der heraufziehende Wahlkampf werfen ihre Schatten voraus: Spitzenpolitiker von Scholz bis Baerbock sagen, was sie Arbeitnehmern alles Gutes tun wollen. Die Grünen-Chefin will dafür an die Reserven.
Die neue Siemens-Personalchefin vermisst im Lockdown die Nähe zu den Mitarbeitern. Dabei wäre diese bitter nötig. Judith Wiese hat schließlich eine Kulturrevolution zu führen.
Der Autozulieferer will seine Antriebssparte Vitesco Technologies im September in die Eigenständigkeit entlassen. Dann soll der schon seit längerem geplante Spin-Off mit anschließendem Börsengang über die Bühne gebracht werden.
Die Fluggesellschaft spart Personal ein und setzt auf freiwillige Abgänge oder Teilzeitlösungen. Der Finanzvorstand sagt aber auch: „Wir bereiten uns auf Entlassungen vor.“
Neckermann-Manager haben 2012 zu Recht angenommen, dass eine Insolvenz noch hätte verhindert werden können. Das meint das Frankfurter Landgericht und stellt sie von Haftung frei.
Vor hundertfünfzig Jahren dichtete Eugène Pottier „Die Internationale“. In ihrer Geschichte wurde die blutige Hymne oft als Rezept für eine neue politische Ordnung missverstanden. Ein Gastbeitrag.
Viele Firmen entdecken die Identitätspolitik für sich. Damit folgen sie der gesellschaftlichen Forderung nach mehr Verantwortung – zumindest solange es profitabel ist. Ein Gastbeitrag.
Eigentlich sollte es einheitliche Regeln für Geimpfte geben. Doch einzelne Bundesländer preschen einmal mehr vor. Und: Ist klassische Musik rassistisch und kann unser Land Fahrradland werden? Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
In der Corona-Debatte im hessischen Landtag kommt es zu einem heftigen Schlagabtausch. Kein Land impfe langsamer und chaotischer, so der Vorwurf der Opposition.
Viele Erstsemester-Studenten haben in den letzten Jahren rasch das Handtuch geworfen. Lag das auch an finanziellen Fehlanreizen?
2020 beging der DGB Hessen-Thüringen den Maifeiertag angesichts der Corona-Pandemie im Netz. Dagegen plant er für diesen Samstag eine Demonstration an der Hauptwache in Frankfurt.
Bei seinem Besuch in Paris spricht Bundespräsident Steinmeier über die Bedeutung Europas in der Krise – und befasst sich mit der Gefahr, dass Rechtsaußen Le Pen Nachfolgerin Macrons werden könnte.
Soll sich das Ruhrgebiet auf der Welterbeliste der Unesco eintragen lassen? Es gibt Stimmen, die behaupten, diese Forderung sei rückwärtsgewandt. Sie irren sich: Wer zukunftsfähig sein will, braucht Vergangenheit.
Die BDS-Bewegung hat die Auslöschung des Staates Israel zum Ziel, auch wenn viele ihrer Anhänger das Gegenteil behaupten. Das zeigen Alex Feuerherdt und Florian Markl in ihrem Buch.
2015 ging die Hanauer Kleiderfabrik J. Philipp pleite. Vor Gericht geht es nun um mutmaßliche Insolvenzverschleppung. Auch die Absichten der letzten Eigentümer werden eine Rolle spielen.
Gegen Annalena Baerbock tritt ein Unionskandidat an, der lange als Freund der Grünen galt. Für das wichtigste Thema gilt das aber nicht.
Bekannte Schauspieler wie Liefers, Tukur und Makatsch kritisieren die deutsche Coronapolitik. Dafür ernten sie heftige Kritik auch aus den eigenen Reihen – aber auch Lob.
Bis zu 100 Briefe und Päckchen mit Schmuggelware werden im Marburger Briefermittlungszentrum täglich geöffnet. Künftig darf auch die Polizei von deren Inhalt erfahren.
Das geplante Lieferkettengesetz soll die Einhaltung von Menschenrechten schützen. Bei der FDP und dem Deutschen Anwaltverein (DAV) stößt das Vorhaben auf scharfe Kritik. Sie sehen darin primär einen erheblichen Standortnachteil für deutsche Unternehmen.
Die Beschäftigten des Autozulieferers Conti in Karben bekommen zwei Jahre mehr Zeit: Der Konzern will den Standort später schließen. Und: Es soll nicht alles verschwinden.
Im Volkswagen-Konzern zeichnet sich das Ende einer Ära ab. Wer folgt auf Bernd Osterloh – und wie wirkt sich das aus?
Vor dem Start der nächsten Tarifrunde ruft die Gewerkschaft Verdi die hessischen Tüv-Mitarbeiter zu Warnstreiks auf. Am Mittwoch sollen die 1300 Beschäftigten ihre Arbeit niederlegen.
Manche Dinge werden nach der Pandemie nicht wieder so sein wie vorher: Was das Homeoffice mit Donuts zu tun hat.
Die Gesellschaft ist im Wandel, doch die Theater bleiben starr? In der Debatte um die Rassismusvorwürfe am Düsseldorfer Schauspielhaus erklärt sich jetzt der Intendant. Ein Gastbeitrag.
Während der Main-Kinzig-Kreis Möglichkeiten zur Vorabtestung bietet, kritisieren Eltern die Testpflicht an Schulen. Sie fühlen sich vom Land im Stich gelassen.
Eigentlich müssten sich alle auf die Fußball-WM im nächsten Jahr freuen: die Fans und die Fußballspieler. Stattdessen sprechen manche Länder darüber, ihre Mannschaft gar nicht erst hinzuschicken. Aus Protest.