Die Verrohung schreitet voran
Die Bilanz der Neujahrsnacht ist erschreckend, die Forderung nach härteren Strafen für Angreifer wieder populär. Doch sie wird das Problem nicht lösen, wenn Täter in vielen Fällen unbehelligt bleiben.
Die Bilanz der Neujahrsnacht ist erschreckend, die Forderung nach härteren Strafen für Angreifer wieder populär. Doch sie wird das Problem nicht lösen, wenn Täter in vielen Fällen unbehelligt bleiben.
Wieder kommt es zu schweren Unfällen mit Feuerwerk. In Leipzig stirbt dabei ein Jugendlicher. Auch gezielte Angriffe auf Einsatzkräfte werden gemeldet. Als Reaktion verlangen Polizei-Gewerkschafter ein weitgehendes Böllerverbot in Deutschland.
Die Bilanz der Neujahrsnacht ist erschreckend, die Forderung nach härteren Strafen wieder populär. Doch das ist keine Lösung. Täter müssen die Konsequenzen ihrer Handlungen spüren - und das möglichst schnell.
Nach zwei Jahren Pandemie gibt es jetzt wieder ein richtiges Feuerwerk. Ärzte und Umweltverbände warnen vor Feinstaub und überfüllten Krankenhäusern. Zu Recht?
Trotz rasant steigender Preise für Energie und andere Waren soll 2023 der private Konsum nicht zusammenbrechen. Dafür habe man neben den Staatshilfen die richtige Tarifpolitik verfolgt, meint IG Metall-Chef Jörg Hofmann.
Zum Jahreswechsel tritt das Lieferkettengesetz in Kraft. Große Unternehmen müssen dann gegen Menschenrechtsverletzungen bei ihren Zulieferern vorgehen. Wie sind sie darauf vorbereitet – und was kann das Gesetz bewirken?
Der Energieriese ExxonMobil geht juristisch gegen EU-Maßnahmen zur Abschöpfung von Übergewinnen bei Energiefirmen vor.
Bund, Länder und Gemeinden verzeichnen einen kräftigen Stellenzuwachs. Immer mehr staatliche Aufgaben werden geschaffen.
Bei den Tarifrunden 2023 drohen in Hessen in mehreren Branchen harte Auseinandersetzungen um den Inflationsausgleich. Der Trend geht zu Einmalzahlungen.
Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften gehen mit Sorgen ins neue Jahr: Die Industrie-Strompreise, lange Genehmigungsverfahren und eine „Datenangst“ gefährdeten den Industriestandort Deutschland.
Erdoğans Taktik für 2023 steht: Sollte er die Wahlen im Juni nicht gewinnen können, müssen alle anderen wenigstens verlieren. Das heißt: Der türkische Präsident schaltet die Opposition per juristischer Verfolgung aus.
Die Höchster Porzellanmanufaktur bleibt erhalten, wir geben einen Ausblick auf das Tarifjahr 2023 und fragen: Warum die letzte Nacht des Jahres nicht mit ein wenig Luxus beenden? Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die vielen Streiks haben dem britischen Postunternehmen zugesetzt, das ohnehin Verluste macht. Unklar ist, was Großaktionär Kretinsky vorhat.
In der Energiekrise ist einiges richtig gelaufen, was die Gewerkschaften angestoßen haben, findet Yasmin Fahimi. Dagegen sieht sie für einige effektive Hilfen noch Hürden wegen nicht ausreichend flexibler Finanzbehörden.
Die pandemische Phase von Sars-CoV-2 könnte endlich beendet sein. Entwicklungsministerin Schulze will deutsche Hilfe für Afghanistan aussetzen. Und: Neuer Ärger für Lambrecht. Der F.A.Z.-Newsletter.
Seine Schulreform war umstritten, studiert hat er bei Adorno: Der frühere hessische Kultusminister Hartmut Holzapfel (SPD) ist gestorben.
Die Bahn steht still und auch im Gesundheitswesen nimmt die Härte der Auseinandersetzung zu.
Am ersten Weihnachtsfeiertag fahren in Großbritannien traditionell keine Züge. Wegen landesweiter Streiks müssen Bahnfahrer am zweiten Feiertag ebenfalls verzichten – auch was den Transfer zu den Londoner Flughäfen Heathrow und Stansted betrifft.
Der Chef des Deutschen Journalisten-Verbands hat einen Weihnachtswunsch an die Bundesregierung: Anfragen von Journalisten beantworten! Der ARD-Chef Kai Gniffke hat sich derweil ein wenig um Kopf und Kragen geplappert.
Sie fahren nicht im Schlitten, gewichtige Lasten transportieren sie dennoch. Ein Blick auf die Arbeitsbedingungen moderner Weihnachtsmänner – der Paketboten.
Noch bis Januar müssen die Mitarbeiter der insolventen Warenhauskette rätseln, ob ihr Arbeitsplatz erhalten bleibt. Dass der Einzelhandel anderswo viel Personal sucht, hilft ihnen wenig.
Vor laufender Kamera schlug ein italienischer Fußballfan im November 2021 einer Reporterin auf den Po. Dafür erwartet ihn nun eine Haftstrafe. Die Journalistin spricht von einem Sieg für alle Frauen.
Condor flog bisher mit 30 Jahre alten Maschinen. Nun wird die Flotte erneuert und kann weiter fliegen.
Der ukrainische Präsident hat vor dem amerikanischen Kongress gesprochen. In China spitzt sich die Corona-Lage zu. Und in Belgien entscheidet die Justiz über die Haft der ehemaligen Vizepräsidentin des EU-Parlaments. Der F.A.Z-Newsletter
Englische Rettungssanitäter streiken – auch Notfallpatienten sind davon betroffen. Wenn kein Rettungswagen geschickt wurde, sollten sich die Betroffenen selbst einen Transport organisieren.
Köpfe des Jahres in Rhein-Main
Die Fluggesellschaft will den Vorstand auch für Jahre mit Staatshilfe belohnen. Das Kanzleramt sieht darin einen Verstoß gegen getroffene Vereinbarungen. Nun gebe es „interessante rechtliche Fragen“ zu klären.
Lieferschwierigkeiten für einzelne Medikamente werden wohl noch anhalten. Laut Apothekern werden täglich neue Medikamente knapp: Jetzt trifft es Allergiker.
Für die rund 200.000 Beschäftigten im hessischen Gastgewerbe will die NGG mindestens 10 Prozent mehr Lohn verlangen. Das ist nicht ihre einzige Forderung.
Alle Jahre wieder diskutiert Deutschland über das Böllern. Dieses Jahr ist es wieder erlaubt – aber die Stimmen für ein Verbot werden lauter. Welche Erkenntnisse gibt es aus den vergangenen zwei Jahren?
Silvio Berlusconi will mit seiner Holding „Media For Europe“ die Sendergruppe Pro Sieben Sat.1 übernehmen. Bei Österreichs Wettbewerbebehörde hat er das angemeldet. Wieso dort? Ist der Medienmogul schon am Ziel?
Mehr als ein Einsatz pro Minute: Der Rettungsdienst stößt an seine Grenzen
Der Branche entgehen bis zu 800 Millionen Pfund an Umsatz. Viele Weihnachtsbuchungen stehen auf der Kippe.
Schon seit vielen Monaten war die Polizei einem früheren EU-Abgeordneten wegen Korruption auf der Spur. Dann brachte sie der Zufall unverhofft weiter. Abgeordnete wunderten sich schon lange über das Verhalten von Kaili.
In Peru herrscht landesweit der Ausnahmezustand. Der abgesetzte frühere Präsident Castillo gibt sich als Opfer – und erhält Unterstützung aus dem Ausland.