Die Linke am Abgrund
Seit Monaten hält Sahra Wagenknecht ihre Partei in Atem. Wenn ihre bekannteste Politikerin die Linke verlässt, droht der Partei das Aus. Es wäre das Ende eines langen Abstiegs.
Seit Monaten hält Sahra Wagenknecht ihre Partei in Atem. Wenn ihre bekannteste Politikerin die Linke verlässt, droht der Partei das Aus. Es wäre das Ende eines langen Abstiegs.
Joe Biden könnte heute seine Kandidatur verkünden. Der frühere Audi-Chef Stadler muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. Und eine Nation hofft darauf, die erste geglückte private Mondlandung verkünden zu können. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Gewerkschafter Roman Zitzelsberger will doch nicht IG-Metall-Chef werden. Damit dürfte die Führungsfrage geklärt sein.
Die Gewerkschaft EVG will im Tarifstreit mit der Bahn diesmal alles ganz anders machen. Das Verhandlungsduo soll für einen Kulturwandel stehen.
Das Lieferkettengesetz ist auf dem Prüfstand. Diverse Menschenrechtler beschweren sich über die Zustände in Bangladesch – wo Ikea, Amazon und Tom Tailor günstig produzieren lassen.
Seit mehr als zwanzig Jahren ist Reinhard Sager Landrat. Die meiste Zeit war es ein Abenteuer. Er war Krisenmanager – und Punchingball fürs Volk.
Verkäuferinnen und Verkäufer leiden zunehmend unter dem schlechten Benehmen von Kunden. Beleidigungen, mitunter sogar körperliche Angriffe, gehören für viele zum Alltag.
Sie wollten die Hauptstadt lahmlegen, hatten die Klimaaktivisten angekündigt. Am Vormittag kam es zwischenzeitlich zu gut 30 Blockaden mit langen Staus, auch Rettungsfahrzeuge wurden behindert.
Gerade erst ist das deutsche Lieferkettengesetz in Kraft getreten. Die EU aber arbeitet schon an strikteren Regeln.
Mehrere Verbänden sehen großen Nachholbedarf beim Bauen und Wohnen. Sie fordern eine sozialverträgliche Sanierungsoffensive.
Vor zehn Jahren warf ein Unglück ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie. Im Interview spricht Gisela Burckhardt von Femnet darüber, wie es Bangladeschs Näherinnen heute geht.
Vor zehn Jahren stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein. Mehr als 1100 Arbeiterinnen starben. Wird unsere Bekleidung heute unter besseren Arbeitsbedingungen gefertigt?
Die Gewerkschaft Verdi will für das Personal bessere Konditionen herausholen. Deshalb erhöht sie jetzt den Druck - und lässt wieder streiken. Der Hauptstadtflughafen ist besonders betroffen.
Die „Letzte Generation“ will Berlins Straßen blockieren, die Bundeswehr holt Deutsche aus Sudan und in Berlin kann die große Koalition regieren. Der F.A.Z.-Newsletter
Die Gewerkschaft Verdi will für Flughafen-Sicherheitspersonal bessere Konditionen etwa bei der Wochenendarbeit herausholen. Deshalb lässt sie kurz vor den nächsten Verhandlungen wieder streiken. Am Montag starten deshalb keine Passagierflüge.
Die Einigung mit der Gewerkschaft sieht höhere Löhne und andere Arbeitszeiten vor.
Die Angestellten des Bundes und der Kommunen erhalten deutlich mehr Geld. Der Abschluss gilt bis Ende 2024.
Auf den steuerfreien Inflationsausgleich folgt die Anpassung der Tarifentgelte. Die Mehrkosten werden auf 17 Milliarden Euro beziffert. Wer gewinnt? Wer zahlt?
Der Einsturz der Textilfabrik „Rana Plaza“ vor zehn Jahren, bei dem mehr als 1100 Menschen starben, hatte Entsetzen ausgelöst. Doch die Rechte der Beschäftigten sind bis heute lückenhaft. Überlebenden geht es schlecht.
Der Maschinenbau-Präsident plädiert für die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche in der Metall- und Elektroindustrie, Rente mit 68 und will mehr Frauen für Ingenieursberufe begeistern. Ein Anteil von elf Prozent sei jämmerlich.
Das monatelange Ringen im Tarifstreit des öffentlichen Diensts hat ein Ende: Nach zähen Verhandlungsstunden einigen sich alle Seiten auf einen Kompromiss. Grundlage dafür: ein Schlichtervorschlag aus der vergangenen Woche.
Der Streik solle um 3.30 Uhr beginnen und um Mitternacht enden, teilte die Gewerkschaft am Samstag mit. Zuletzt hatte das Luftpersonal am BER im März gestreikt.
Der Kita-Ausbau hat die Zahl der Erzieherinnen in eineinhalb Jahrzehnten verdoppelt. Mehr Menschen arbeiten in der frühen Bildung als in der Autoindustrie. Aber der Personalmangel wird bis Ende des Jahrzehnts zum Engpass.
Gerade erst gab es Warnstreiks bei der Bahn und an mehreren Flughäfen in Deutschland. Und schon am Montag geht es weiter. Diesmal ist der Hauptstadtflughafen BER betroffen.
Bundesarbeitsminister Heil will nahezu allen Arbeitnehmern Zeiterfassung vorschreiben. Kommt es dazu, widerspricht die SPD ihrem Wahlkampfslogan vom Respekt: gegen alle, die motiviert sind, eigenständig zu arbeiten.
Die österreichische Bahn steht vor einem Rekordjahr: Das Geschäft treiben Klimatickets und Nachtzüge.
Nach dem Streik gehen die Tarifverhandlungen zwischen Bahn und EVG am Dienstag zwar weiter. Doch die Bahn zweifelt an der Ernsthaftigkeit.
Die Gewerkschaft hat am Freitag wieder zum Warnstreik aufgerufen – zum zweiten Mal innerhalb eines Monats. In Frankfurt waren besonders Fernreisende betroffen.
Die streikenden Fahrer auf dem Rastplatz Gräfenhausen an der A5 erhöhen den Druck und machen ihre Frachtpapiere öffentlich. Für das fehlende Geld wollen sie sogar hungern.
Nach dem Streik will DB-Personalvorstand Martin Seiler schnell wieder an den Verhandlungstisch. Aufstehen wolle er erst wieder, wenn alles geklärt ist, sagt er im F.A.Z.-Interview. Dafür müsse aber auch die EVG bereit sein.
Ein Sechstel der jungen Menschen hat sehr schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt – trotz Fachkräftemangels. Viele sind schon in der Schule frustriert worden und haben resigniert. Was Schulen, Wirtschaft und Politik tun können.
Musik, Kunst, Mode: Jackson Irvine ist vielseitig interessiert – und findet nach Stationen in Australien, Schottland und England sein Glück beim FC St. Pauli. Nun geht es im Stadtderby gegen den HSV.
Ob Rente oder Arbeitsmarkt – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geht die richtigen Probleme an. Doch er muss seine Methode ändern, um den Rückhalt der Bevölkerung zu bekommen.
Die EVG fordert während des Warnstreiks am Freitag die Arbeitgeber zu einem verhandlungsfähigen Angebot auf. "Sonst wird es demnächst massivere Streiks geben", sagt die Vize-Vorsitzende der Gewerkschaft, Cosima Ingenschay.