EVG legt zwei Tage den Zugverkehr lahm
Der dritte Warnstreik der Eisenbahnergewerkschaft EVG startet in der Nacht auf Montag. Die Deutsche Bahn ist aufgebracht: Der Ausstand sei irrsinnig und überzogen.
Der dritte Warnstreik der Eisenbahnergewerkschaft EVG startet in der Nacht auf Montag. Die Deutsche Bahn ist aufgebracht: Der Ausstand sei irrsinnig und überzogen.
Wegen des dritten Warnstreiks der Gewerkschaft EVG wird die Deutsche Bahn zwei Tage lang keine ICEs oder ICs fahren lassen. Am Sonntag wird der Ausstand laut der Bahn noch keine großen Auswirkungen haben.
Die EVG geht in die dritte Streikrunde. Ein Gespräch mit den Verhandlungsführern über die Belastungen für die Kunden, festgefahrene Verhandlungen und die Wut der Mitglieder.
Die Gewerkschafts-Vize Cosima Ingenschay sagte, die Geduld der Beschäftigten sei nach knapp drei Monaten Gesprächen zu Ende. Von den rund 50 Bahn- und Busunternehmen gebe es zum Teil noch keine verhandlungsfähigen Angebote.
Sonst sind sie selten einer Meinung, doch weil Arbeitskräfte fast überall fehlen, hat sich ein Bündnis gebildet und stellt Forderungen an die Landesregierung.
Der Main-Kinzig-Kreis sieht sich mit der Unterbringung von Flüchtlingen überfordert. Ein Verkehrsknotenpunkt wird zum Kreisel. Und außerdem geht die Debatte um die Waffenverbotszone im Frankfurter Bahnhofsviertel weiter. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Land prüft Bedarf der Ganztagsbetreuung in Grundschulen, die von 2026 an stufenweise eingeführt werden soll
Gefühlt im Wochenrhythmus bringt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil kostenträchtige Regulierungen für Unternehmen auf den Weg. Was sagt die FDP?
Die Bundesregierung ist ein großer Auftraggeber. Arbeitsminister Heil will das nutzen, um soziale Ziele zu erreichen. Aus der Wirtschaft gibt es für Heils Absichten wenig Verständnis.
Naturnahe Wälder schützen sich selbst – auch durch Totholz. Feuerwehrleute sehen das kritisch. Ihnen reicht die Vorbereitung auf die wachsende Waldbrandgefahr nicht.
Pflege, Schulen, Handwerk, Industrie: Deutschland ächzt unter Personalmangel. Und trotzdem hat die Idee einer Viertagewoche derzeit Konjunktur wie lange nicht. Was hat es mit dem Phänomen auf sich?
In den Gewerkschaften kriselte es jahrelang. Die Mitgliederzahlen schmolzen dahin, das Image galt als angestaubt. Nun scheinen sie eine Renaissance zu erleben. Stimmt das?
Prato in der Toskana testet zwei Modelle der Textilindustrie: chinesisch und italienisch, Billigklamotten in Massenproduktion und edle Recyclingware. Wer gewinnt die Oberhand in der Stadt der zwei Seelen?
In der FAS-Medienkolumne „Die lieben Kollegen“ geht es diesmal um den Streik der amerikanischen Drehbuchautorinnen und -autoren – und um Kai Gniffkes erste hundert Tage als ARD-Vorsitzender.
Der Landesverband der AfD trifft sich im Taunus zu Parteitag und Jubiläumsfeier. Die Kritiker der Partei wollen sie in Königstein nicht sehen und protestieren.
Fragwürdige Immobilienverkäufe aus der Ära Koch kosten Hessen noch immer viel Geld. Die FDP dringt auf eine Überprüfung. Dabei trug sie die Verkäufe einst selbst mit.
Wieder feiert die AfD in Königstein ein Jubiläum. Wegen Demonstrationen gegen den Parteitag des hessischen Landesverbands wird eine Straße gesperrt. Anders als im Februar fällt kein Schulunterricht aus.
Amerikas Film und Fernsehen stehen still. Die Writers Guild probt den Ausstand. Es geht vor allem um die Streamingdienste – denn die bezahlen die Autoren miserabel.
Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg sind von den Streiks betroffen. Für Beschäftigte unter dem Eisenbahn-Tarifvertrag verlangt Verdi eine Erhöhung der Löhne um 550 Euro monatlich.
Zum 18. April hat die zuständige Bundesanstalt rund 10.600 Erklärungen abgegeben – bei insgesamt rund 21.000 wirtschaftlichen Einheiten. CDU-Politiker Ploß beklagt: Die Bürger werden nicht so großzügig behandelt.
Gerhard Schröder fordert sein Altkanzlerbüro zurück. Die EZB kämpft weiter gegen die hohe Inflation. Und in London wird kurz vor der Krönung am Flughafen gestreikt.
Die wohl letzte Möglichkeit die Rentenreform in Frankreich zu stoppen, ist gescheitert. Der Verfassungsrat in Paris hat auch einen zweiten Antrag der Opposition auf eine Volksabstimmung abgewiesen.
In Frankreich fehlen eine Kompromisskultur sowie Checks and Balances. Es herrscht ein Habitus, der sich vom monarchischen Erbe nie ganz entkoppeln konnte.
Die Regierung in Rom schafft das Bürgergeld ab. Und der Druck auf Arbeitsfähige steigt durch geringe Bezüge.
Frank Appel hat 15 Jahre lang die Deutsche Post geführt. Seinem Nachfolger hinterlässt er deutliche Rückgänge beim Gewinn.
Der Tag der Arbeit verlief in der Hauptstadt vergleichsweise friedlich. Debatten gibt es über ein Video eines Polizeieinsatzes.
Allein in Paris wurden am 1. Mai mehr als 30 Demonstranten verletzt. Der UN-Menschenrechtsausschuss ist wegen Polizeigewalt besorgt. Die Gewerkschaften kündigen einen neuen Streik an.
Das Bundeswirtschaftsministerium will die energieintensive Industrie unterstützen. Doch Finanzminister Lindner stellt sich quer – und auch Verbände lehnen das Konzept ab.
Corona brachte Sänger, Tänzer und Schauspieler in Not. Allein im Jahr 2021 machte die Kultur- und Kreativwirtschaft mehrere Milliarden Euro Verlust. Und heute?
Nach langem Tauziehen tritt der ungeliebte Alan Joyce an der Spitze der australischen Fluggesellschaft ab. Ihm folgt die bisherige Finanzchefin.
Die Verhandlungen der Drehbuchautoren mit Filmstudios und Streaming-Diensten über mehr Gehalt sind gescheitert. Nun wollen sie ihre Arbeit niederlegen – und könnten damit die US-Unterhaltungsindustrie empfindlich treffen.
Hunderttausende Franzosen haben am 1. Mai wieder gegen die Rentenreform von Emmanuel Macron demonstriert. In einigen Großstädten endeten die Kundgebungen in Brandstiftungen und Festnahmen.
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken interpretiert das Motto „Leistung muss sich lohnen“ neu. Aber was meint sie damit? Solche Plädoyers zum Thema Vier-Tage-Woche verschwenden kostbare Zeit.
Pamela Rendi-Wagner kämpft darum, SPÖ-Vorsitzende zu bleiben. Den Tag der Arbeit nutzt sie für Werbung in eigener Sache — und einen Seitenhieb gegen die FPÖ.
SPD-Chefin Esken wünscht sich kürzere Arbeitszeiten. Arbeitsminister Heil warnt vor starren Vorgaben. Und für den DGB ist es eine Entscheidung der Tarifparteien.
Wieder missbrauchen Linksextreme den „Tag der Arbeit“. In Berlin etwa greifen Queer-Feministinnen Polizisten an. In Stuttgart werden Rauchbomben geworfen.