Niedrigzinsen ohne Ende?
Isabel Schnabel von der EZB und der frühere Wirtschaftsweise Lars Feld streiten bei den Grünen über die Geldpolitik, die Gefahr einer Immobilienblase – und Anleihekäufe für den Klimaschutz.
Isabel Schnabel von der EZB und der frühere Wirtschaftsweise Lars Feld streiten bei den Grünen über die Geldpolitik, die Gefahr einer Immobilienblase – und Anleihekäufe für den Klimaschutz.
Regelmäßiges Sparen in kleinen Beträgen kann sinnvoller für den Kunden und die Bank sein als der einmalige Kauf von Einzelaktien. Tilo Hacke, Vorstand der Online-Bank DKB, über profitable Investments, Negativzinsen und die neueste Masche der Finanzbetrüger.
Es wäre leicht, die tatsächliche Tragfähigkeit der Staatsverschuldung zu testen: Die Zentralbanken müssten ihre Käufe von Staatsanleihen erst reduzieren – und dann einstellen.
Der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, Luis de Guindos, plädiert dafür am bisherigen Kurs festzuhalten. Wenn die Hilfen jetzt zurückgefahren werden, könnten Unternehmen und das Bankensystem schwere Schäden erleiden.
Die EZB hat die Ergebnisse einer öffentlichen Konsultation zum digitalen Euro veröffentlicht: Vor allem die Frage der Nachvollziehbarkeit der Geldströme beschäftigt die Menschen.
Die Aufseher der EZB sind weit davon entfernt, Entwarnung zu geben. Nach dem Lockdown droht eine Welle an Insolvenzen und Kreditausfällen und die Banken der Eurozone hinken den amerikanischen Wettbewerbern schon jetzt hinterher.
Immer mehr Kreditinstitute verlangen Strafzinsen von ihren Kunden. Dabei legen gerade während der Corona-Pandemie viele Menschen Geld auf die hohe Kante. Rund 300 Institute sollen es in Deutschland inzwischen sein.
Die Vorstellung eines mächtigen, intervenierenden Staates hat Konjunktur. Aber Vorsicht: Wer politische Entscheidungen gegen ökonomische Zusammenhänge trifft, wird einen Preis zahlen.
Seit dem Ausbruch der Finanzkrise vor 13 Jahren sind die Bilanzsummen vieler Notenbanken in einem bis dahin nicht vorstellbaren Ausmaß gestiegen. Das weckt Ängste vor der Inflation.
Die Stabilität von Europas Finanzmärkten in der Corona-Krise hängt an der EZB – nicht an der EU. Eine Studie des Forschungsinstituts ZEW Mannheim sieht darin Gefahren.
Die Gefahr einer Inflation sieht die EZB nicht. Günstige Finanzierungsbedingungen für Staaten, Unternehmen und Privathaushalte bleiben ihr Ziel.
Zuletzt sanken die Forderungen der Bundesbank gegen die Europäische Zentralbank, nun ist der Saldo aus dem Zahlungsverkehrssystem Target 2 wieder gestiegen. Er verharrt über der Billionengrenze.
Wenn die Metallpreise steigen, trifft das zunächst die Unternehmen. Am Ende aber können auch die Getränkedosen im Supermarkt teurer werden – dann spüren es die Verbraucher im Geldbeutel.
Alternative Organisationen haben ein klimapolitisches Ranking der Notenbank- und Aufsichtspolitik der G-20-Staaten veröffentlicht. An der Spitze liegt nicht die Eurozone.
In der Eurozone ist die Inflation etwas niedriger als in Deutschland allein. Unter den Euroländern liegt Deutschland zusammen mit Österreich auf Platz zwei nach Luxemburg.
Auch das Wertpapierhaus der Sparkassen profitiert vom Trend hin zu mehr Wertpapiersparen. Doch die Bilanz der Fondsgesellschaft hat Schönheitsfehler.
Nach der europäischen Berechnungsweise steigen die Verbraucherpreise in Deutschland im März um 2 Prozent. Vor allem Energie wird teurer, aber auch für Nahrungsmittel müssen Verbraucher mehr ausgeben als vor einem Jahr.
Die Notenbank analysiert, welche Auswirkungen ihre eigene Geldpolitik auf Arme, Reiche und die Mittelschicht hat. Dabei spielen der Arbeitsmarkt und die Wohn-Immobilien eine wichtige Rolle.
Manche Banken verlangen nun Negativzinsen von 50.000 Euro an. Andere erstaunen ihre Kunden durch alternative Anlagevorschläge. Düsseldorf fährt die harte Tour.
Der Bundestag gibt einen Teil seiner Finanzhoheit an die EU. Der Wiederaufbaufonds wird als eine Ausnahme bezeichnet. Doch dabei wird es kaum bleiben.
Marek Mora, der Vizechef von Tschechiens Nationalbank, wendet sich im Interview gegen eine „grüne“ Notenbankpolitik. Er sieht die Klimapolitik als Einfallstor für die politische Beeinflussung der Zentralbanken.
Die Währungssouveränität der EU-Staaten wird durch „Kryptowährungen“ in Frage gestellt, einen digitalen Euro als Konkurrenzprodukt einzuführen wird darum wohl kaum reichen.
Ein Zuwachs im Krisenjahr um mehr als 130 Prozent: Warum steigt die Nachfrage nach Euroscheinen in der Pandemie, obwohl die meisten mit Karte zahlen?
Mehr als 300 Banken verlangen Negativzinsen von ihren Privatkunden. Auch andere Gebühren steigen. Doch manche Kosten für das Girokonto lassen sich vermeiden.
Die Aufseher der Notenbank haben Angst, dass die Banken die Corona-Krise unterschätzen und stellen ihnen gleichzeitig 514 Millionen Euro in Rechnung.
Europas Notenbank macht ihre Ankündigung wahr und kauft auf Wochensicht erheblich mehr Anleihen als bislang. Was das für Anleger heißt – und warum die Märkte am Montag eher gelassen reagierten.
Der türkische Präsident wechselt abermals die Spitze der Notenbank aus. Das wird ihm langfristig nicht helfen. Ganz im Gegenteil.
Japans Notenbank verschafft sich mehr Flexibilität, um schädliche Nebenwirkungen der Geldpolitik zu minimieren. Das geht zu Lasten des Nikkei-Aktienindex.
Wegen der Gefahr einer Inflation erhöht die türkische Zentralbank den Leitzins – und zwar gleich doppelt so kräftig wie erwartet.
Die amerikanische Zentralbank hält die Leitzinsen in der Bandbreite zwischen nahe null und 0,25 Prozent. Und die Fed will noch lange an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten.
Wer die Finanzmärkte schon immer für eine Veranstaltung mit Tendenz zum Irrsinn gehalten hat, darf sich in diesen Tagen bestätigt fühlen. Ist der nächste Crash nur eine Frage der Zeit?
Der europäische Bonitätswächter will ein Gegenpol zur Macht der amerikanischen Rating-Riesen werden. Dabei soll jetzt eine Übernahme helfen. Beim Rating der Grensill Bank macht Scope allerdings eine unglückliche Figur.
Zum ersten Mal verlangt eine Bank in Deutschland nicht minus 0,5 oder 0,6 Prozent, sondern minus 1 Prozent Negativzins aufs Ersparte. Die Entwicklung wird immer ungünstiger für Privatkunden mit großen Bankguthaben.
Soll die EZB ihre Macht auch für das Klima einsetzen? Der Streit um diese Grundsatzfrage kocht wieder hoch. Manche Ökonomen sehen dadurch die Preisstabilität gleich in zweifacher Weise gefährdet: Eine Analyse.
Die Telekom-Aktie steht historisch für ein Börsendebakel. Dass sie mittlerweile ein Liebling der Analysten ist, haben nur wenige Privatanleger mitbekommen. Was war diese Woche sonst noch an der Börse wichtig?
Der Anstieg der Verbraucherpreise, unter anderem für Benzin und Diesel, hat sich im Februar verstärkt. Die Europäische Zentralbank hält bis Jahresende weiter steigende Inflationsraten für möglich – und zeigt sich trotzdem gelassen.