Euro auf Vier-Wochen-Hoch
Hoffnungen auf eine Waffenruhe in der Ukraine haben den Wechselkurs der europäischen Gemeinschaftswährung beflügelt.
Hoffnungen auf eine Waffenruhe in der Ukraine haben den Wechselkurs der europäischen Gemeinschaftswährung beflügelt.
Negative Renditen werden zur Ausnahme. Nun muss der Bund auch in kurzen Laufzeiten wieder Zinsen zahlen.
Deutschland droht wegen des Krieges in der Ukraine eine neue Wirtschaftskrise, warnt der Sachverständigenrat. Andere Länder stünden wirtschaftlich besser da.
Die Inflationsrate droht über das Jahr 2022 hinaus zu hoch zu bleiben. Die Euro-Notenbanker müssen jetzt gegensteuern – sie dürfen der Teuerung nicht gebannt zusehen.
Erstmals fließen jetzt Folgen des Ukrainekriegs in die Inflation ein. Brot verteuert sich um 7 Prozent, Heizöl um 99 Prozent. Ökonomen schließen selbst zweistellige Inflationsraten nicht mehr aus. Wann reagiert die EZB?
Der Wirtschaftsweise Volker Wieland spricht über die Teuerung infolge des Krieges und das Wirtschaftswachstum. Er fordert, Bundesregierung und EZB müssten handeln. Sicherheit gebe es nicht kostenlos.
Erst Corona, jetzt der Krieg: Ein Wachstumsschub rückt in weite Ferne, schreibt das Beratergremium der Regierung. Jetzt wäre es schon ein Erfolg, wenn Deutschland nicht in die Rezession abgleitet.
Angebot an EU-Kommission, Tausch von ukrainischer Währung zu organisieren
Die Europäische Zentralbank ist offenbar im Gegenzug für Garantien der EU zu einer finanziellen Auffanglösung für geflüchtete Ukrainer bereit. Das geht aus einem internen Papier hervor.
Erstmals seit 2006 liegt die fünfjährige Rendite amerikanischer Staatsanleihen höher als die 30-jährige.Eine inverse Zinskurve steht für Rezessionsangst.
Die Europäische Zentralbank (EZB) gibt sich zuversichtlich, mittelfristig ihr Ziel einer Inflationsrate von zwei Prozent zu erreichen.
Der wirtschaftliche Schlagabtausch zwischen Russland und den „unfreundlichen“ Ländern geht weiter. Die russische Zentralbank zahlt das Einfrieren ihrer Devisenreserven im Ausland mit einer ähnlichen Maßnahme heim.
Sonderregeln für griechische Staatsanleihen sollen zunächst beibehalten werden.
Die EZB will ihre Geldpolitik normalisieren. Auch der Sicherheitenrahmen für Notenbankkredite soll wieder raus aus dem Krisenmodus. Dabei geht sie aber sehr langsam vor.
Zu Beginn der Pandemie stemmte sich die Europäische Zentralbank mit Lockerungen der Regulierung gegen wirtschaftliche Verwerfungen. Banken müssen aber nun wieder mit strikteren Regeln rechnen.
Fed-Präsident Powell fordert schärfere Regulierung. Bundesbankpräsident Nagel hält digitalen Euro für eine Chance Europas.
Es ist richtig, wenn der Ukrainekrieg die Geldpolitik nicht schwach werden lässt. Sie muss gegen die Geldentwertung vorgehen.
Die Renditen steigen wegen erwarteter Zinserhöhungen auf mehrjährige Hochs. Die Anleger erwarten, dass die Notenbanken stärker gegen die Inflation kämpfen müssen.
Sonja Laud ist Chefanlagestrategin von LGIM, einem der größten Vermögensverwalter Europas. Sie spricht über teures Öl, hohe Inflation und die Moral der Märkte.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht von „dubiosen Transaktionen“ beim Umtausch von Rubel in Stablecoins – und warnt Unternehmen vor „Komplizenschaft“, die sich daran beteiligen.
In einer Rede in Hannover machte Nagel klar, dass die Inflation ein anderes Vorgehen erfordert.
Mehr als 200. 000 Geflüchtete aus der Ukraine haben sich mittlerweile in Deutschland registriert. Anfängliche Schwierigkeiten mit der Eröffnung von Konten haben die Banken gelöst. Beim Umtausch von Bargeld will Polen vorpreschen.
Auch ohne Berücksichtigung des Krieges in der Ukraine kommt es bei den Erzeugerpreisen in Deutschland mit einem Zuwachs von 25,9 Prozent zu einem neuen Rekordwert.
Auf ihrer Flucht haben viele Ukrainer ihre Ersparnisse mitgenommen. Doch ihr Geld nimmt hier niemand an. Und alle, die das ändern könnten, tun sich mit der Lösungsfindung schwer.
Die Inflation in Amerika ist so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr. Jetzt tut die Notenbank Fed etwas dagegen. Das sollte auch der EZB zu denken geben.
Russlands Angriff trifft die deutsche und die Weltwirtschaft. Die Europäische Zentralbank erwartet jetzt bis zu 7 Prozent Inflation. Und Millionen Menschen droht Hunger.
Auf der Konferenz „The ECB and its Watcher“ beschreiben die Spitzen der EZB die möglichen Folgen des Ukrainekriegs – und der verhängnisvollen Abhängigkeit von Öl und Gas auf die Inflation.
Die Europäische Zentralbank gibt eine neue Linie vor: Die Geldpolitik soll in aller Vorsicht langsam normalisiert werden. Was heißt das für Sparer, die auf Anleihen setzen – und für Bauwillige, die ein Darlehen von der Bank benötigen?
Die Europäischen Zentralbank hat angesichts der Risiken durch den Ukraine-Krieg ihre Flexibilität betont. Man sei bereit, bei Bedarf den Kurs zu ändern, falls die Invasion Russlands in die Ukraine "neue Inflationstendenzen" in Gang setze, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Morgen.
Die Fed erwartet weitere sechs Zinsanhebungen um 0,25 Prozentpunkte in diesem Jahr. Zudem rechnen die amerikanischen Zentralbanker nun mit einer deutlich höheren Inflationsrate von 4,3 Prozent.
Viele sind aus der Ukraine Hals über Kopf geflüchtet. Aber auch wer Bargeld mitnahm, steht vor einem Problem: Es ist kaum umzutauschen. Unterdessen macht sich die EZB auch Sorgen um indirekte Folgen für die Banken.
Der Bad Homburger Vermögensverwalter Feri rechnet mit einer Marktbereinigung. Damit verbunden sei ein Umbruch zu einem neuen Anlageumfeld, das von Teuerung geprägt sein wird.
Für effektiven Klimaschutz braucht es nicht nur eine klimaneutrale Realwirtschaft, sondern auch einen nachhaltigen Finanzmarkt. Deshalb fordert die EZB mehr Transparenz von Banken bei klimarelevanten Aktivitäten.
Angesichts einer Inflation hat die Europäische Zentralbank die Tür für eine Zinswende Ende 2022 zumindest eine Handbreit weit geöffnet.
Die Zinsen werden wohl weiter steigen - trotz des Krieges in der Ukraine. Anleger und Verbraucher sollten daher jetzt handeln.