Keine zwingenden Argumente für Erhöhung der Einlagensicherung
Der Chef der EZB-Bankenaufsicht glaubt nicht, dass eine höhere Einlagensicherung einen Ansturm auf Banken verhindern würde.
Der Chef der EZB-Bankenaufsicht glaubt nicht, dass eine höhere Einlagensicherung einen Ansturm auf Banken verhindern würde.
Seit Jahresbeginn legte das deutsche Börsenbarometer um rund 1000 Punkte zu. Der Sprung über die 16.000-Punkte-Marke war aber nur von kurzer Dauer.
Die Inflation erweist sich als sehr hartnäckig. Der kräftige Rückgang aus dem März hat sich im April so nicht fortgesetzt. Was heißt das für die Entscheidung der EZB am Donnerstag über die künftigen Zinsen?
Feiertagsbedingt sind am Montag viele Börsen auf der Welt geschlossen geblieben – anders dagegen etwa in Japan und Amerika.
Es mehren sich die Zeichen, dass die Notenbank am Donnerstag das nächste Mal die Zinsen anhebt. Und zwar wohl um 0,25 Prozentpunkte. Die Inflation erweist sich als ausgesprochen hartnäckig.
Die Bauzinsen steigen. Das Immobiliengeschäft pausiert an manchen Stellen. Ein Trost für diejenigen, die nun kein Haus kaufen.
Die Teuerung bei Nahrungsmitteln lässt etwas nach, bleibt aber hoch. Gurken beispielsweise wurden billiger. Dafür wurde Energie wieder teurer – dank OPEC-Ölförderkürzung.
Deutschland entgeht der Rezession nur knapp. Die Inflation bleibt hoch. Und auch der Arbeitsmarkt enttäuscht. Die Zahl der freien Stellen sinkt – wenn auch auf hohem Niveau.
Die Inflationsrate in Deutschland ist im April von 7,4 auf 7,2 Prozent gefallen. Die Preise für Nahrungsmittel sind erstmals seit anderthalb Jahren im Vergleich zum Vormonat rückläufig. Für Entwarnung ist es aber noch zu früh.
Die deutsche Wirtschaft ist in den ersten drei Monaten nicht gewachsen. Ökonomen hatten eigentlich ein geringes Wachstum erwartet. Auch die Zahl der Arbeitslosen ist nur leicht gesunken.
Wer ein Haus kaufen will, braucht oft einen Kredit. Doch die Bauzinsen haben sich vervielfacht – und könnten weiter steigen. Das macht die Finanzierung teuer und unsicher.
Fast ein Jahr ist die Zinswende der EZB jetzt her - doch bei vielen Sparern kommt sie nicht an. Dabei gibt es auch Institute, die mit einem Tagesgeldzinssatz von 3,1 Prozent locken.
Zentralbank könnte demnächst höchsten Leitzins der Region kürzen.
Ich gehöre zur kleiner werdenden Schar von Volkswirten, die der Geldmenge noch immer eine gewisse Bedeutung beimessen.
Fondsmanager Iain Stealey von JP Morgan weiß, wo es die besten Zinsen gibt: Besonders gerne investiert er in Staatsanleihen aus den USA und Brasilien.
Die hohen Lebenshaltungskosten haben die Ersparnisbildung einbrechen lassen wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr. Wer noch Geld übrig hat, bekommt jetzt immerhin Zinsen dafür.
Für den Chefvolkswirt der Privatbank Donner & Reuschel, Carsten Mumm, zeugt es von Übermut, schon jetzt auf Zinssenkungen zu wetten.
Möglicherweise liegt die beste Phase des Börsenjahres schon bald hinter uns. Im zweiten Halbjahr stellen sich viele Anleger auf ruppigere Zeiten ein.
Die Reichsbank ist nicht länger in der Lage, den Wechselkurs zu stabilisieren. Die Politik reagiert leider nur halbherzig. Aus der Frankfurter Zeitung vom 21. April 1923.
Die Inflation, ohne Lebensmittel und Energie, wird sich nach Ansicht von Bundesbankpräsident Joachim Nagel voraussichtlich noch vor den Sommerferien abschwächen. Einen Stopp der Zinsanhebungen der EZB hält er für zu früh.
Deutsche Bank und Commerzbank versuchen, ihr Russlandgeschäft zurückzufahren. Das liegt auch an der EZB-Aufsicht, die Druck macht. Doch der Rückzug braucht Zeit.
Die Gemeinschaftswährung überwindet die Marke von 1,10 Dollar. Die sich zwischen USA und Europa abzeichnende Divergenz in der Geldpolitik gibt dem Euro Rückenwind.
Während die Energiepreise sinken, steigen nun die Inflationsdaten, die keine Energiepreise beinhalten.
Das Bankhaus Metzler hat sich die jüngsten Zahlen der EZB zum „Greening“ der Notenbank angesehen. Die Bilanz fällt durchwachsen aus.
Die restriktive Geldpolitik der Fed und die positive Stimmung an den Märkten belasten den Dollar. Davon profitiert der Euro und erreicht neue Höchststände.
Der Aufsichtsrat der Apotheker- und Ärztebank wird nach F.A.Z.-Informationen den Rumpfvorstand wieder auffüllen. Ob die Nachbesetzungen stille Lasten in der Bilanz und strategische Defizite angehen werden, ist zweifelhaft.
Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln findet kein Ende. Die Energiepreise dagegen beruhigen sich. Warum verteuert sich gerade Zucker besonders stark?
Bundesbankpräsident Nagel und Finanzminister Lindner zeigen sich in Washington entspannt – auch wenn auf sie zuhause noch einige Herausforderungen warten.
Die Zinserhöhungen der EZB kommen bei den Sparern allenfalls teilweise an. Im Ausland bekommen sie mehr für ihre Einlagen. Aber warum ist das so, und wo liegen die Risiken?
Bewundernswerter Optimismus +++ Kein Platz für Skrupel +++ Schwer quantifizierbarer Aufwand +++ Gerechtigkeitslücke +++ EU-Geld für Venedig
Auch wenn nach den turbulenten Tagen im März etwas Ruhe eingekehrt ist – die Erfahrungen der Weltfinanzkrise zeigen, dass es kein einfaches Zurück zur Tagesordnung geben darf.
So langsam lohnen sich die Sparzinsen wieder – auch wenn sie die Inflation nicht schlagen.
Verhöhnung der Olympischen Idee +++ Besinnung auf den Olympischen Frieden +++ Fehlerhaft +++ Mut zur notwendigen Konsequenz
Jetzt ruft auch eine größere Direktbank eine wichtige Zinsmarke für Sparer auf. Die drei Prozent gelten nicht nur für neue, sondern auch für bestehende Kunden, doch sind andere Nebenbedingungen zu beachten.
Die EZB muss nicht nur mit Leitzinserhöhungen die Inflation bekämpfen, sondern auch ihre Anleihebestände zügig wieder abbauen.
Im aktuellen Tempo braucht die Notenbank bis 2042, um ihre Anleihebestände abzubauen, kritisiert eine Studie des Instituts ZEW. Das Kaufen ging viel schneller. Vom Bummeln profitierten demnach vor allem zwei Länder.