Die Fed enttäuscht die Börsianer
Die Hoffnungen auf eine weitere Lockerung der amerikanischen Geldpolitik bleiben unerfüllt. Unterdessen hat Fed-Chef Bernanke die niedrigen Zinsen zur Refinanzierung seiner eigenen Hypothek genutzt.
Die Hoffnungen auf eine weitere Lockerung der amerikanischen Geldpolitik bleiben unerfüllt. Unterdessen hat Fed-Chef Bernanke die niedrigen Zinsen zur Refinanzierung seiner eigenen Hypothek genutzt.
Italiens neuer Ministerpräsident Monti hat viele mutige Reformen angekündigt. Zahlreiche Berufspolitiker vermitteln den Italienern nun aber die Illusion, diese könnten bis zur Unkenntlichkeit abgemildert werden. Eine Analyse.
Auch nach dem Gipfel ist der Euro noch lange nicht gerettet. Er hat die Krise mit verursacht und spaltet Europa: Ohne den Euro hätten wir weniger Probleme. Von Philip Plickert
Jürgen Habermas hat die aktuelle Bedrohung der Demokratie analysiert. Weitreichende Reaktionen waren die Folge. Wohin führen uns, im Lichte dieser Debatte, die Beschlüsse von Brüssel?
Das deutsche Beharren auf langfristigen Lösungen für die Staatsschuldenkrise ist richtig. Der jüngste EU-Gipfel war ein Sieg für Angela Merkel, und das ist gut für Europa. Diese provozierenden Äußerungen stammen von einem angesehenen Londoner Hedgefonds-Manager. Sie belegen, dass keineswegs die gesamte englischsprachige Finanzwelt in einer vorsintflutlichen Version von Keynesianismus gefangen ist. Von Gerald Braunberger
Der Bundestag will die geplante Aufstockung der IWF-Mittel nur zur Kenntnis nehmen, dies aber nicht mit einem zustimmenden Votum versehen. Die Koalition verweist auf die Unabhängigkeit der Bundesbank.
Chinas Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO vor zehn Jahren hat den Aufstieg erheblich beschleunigt. Jetzt ist China so stark, dass es sich über Regeln einfach hinwegsetzt.
Frankreich werde die Beschlüsse des Euro-Gipfels nicht akzeptieren, sollte er die Wahl gewinnen: das hat der sozialistische Präsidentschaftsanwärter Francois Hollande am Montag angekündigt.
Die EZB kauft Anleihen und stellt sich damit in eine schlechte Tradition. Ein Ausflug in die Geschichte lehrt: Der Wert des Geldes muss stabil bleiben. Von Hendrik Mäkeler.
Beim Gipfeltreffen haben die EU-Mitgliedstaaten den Fiskalpakt beschlossen. Nun wird sich zeigen, wie erfolgreich die Auktionen italienischer und spanischer Staatsanleihen ablaufen werden.
Fast überall auf der Welt reagieren Notenbanken auf die Schuldenkrisen und die sich eintrübende Konjunktur - nicht nur in Europa. Doch Hypothekenkredite werden davon nicht noch billiger.
Die Regierenden feiern sich als Euro-Retter: Alles wird gut. Doch die Experten glauben nicht, dass die Eurozone ihr Schuldenproblem allein mit den neuen Regeln lösen kann. Der nächste Krisengipfel kommt bestimmt.
Skeptische Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben den Dax am Montag ins Minus gedrückt. Der Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il hingegen hatten den Leitindex nur kurz zu Handelsbeginn belastet.
Die chinesische Zentralbank will eine neue Finanzgesellschaft, gründen, die sich mit 300 Milliarden Dollar an westlichen Unternehmen beteiligen könnte. Derweil schwächt sich das Wachstum ab.
Der Euro ist trotz EU-Schuldenkrise bisher relativ stabil. In einer Studie erklären die Analysten von Raiffeisen Research warum der Euro die Krise überleben wird und sie die Preisstabilität nicht in Gefahr sehen.
“Nicht die Tatsachen sind entscheidend, sondern das, was wir davon halten.“ Dieses Zitat der Gräfin Dönhoff bestimmte gestern Abend die Talkrunden bei Illner und Beckmann. Allein der bayerische Finanzminister blieb von ihm seltsam unberührt
EZB-Präsident Mario Draghi tut alles, um das Thema des unbegrenzten Aufkaufs von Staatsanleihen klein zu halten. Doch zugleich geht er beim Tempo der Zinssenkungen und den Nothilfen für das Bankensystem weiter als sein Vorgänger.
Die Europäische Zentralbank senkte wie erwartet den Leitzins auf 1 Prozent. Andeutungen, die Notenbank könnte mehr Staatsanleihen kaufen, blieben aus. Daraufhin fielen die Kurse italienischer Staatsanleihen und europäischer Aktien.
Die Europäische Zentralbank senkt ihren Leitzins auf 1,0 Prozent. Außerdem erhalten Banken leichter und länger frisches Geld von der Notenbank. Allerdings fielen die Entscheidungen alles andere als einmütig.
Die verdächtige Postsendung an Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann war ersten Untersuchungen zufolge eine funktionsfähige Briefbombe. Sie stammt von italienische Linksextremisten. Die Sicherheitsbehörden rechnen mit zwei weiteren Briefbomben.
Auch Eurobonds werden nicht helfen: Die Finanzkrise, von neoliberaler Politik verschuldet, greift vor allem den Mittelstand an - und damit die Demokratie. Aber noch ist es nicht zu spät.
Zurückhaltende Aussagen der Bundesregierung zu den Erwartungen an den EU-Gipfel haben den deutschen Aktienmarkt ins Minus rutschen lassen. Auch die Kurse italienischer und spanischer Staatsanleihen gaben nach.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von 15 Staaten der Eurozone unter Beobachtung gestellt. Die Aktion hat politische Bedeutung: S&P fordert die Notenpresse. Findet die Agentur auf dem Krisengipfel Gehör?
Kritik an den Beschlüssen des EU-Schuldengipfels machen dem Aktienmarkt am Montag zu schaffen. Vor allem die Rating-Agentur Moody’s zeigt sich unzufrieden.
Nach dem Rücksetzer vom Vortag tendierten die deutschen Aktien wieder freundlich. Mit Blick auf den am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel steigt abermals der Optimismus.
Für die EZB-Ratssitzung zeichnen sich weitreichende Entscheidungen ab: Erwartet wird nicht nur eine Zinssenkung auf ein Prozent, sondern auch eine Ankündigung weiterer Nothilfen für Banken.
Mit ihrer Bogenberger Erklärung zeigen sich Experten um den Präsidenten des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, tief besorgt über die Lage der Europäischen Währungsunion. In 16 Thesen weisen sie auch einen Weg aus der Krise.
Bekommt Merkel auf dem nächsten Krisengipfel die Fiskalunion und Sarkozy die Käufe von Staatsanleihen durch die EZB? Soweit wird es nicht kommen. Also versucht man es mit einem Umweg. Dieses Manöver sollte man ihnen nicht durchgehen lassen.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s droht Deutschland und vierzehn Euro-Staaten eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit an. Berlin und Paris reagieren gelassen darauf. Eurogruppen-Chef Juncker indes findet deutliche Worte.
Die EU-Verträge sollen schnell reformiert werden. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy wollen schon beim EU-Gipfel Ende der Woche die Zustimmung der anderen EU-Staaten erhalten. In Paris stellten sie nun ihre Änderungsvorschläge vor.
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt redet zum Auftakt des SPD-Parteitags in Berlin nicht nur seiner Partei ins Gewissen. Schmidt warnt vor einer „selbstverschuldeten Marginalisierung“ Europas.
Viele Investoren hätten gern unbegrenzte Staatsanleihekäufe durch die EZB. Doch die wird vorerst nur ihre Hilfen für die Banken ausweiten. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Es gibt einen Weg, wie der Euro gerettet werden kann: Man muss nur der Europäischen Zentralbank erlauben, das zu tun, wofür Notenbanken gegründet worden sind: Geld drucken.
Vom EU-Gipfel in Brüssel erwartet die Welt den Durchbruch bei der Euro-Rettung. Wirtschaftsminister Philipp Rösler spricht über die entscheidende Schlacht, den Populismus in der FDP und Hans-Dietrich Genschers Erbe.
Zwei Möglichkeiten sieht die Kanzlerin, schärfer gegen Defizitsünder in der EU vorzugehen: eine Änderung der EU-Verträge - oder neue Verträge zwischen den Staaten der Eurozone.
Angela Merkel strebt eine Änderung des EU-Vertrags an. Eine schärfere Kontrolle der nationalen Haushalte ist geplant. Differenzen gibt es über die Rolle der EZB.