Dax-Anleger bleiben nervös
Vor wichtigen Aussagen der amerikanischen Notenbank-Präsidentin Janet Yellen hat der Dax leicht nachgegeben. Die Russland-Krise bereitet zudem den Commerzbank-Aktionären zunehmend Kopfzerbrechen.
Vor wichtigen Aussagen der amerikanischen Notenbank-Präsidentin Janet Yellen hat der Dax leicht nachgegeben. Die Russland-Krise bereitet zudem den Commerzbank-Aktionären zunehmend Kopfzerbrechen.
Die EZB steht vor einer folgenschweren Entscheidung. Kauft die Notenbank Staatsanleihen in großem Stil auf, verändert sich der Charakter der Eurozone fundamental. Aus der Währungsunion würde eine Haftungsunion ohne demokratische Legitimation.
Der Bundesbankchef stemmt sich gegen den geplanten Massenkauf von Staatsanleihen durch die EZB. Das Risiko einer Deflation, die damit bekämpft werden soll, hält er für gering.
Mit einer drastischen Leitzinserhöhung versucht die russische Notenbank die steigende Inflation im Land und den anhaltenden Rubelverfall zu stoppen. Die Anleger reagieren positiv.
Am Dienstag und Mittwoch tagt der Offenmarktausschuss der amerikanischen Notenbank. Akteure an den Finanzmärkten erhoffen sich Signale dafür, wann die Zinsen wieder steigen.
Nach den Turbulenzen zum Wochenauftakt geht es an den Börsen jetzt wieder ruhiger zu. Der Dax schwankt zwischen Sorgen über ein Wiederaufflammen der Eurokrisen und der Hoffnung auf weitere Geldspritzen der EZB.
Greenpeace stellt in Berlin neue Qualitätsstandards für den Ökostrom der Zukunft vor, EZB-Präsident Draghi hält im Finanzausschuss des italienischen Parlaments eine Rede und vom Statistischen Bundesamt kommt der Verbraucherpreisindex für November.
Die EZB erwägt das größte Anleihekaufprogramms ihrer Geschichte. Welche Folgen es haben wird, ist unklar. Simulations-Rechnungen zeigen nach Informationen der F.A.Z. nur geringe Effekte.
Auch in den Vereinigten Staaten müssen sich Konzerne und Hedgefonds auf Strafzinsen von Ihren Banken einstellen. Nach langen Debatten ist dagegen der Euro-Rettungsschirm ESM zu direkten Finanzspritzen für marode Banken bereit.
Nach einem neuen Dax-Rekord und einem Schlussstand über 10.000 Punkten steht diese Marke weiter im Fokus. In den noch 14 Handelstagen des Jahres dreht sich vieles um die Frage, in wie weit der Dax das Börsenjahr fünfstellig beenden kann.
Die Regierung in Athen verspricht, im kommenden Jahr fast keine neuen Schulden zu machen. Während die Opposition gegen den Sparkurs protestiert, fordert die Troika umfangreichere Kürzungen. Sie hält die griechischen Prognosen für zu optimistisch.
Das Angebot am Markt für verbriefte Kredite ist sowieso knapp. Nun kommt die EZB als Käufer hinzu. Damit treibt sie die Preise. Der Handel trocknet aus.
Der Atomunfall fällt aus, die Bahncard wird nicht abgeschafft - und was sonst noch diese Woche alles nicht passiert ist.
Die Anleihekäufe der Zentralbank sind innerhalb der EZB heftig umstritten. Doch die Befürworter einer geldpolitischen Lockerung drängen. Nach Informationen der F.A.Z. wird im EZB-Rat über größere Anleihekäufe gesprochen als bislang bekannt.
Ifo-Chef Hans-Werner Sinn über die Nullzinspolitik der EZB, die Verluste der Deutschen und den Nutzen für überschuldete Südländer. Am Ende mutiere die Eurozone in eine Transferunion, fürchtet er.
Erste Sitzung im 41. Stock der neuen EZB-Zentrale in Frankfurt. Das Ergebnis: der Leitzins bleibt unverändert, aber die Prognosen für Inflation und Wachstum werden gesenkt.
Europas Währungshüter halten am Zinstief fest und belassen den Leitzins bei 0,05 Prozent. Die Teuerung konnte das billige Geld bislang nicht anheizen. Kommt nun der Kauf von Staatsanleihen?
Der Dax kämpft auch nach der EZB-Sitzung am Donnerstag weiter mit der Marke von 10.000 Punkten. Nach einem Rekordstand aber fällt der Index deutlich.
Großbritanniens Wirtschaft floriert, aber in der Staatskasse kommt vom Aufschwung wenig an. Das Haushaltsloch ist größer als das der europäischen Sorgenkinder. Nun führt das Land eine neue Steuer für multinationale Konzerne ein.
Auch an diesem Mittwoch hat der Dax die Marke von 10.000 Punkten nicht überwinden können. Doch er kam ihr ein Stück näher.
Vor der Finanzkrise hatten sich die Zinsen im Euroraum angeglichen. Seitdem ist alles anders: In Deutschland sind Unternehmenskredite erheblich billiger als in Italien.
Der Dax kämpft sich zum zweiten Mal in diesem Jahr an der Marke von 10.000 Punkten ab. Die kann er zwar nehmen, doch danach droht er endgültig zu erlahmen.
Kurze Zeit hatte der Dax es geschafft. Am Dienstag stieg der deutsche Leitindex zu Handelsbeginn über 10.000 Punkte. Doch dann ging es abwärts.
Russlands Währung steht zunehmend unter Druck. Die Ursachen sind zum Teil hausgemacht, auch die Ukraine-Krise belastet. Ausgerechnet jetzt hat die Zentralbank den Rubelkurs freigegeben. Hat sie sich damit verspekuliert?
Die Euro-Skulptur im Herzen Frankfurts ist so beliebt wie umstritten. Vor allem aber muss sie nun renoviert werden - die Besitzer sammeln Spenden zu diesem Zweck
Enttäuschende Konjunkturdaten aus China haben den deutschen Leitindex ins Minus gedrückt. Toptitel im Dax ist Eon, nachdem der Konzern einen einem radikalen Umbau angekündigt hatte, während der Ölpreis ein neues Fünf-Jahrestief markiert.
Die längste Gewinnsträhne des Jahres und das Rekordhoch bei 10 050 Punkten in Sichtweite: Der Dax zeigte sich zuletzt von seiner besten Seite. Nun könnten Gewinnmitnahmen folgen - auch wenn die langfristigen Aussichten für das Börsenbarometer gut sind.
Offenbar haben sich die Euroländer über ein weiteres Hilfspaket für Griechenland verständigt. Es gehe um 10 Milliarden Euro, berichtet der „Spiegel“.
Die Zinsen sind niedrig, von Inflation keine Spur - was ist da los? Einige amerikanische Ökonomen geben eine verblüffende Antwort, die vieles auf den Kopf stellt. Ein Blick in ein topaktuelles Forschungslabor.
In Deutschland zahlt ein alleinstehender Durchschnittsverdiener beinahe die Hälfte seines Einkommens als Steuern und Abgaben. Das ist zu viel, findet die EU-Kommission.
Die Rendite der Bundesanleihe fällt auf historisches Tief. Die Aussichten auf EZB-Kaufprogramm drücken auch andere europäische Staatsanleihen auf Rekordtiefs. Bundesbank-Präsident Weidmann warnt vor Staatsanleiheverkauf.
Seit elf Tagen geht es jetzt schon in Folge bergauf für den Dax. Die Rückkehr in den fünfstelligen Kursbereich war heute greifbar nahe. Am Ende hat es doch nicht ganz gereicht.
Der Dax legte am Mittwoch zu und nahm wieder Angriff auf die Marke von 10.000 Punkten. Anleger warten auf Impulse durch amerikanische Konjunkturdaten.
Die Renditen für Anleihen aus der Euro-Peripherie sinken auf historische Tiefstände. Doch die Preise für Kreditausfallderivate auf diese Anleihen steigen. Welcher der beiden Märkte hat recht?
Für die Kapitalismuskritiker der Occupy-Bewegung ist die Sache klar: Die mächtigen Notenbanken machen Politik für die Reichen. Das billige Geld verschärfe die Ungleichheit, lautet der Vorwurf. Bewiesen ist das nicht.
Die Europäische Zentralbank will die rund 100 Demonstranten anzeigen, die am Samstag über den Zaun kletterten. Laut Polizei seien die zum Teil vermummten Personen keine Anfänger gewesen.