Bundesbank-Präsident hat EZB-Beschluss nicht zugestimmt
Der Beschluss des Rats der EZB zur Ausweitung der Anleihekäufe ist nicht einstimmig gefallen. Der Bundesbankpräsident hat Einwände geäußert, EZB-Chef Draghi spricht hingegen von „open end“.
Der Beschluss des Rats der EZB zur Ausweitung der Anleihekäufe ist nicht einstimmig gefallen. Der Bundesbankpräsident hat Einwände geäußert, EZB-Chef Draghi spricht hingegen von „open end“.
Aus der Währungsunion wurde eine Schulden- und Haftungsunion, in der nach Belieben Regeln gebrochen und Verträge gebeugt werden. Die Nichtbeistandsklausel des Maastrichter Vertrags ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Und die Politisierung der Geldpolitik geht weiter. Ein Kommentar.
Die Europäische Zentralbank verlängert den milliardenschweren Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren bis Ende Dezember 2017. Die Notenbank will allerdings weniger Geld in den Markt geben.
Die Finanzmärkte hatten mit Vorfreude auf die EZB-Sitzung geblickt, denn sie waren sicher, dass die EZB das Anleihenkaufprogramm noch einmal verlängert. Wie war der Zinsverlauf der vergangenen Jahre?
Der atlantische Zinszusammenhang wird unterschätzt: Erst folgen die europäischen Renditen den amerikanischen. Und dann folgt Europas Geldpolitik der Fed.
Die deutschen Aktien setzen ihre starke Entwicklung fort. Schon vor Verkündung der EZB-Entscheidung stieg der Dax. Seitdem klar ist, dass die Zentralbank weiter jeden Monat Staatsanleihen im Wert von Milliarden kauft, geht der Höhenflug weiter.
Schlappe beim Referendum, Renzi-Rücktritt: Die Sorgen um Italien sind groß. Vor allem wegen der Krisenbank Monte dei Paschi. Die will nun von der EZB mehr Zeit für die Erfüllung ihres Rettungsplans haben.
Die Kurse der Institute steigen plötzlich in ganz Europa. In Italien hofft man auf eine staatliche Rettung der Krisenbank MPS. Zudem bauen die Anleger auf noch mehr EZB-Geldspritzen.
Die deutschen Aktienmärkte entwickeln sich zum Jahresende positiv. Die Anleger setzen einmal mehr große Hoffnungen auf die Europäische Zentralbank.
Wie Donald Trumps Versprechen, Amerika an die erste Stelle zu setzen, dazu beitragen könnte, Europe wieder großartig zu machen.
Der Chefvolkswirt der Commerzbank sieht die Entwicklung der Wirtschaft im Banne der Politik und plädiert für eine neue geldpolitische Strategie der EZB.
Italien hatte in den vergangenen 70 Jahren mehr als 60 verschiedene Regierungen. Auch deswegen halten viele Beobachter eine große Panik im Land und an den Finanzmärkten für unwahrscheinlich.
Italiens Regierungschef Matteo Renzi tritt zurück. Bricht nun Chaos an den Finanzmärkten und in der Währungsunion aus? Nein, sagen Ökonomen.
Mario Draghi, Donald Trump und Matteo Renzi: Die Politik bestimmt die Märkte. Die Zeit ist gekommen, das eigene Portfolio zu überdenken. Wie sollen Anleger reagieren?
Sie haben die Finanzkrise ausgelöst und waren als „toxisch“ gebrandmarkt. Nun werden Kreditverbriefungen als Finanzierungsinstrument wieder geschätzt.
Wurden die Konten der russischen Zentralbank gehackt? Berichte, dass 2 Milliarden Rubel mit gefälschten Zugangscodes erbeutet worden seien, dementierte die Notenbank über die staatliche Nachrichtenagentur Tass.
Die Schweizer UBS konzentriert Teile ihres Europa-Geschäfts in der Stadt am Main. Das Beispiel könnte unter den Banken Schule machen.
Ganz Europa blickt auf Italien. Wie geht das Referendum über die Verfassungsreform am Sonntag aus? Anleger sind nervös. Und ein wichtiges Krisenbarometer ist wieder fast auf demselben Stand wie auf dem Höhepunkt der Eurokrise.
Wegen ausfallgefährdeter Kredite kriselt es bei den großen Europas Banken mal wieder. Deutsche Finanzhäuser schneiden noch am besten ab. Grund zur Freude gibt es trotzdem kaum.
Star-Capital-Fondsmanager Peter Huber lässt kein gutes Haar an der Geldpolitik. Aber mit Aktien steht er auf gutem Fuße.
Die Aktien von Italiens Banken stehen unter Druck. Das liegt auch an dem Berg von ausfallgefährdeten Krediten in ihren Büchern. Neue Daten verdeutlichen die bescheidene Lage.
Präsident Erdogan stemmt sich vehement gegen Zinserhöhungen in der Türkei. Dennoch hebt die Notenbank erstmals seit Anfang 2014 den Leitzins an. Der Plan, die Lira zu stützen, geht nicht auf.
Amerikas künftiger Präsident Donald Trump wird mit seiner Wirtschaftspolitik die Inflation zurückbringen. Das treibt die Zinsen in die Höhe. Endlich.
Die Landesbanken von Hessen-Thüringen und Baden-Württemberg halten an einer positiven Prognose für 2017 fest. Doch ganz ohne Reibung bleibt es nicht.
Steuern senken, Schulden machen, Straßen bauen: Unter dem Präsidenten Donald Trump wird Finanzpolitik wieder wichtiger. Woher die Idee dahinter kommt. Und wieso sie gerade die ganze Welt betrifft.
EZB-Präsident Mario Draghi erklärt, wie es um die Wirtschaft der Währungsunion steht. Es gibt einige ermutigende Entwicklungen. Was folgt daraus?
Die Bundesregierung will die Europäische Bankenaufsicht von London nach Frankfurt holen. Die Konkurrenz aber ist groß und hat einiges zu bieten.
Mit der politischen Unsicherheit kehren nun auch die Risikoprämien an den Kapitalmarkt zurück. Das hat vor allem Auswirkungen auf die italienischen Staatsanleihen Die Europäische Zentralbank verhält sich dabei verdächtig ruhig.
Vom Schreckgespenst zum Heilsbringer: Das von Trump erwartete Konjunkturprogramm bringt die Börsen auf Trab. Allerdings vorwiegend in Amerika.
Wird Frankfurt nach dem Brexit das neue London? Die Hoffnungen am führenden deutschen Finanzplatz sind groß. Es gibt aber auch Zweifel - und noch einiges zu tun.
Im Finanzministerium gibt es vermehrt Anfragen von Firmen, die ihre Geschäfte nach Frankfurt verlegen wollen. Laut Finanzkreisen ist eine große amerikanische Bank auch interessiert.
Das für die Bankenaufsicht zuständige Personal ist laut einem Bericht des Europäischen Rechnungshofs überfordert. Die Behörde fordert mehr Einsatz der Europäischen Zentralbank.
Zinsen bekommen wir schon lange nicht mehr. Jetzt wird auch noch alles teurer. Das ist Gift für die Sparer. Wie lässt sich der Lebensstandard trotzdem halten?
Das Ende der Nullzinspolitik kann brandgefährlich werden, wenn Banken und politische Lobby sich gegen strengere Regeln sperren. Sprengstoff steckt in den Immobilienkrediten.
Das exportorientierte technikbasierte „Geschäftsmodell Deutschland“ beruht auf einem besonderen Arbeitskräftemix. Um ihn zu erhalten, muss die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung noch größer werden.
Die Franzosen lieben den Scheck. So sehr, dass das altmodische Zahlungsmittel trotz aller Regierungs-Bemühungen eifrig weiter genutzt wird. Das kostet die dortigen Banken im Jahr rund 2,5 Milliarden Euro. Wer zahlt bloß noch mit Schecks?