Die Geldflut rechtzeitig stoppen
Die EZB muss runter vom Gas, um die wachsenden Risiken ihrer Politik zu begrenzen. Denn eine ultralockere Geldpolitik könnte den Boden für die nächste Finanzkrise bereiten. Ein Kommentar.
Die EZB muss runter vom Gas, um die wachsenden Risiken ihrer Politik zu begrenzen. Denn eine ultralockere Geldpolitik könnte den Boden für die nächste Finanzkrise bereiten. Ein Kommentar.
Der Bundestag entscheidet über mehr Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen, der Streit um eine zweite Amtszeit für EU-Ratspräsident Tusk überschattet das Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs und die Europäische Zentralbank berät über ihre Geldpolitik.
Die Forderungen an den Euroraum steigen weiter. Die Bundesbank sieht einen Zusammenhang zum Anleiheprogramm der EZB. Doch es steckt mehr dahinter. Ifo-Chef Fuest warnt vor einem schlechten Geschäft für Deutschland.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sieht keine Anzeichen einer Kapitalflucht aus dem Süden in den Norden Europas. Die wachsenden Target-2-Salden gehen demnach auf EZB-Käufe zurück.
Die zweitgrößte Volkswirtschaft wird wenige Kohle und Stahl fördern. Und erwartet ein leicht geringeres Wirtschaftswachstum. Regierungschef Li Keqiang sagte aber noch mehr.
Manche Kreditgeber wollen mit Nullzinsen neue Kunden locken – andere wollen ihr Geld billiger parken als bei der EZB. Vor einigen Angeboten warnen Verbraucherschützer.
Die Federal Reserve steht kurz vor einer Zinserhöhung. Es ist fraglich, ob die gute wirtschaftliche Entwicklung Donald Trump zu verdanken ist. Die Börsianer sind jedenfalls gut drauf.
Griechenland muss nach Ansicht von FDP-Generalsekretärin Nicola Beer aus dem Euro ausscheiden. Nur so könne das Land wieder auf die Beine kommen.
Die Online-Wertpapierhandelsbank Flatex führt zum 15. März einen Negativzins von 0,4 Prozent für alle Kunden ein. Als Grund gibt der Finanzdienstleister die Niedrigzinspolitik der EZB an.
Die Konjunktur hellt sich auf in der Europäischen Währungsunion, die Preise steigen wieder. Nun hat die Inflation genau den Wert erreicht, den die EZB anstrebt. Mit einem kleinen Haken.
Erstmals seit fast fünf Jahren ist die Teuerungsrate hierzulande auf mehr als 2 Prozent gestiegen. Bayerns Finanzminister richtet in der F.A.Z. eine klare Forderung an die Notenbank.
Das niederländische Parlament hat ein Beratergremium beauftragt, die Europolitik zu analysieren. Gegenüber der F.A.Z. erklärt der Antragsteller, dass er nicht den Euro abschaffen will, sondern etwas anderes im Sinn hat.
Sollten die Niederlande besser zum Gulden zurückkehren? Die Vor- und Nachteile soll eine Kommission klären. Zunächst klingt die Hoheit über die eigene Währung ja auch gut. Ein Blick in unsere Nachbarländer aber zeigt: so leicht wird das nicht.
Die Commerzbank vergleicht in einem neuen Modell deutsche Häuserpreise mit Baukosten, Einkommen und Realzins. Ein Ende des Preisanstiegs ist demnach nicht in Sicht.
Die Teuerung in der viertgrößten Volkswirtschaft der Währungsunion steigt. Die Regierung verrät aber, wieso sie sich darüber keine großen Sorgen macht.
400 Millionen statt 2,5 Milliarden Euro: Die Bundesbank hat viel weniger Geld als erwartet an den Bundeshaushalt überwiesen. Präsident Jens Weidmann verteidigt diese Entscheidung – und kritisiert mal wieder die EZB.
Der Renditeabstand zwischen zweijährigen amerikanischen und deutschen Staatsanleihen nimmt weiter zu. Die Geldpolitik allein erklärt das nicht. Die politische Unsicherheit Europas trägt maßgeblich dazu bei.
In diesem Jahr überweist die Bundesbank viel weniger Geld als sonst an Wolfgang Schäuble. Schuld ist unter anderem die Geldpolitik der EZB.
Entweder wir humanisieren die Globalisierung, oder die Globalisierung enthumanisiert Europa. Nur wenn wir wieder unsere Gemeinsamkeiten sehen, können wir Gerechtigkeit, Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit schaffen.
Die Deutsche Bundesbank wird dieses Jahr nur 400 Millionen Euro zum Staatshaushalt beitragen. Die „schwarze Null“ steht trotzdem, lässt Finanzminister Schäuble mitteilen.
Auch wenn der Bundesgerichtshof die Kündigung hochverzinster Altverträge zugelassen hat – die Niedrigzinsen lassen das Geschäftsmodell der Bausparkassen in eine gefährliche Schieflage abrutschen.
Eine wichtige Konjunktur-Umfrage ist für den Euroraum überraschend gut ausgefallen - gestützt durch Deutschland und Frankreich. Das dürfte auch die Währungshüter in der EZB freuen. Fachleute ziehen einen besonderen Vergleich.
Eine starke Nachfrage nach amerikanischen Anleihen fördert die globalen Ungleichgewichte und hält die Zinsen niedrig. Damit lässt sich auch die jüngste Finanzkrise erklären.
Die Inflation ist zurück. Dafür hat es zuletzt jedenfalls Zeichen gegeben. Die reichen der EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger aber nicht unbedingt, um aus der expansiven Geldpolitik auszusteigen. Warum nicht?
Die Europäische Zentralbank hält die Zinsen niedrig, damit Unternehmen mehr investieren. Die Rechnung geht aber nicht auf.
Politiker lieben die Umverteilung. Obwohl sie großen Schaden anrichtet. Der Staat und die Abgabepflichtigen sind schon jetzt überfordert. Warum es so verführerisch ist, mehr zu verteilen als zu produzieren.
Donald Trump beschuldigt neben Deutschland und China auch Japan des Wechselkursdumpings. Dabei sind vor allem die Amerikaner keine Waisenknaben.
Fed-Chefin Janet Yellen kündigt vor dem Senat eine baldige Zinserhöhung an. Die Fed-kritischen Republikaner wittern mit Trump ihre Chance, die Notenbank fundamental umzukrempeln – vor allem durch Personalentscheidungen.
Manche halten den Euro für eine Totgeburt, andere für ein Zukunftsprojekt. EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis gehört zum letzteren Kreis.
Die Target-Salden im Zahlungssystem der Euronotenbank steigen dramatisch. Deutschland sitzt dabei auf einer riesigen unsicheren Bilanzposition. Doch die EZB verharmlost das Risiko.
Die europäische Wirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs, auch in Frankreich und Italien. Davon geht die EU-Kommission aus. Grund zu allzu großem Optimismus gibt es aber nicht.
Der Wettlauf um lasche Aufsicht führte in die Banken- und Finanzkrise. Nicht einmal zehn Jahre später scheint die Politik nichts gelernt zu haben. Eine neue Krise droht. Ein Kommentar.
Die Europäische Zentralbank formt den Kontinent nach ihrem Gutdünken. Bald werden wir die Rechnung dafür bezahlen.
Daniel Tarullo trieb die Verschärfung der Bankenregulierung voran, jetzt tritt er vorzeitig ab. Das Führungsmitglied in der amerikanischen Notenbank hat Trump seinen Rückzug mitgeteilt – der dürfte sich nun freuen.
Handelsbarrieren, Abwertungswettlauf, Kündigung von Freihandelsabkommen - Donald Trump verordnet Amerika in der Handelspolitik den Rückzug. Aus Sicht von Bundespräsident Weidmann gibt es bei dieser Politik fast nur Verlierer.
Deutsche Unternehmen finanzieren sich verstärkt über Anleihen. Die Analysten von Moody’s erwarten in diesem Jahr neue Papiere von mehr als 100 Milliarden Euro.