Die EZB muss rasch den Exit finden
Die Diskussion um die ultralockere Geldpolitik der EZB kocht immer höher. Die Notenbank muss endlich aussteigen – ihre Glaubwürdigkeit bröckelt.
Die Diskussion um die ultralockere Geldpolitik der EZB kocht immer höher. Die Notenbank muss endlich aussteigen – ihre Glaubwürdigkeit bröckelt.
Die Weltwirtschaft steht auf tönernen Füßen: Staaten, Unternehmen und Haushalte haben sich mit 215 Billionen Dollar verschuldet. Das birgt große Risiken. Droht eine neue Wirtschaftskrise?
Die Zeichen deuten darauf hin, dass die Fed ihre Geldpolitik straffen wird. Mario Draghi hingegen betont, dass eine Änderung der EZB-Politik nicht ansteht – von Dauer ist dieser Kurs wohl eher nicht.
Banken verlangen zunehmend Gebühren für Leistungen, die sie früher kostenlos anboten. Kunden werden sich daran gewöhnen müssen, sagt ein Lobby-Vertreter. Auch wenn die Zinsen wieder steigen.
Kann man Kriminalität austrocknen, indem man das Zahlen mit Geldscheinen verbietet? Der wissenschaftliche Beirat von Wirtschaftsministerin Zypries ist skeptisch – und nennt gleich mehrere Gründe.
Den beiden italienischen Krisenbanken Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banco fehlen 6,4 Milliarden Euro neues Kapital. Es gibt zwei Möglichkeiten, wo das Geld herkommen könnte.
Europas Notenbanken starten mit der Ausgabe neugestalteter 50-Euro-Noten. Sie sollen die Machenschaften von Geldfälschern erschweren. Die Europäische Zentralbank setzt dabei auf mehrere neue Sicherheitsmerkmale.
Für den früheren deutschen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard war wirtschaftliche Freiheit wichtiger als staatliche Versorgung. Leider ist genau das eingetreten, was er befürchtet hat.
Der Künstler Hans-Jürgen Kuhl wurde einst bekannt, weil er Dollar-Blüten in Millionenwert druckte. Im Gespräch verrät er, warum er den neuen Fünfziger für rausgeschmissenes Geld hält.
Noch sind die Leitzinsen auf einem Rekordtief. Doch ein Mitglied des EZB-Direktoriums sieht das Ende der Niedrigzinsen kommen – und hält die europäischen Regierungen für schlecht vorbereitet.
Dänemark kennt seit fast fünf Jahren den Negativzins. Eine Studie des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts zeigt nun die Folgen des Einlagenzinses.
Fachleute diskutieren über ein Ende der EZB-Anleihekäufe. Dabei machen einzelne Klassen weniger Sorgen als eine bestimmte Art von Anlegern.
Banken wälzen die von der EZB verordneten Lasten zunehmend auf die Kunden ab. Jetzt nehmen die ersten Sparkassen sogar Gebühren fürs Geldabheben. Und das ist wohl noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Die Preise sind im März sehr viel weniger stark gestiegen als im Februar. Das könnte auch Auswirkungen auf die Niedrigzinspolitik der EZB haben.
Die Europäische Zentralbank will den Banken großzügige Übergangsregelungen wegen des Brexits gewähren. „Leere Unternehmenshüllen“ in der EU soll es aber nicht geben.
Erst ein Holländer, dann ein Franzose, heute ein Italiener. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen für einen Deutschen an der Spitze der EZB. Doch dafür braucht es Verbündete.
Hackerangriffe schaden dem Vertrauen der Kunden in ihre Bank. Ein großer Schadensfall kann eine Finanzkrise auslösen. Trotzdem müssen viele Geldinstitute an ihre Verantwortung erinnert werden.
Der ehemalige Geldpolitiker Stefan Gerlach beklagt in einem Zeitungsbetrag, „die wenigsten Journalisten und Marktteilnehmer wissen, wie Notenbanker in der Praxis eigentlich ihre Politik festlegen“. Er verweist auf sechs verbreitete Missverständnisse.
Die Notenbanken und Donald Trump prägen derzeit den Kurs des Dollar. Analysten der Citi erwarten nicht länger eine Parität zum Euro. Der wird durch Nachrichten aus Europa gestärkt.
Wegen des bevorstehenden Austritts Britanniens erwägt die EU, die bisherige Struktur der Finanzmarktaufsicht neu zu ordnen. Gewinner davon könnte Frankfurt sein. Denn dort sitzt schon eine mächtige Instanz.
Der Chef der Eurogruppe fordert, die Krisenhilfe im Euroraum auf Dauer komplett neu zu ordnen. Die bisherige Troika-Konstruktion aus IWF, EZB und EU-Kommission will Dijsselbloem beenden.
Umfrageliebling Emmanuel Macron oder Euro-Gegnerin Marine Le Pen – Frankreich steht vor einer wegweisenden Wahl. So oder so kommt auf Deutschland einiges zu.
Bislang hatten die Sparkassen negative Zinsen nur von Unternehmen verlangt. Das ändert sich gerade. Die Rolle des Tabubrechers übernimmt die zweitgrößte Sparkasse.
Den Anfang hat Amerika gemacht: Mit der Leitzinserhöhung der Fed-Bank dürfte es auch in Europa zu einer anderen Geldpolitik kommen. Das erwartet zumindest der Chefvolkswirt von BNP Paribas.
„Gemessen an Schulnoten, ist kein Institut besser als vier“: Die Bundesanstalt für Finanzaufsicht, kurz Bafin, stellt den Banken bei der IT-Sicherheit kein gutes Zeugnis aus.
Wann wird der Ankauf von Staatsanleihen auslaufen? Wann werden die ersten Leitzinsen erhöht? Derzeit ringen die Zentralbanker noch um Worte – und um die richtige Reihenfolge.
Die Finanzinstitute zeigen sich besorgt über den zunehmenden Protektionismus. Die Einschätzungen zur weiteren Zinsentwicklung in der Welt liegen dagegen weit auseinander.
Die Lebensversicherer leiden unter den niedrigen Zinsen. Doch ein abrupter Anstieg wäre womöglich eine noch größere Herausforderung.
Die Inflationsrate liegt erstmals über der wichtigen Marke von zwei Prozent. Ganz besonders stark stiegen die Preise für zwei bestimmte Produkte.
Die Geldpolitik ist in ihrem Verhalten gegenüber den Finanzmärkten von einem Extrem ins andere gefallen. Ein realistischerer Blick auf die Möglichkeiten und Grenzen wäre gut.
Die Bank von Japan macht ihr historisches Hauptgebäude erdbebenfest. Eine solche Ertüchtigung könnte auch Japans Geldpolitik gebrauchen.
Immer noch erzählen Ökonomen und Analysten, die langfristige Rendite von Staatsanleihen werde alleine von der Geldpolitik bestimmt. Dabei weiß man seit Jahrzehnten, dass das nicht stimmt.
Von einem Ausstieg aus der Billiggeld-Politik mag Mario Draghi nichts hören. Doch es wäre überfällig, wenigstens die Strategie dafür vorzubereiten.
Die Zinsen bleiben niedrig, die Anleihekäufe gehen weiter: Der EZB-Präsident macht klar, dass die Geldpolitik sehr locker bleiben wird. Ganz so zurückhaltend und pessimistisch wie zuvor äußert er sich aber nicht.
Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen in der Währungsunion unverändert gelassen. Beobachter warten nun gespannt auf die Pressekonferenz von Mario Draghi.