Bank der Zentralbanken fordert geldpolitische Wende
Die EZB hält die Leitzinsen trotz guter Konjunktur niedrig. Doch was passiert im Falle einer Rezession? Eine namhafte Institution meldet Bedenken an – und äußert sich zugleich zur Inflation.
Die EZB hält die Leitzinsen trotz guter Konjunktur niedrig. Doch was passiert im Falle einer Rezession? Eine namhafte Institution meldet Bedenken an – und äußert sich zugleich zur Inflation.
In Berlin ist die Freude über den neuen französischen Präsidenten groß. Doch Emmanuel Macron hat einige kostspielige Ideen.
Zwei marode Banken aus Venetien werden an diesem Wochenende zerschlagen. Rund zehn Milliarden Euro an Krediten droht der Ausfall. Dafür zahlen muss schon wieder der Steuerzahler.
Die beiden angeschlagenen italienischen Geldhäuser, Veneto Banca und Banca Popolare di Vicenza, werden zerschlagen. Die Europäische Zentralbank stufte die Geldhäuser als nicht mehr überlebensfähig ein.
Mit dem Brexit müssen die beiden Behörden umgesiedelt werden – nur wohin? Die Frage ist wichtig genug, dass auf dem EU-Gipfel schon über die Entscheidungskriterien gestritten wird.
Frankfurt wird ein Gewinner des Brexits. Ein paar tausend Banker werden wohl hierherziehen. Wie empfängt die Stadt diese Menschen? Unser Autor hat es ausprobiert.
Vor allem die Handelspolitik der Trump-Regierung könnte negative Folgen für die Weltwirtschaft haben, befürchtet die EZB. Insgesamt sehen die Währungshüter aber weniger Risiken.
Deutschland muss sich gegen Krisen wappnen, sagt der oberster Vertreter der Industrie. Nicht nur wenn es um Steuersenkungen geht, macht er der Regierung eine klare Ansage.
Wie lange noch kauft die Europäische Zentralbank jeden Monat Staatsschuldtitel für Milliarden Euro? Italiens Finanzminister macht eine Prognose – und sagt auch, was das für sein Land bedeutet.
Kritiker führen die zunehmend ungleiche Verteilung in einigen Industrieländern auf die immer stärkere wirtschaftliche Verflechtung durch Handel und die schärfere Konkurrenz zurück. Die Bank der Zentralbanken weist das jetzt scharf zurück.
Die Inflationsrate im Euro-Raum ist im Mai deutlich gefallen. Was könnte das für den Kurs der Europäischen Zentralbank bedeuten?
Nachdem die amerikanische Notenbank die Zinsen moderat erhöht hat, reagieren europäische Volkswirte mit Zustimmung. Mehr noch: Sie hoffen, dass auch für die EZB der „geldpolitische Krisenmodus“ kein Dauerzustand bleibt.
Amerikas Zentralbanker kommen zusammen, um über den nächsten Zinsschritt zu entscheiden. Ausgerechnet jetzt bleibt die Inflation in den Vereinigten Staaten wieder unter den Prognosen.
Lange Zeit galten kurzlaufende deutsche Staatsanleihen als risikoarme Geldanlage. Doch dann begann die Falle zuzuschnappen.
Anleger werden von den Notenbanken ruhiggestellt. Sobald die betäubende Wirkung der lockeren Geldpolitik nachlässt, droht Ungemach.
Die europäische Zentralbank überbringt die Hiobsbotschaft: Das spanische Finanzhaus Banco Popular ist nicht überlebensfähig. Doch die Rettung durch Santander hat fatale Konsequenzen.
Die Euro-Währungshüter um Mario Draghi beginnen mit dem Ausstieg aus der sehr lockeren Geldpolitik. Mit der kleinen Änderung einer Formulierung.
Die Briten wählen ein neues Parlament, der Rat der Europäischen Zentralbank entscheidet über den weiteren Kurs der Notenbank und der frühere FBI-Chef Comey wird zu einer Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des amerikanischen Senats erwartet.
Die Europäische Zentralbank wird angeblich am Donnerstag ihre Inflationsprognosen senken. Aufgrund der erwarteten weiter lockeren Geldpolitik wertet der Euro daher deutlich ab.
Banken und Sparkassen stecken in der Zinsfalle. Das bekommen zunehmend auch die Kunden zu spüren. Auch für kleine Ersparnisse könnten Strafzinsen drohen.
Die niedrigen Leitzinsen der Europäischen Zentralbank verhageln den Banken das Geschäft, behaupten sie. Deshalb müssten sie Gebühren und Strafzinsen erheben. Doch Berechnungen zeigen: Die Zinsmargen sind fast unverändert.
Diesmal muss der Steuerzahler nicht retten: Die spanische Großbank Santander übernimmt einen notleidenden kleinen Konkurrenten. Zuvor hatte die EZB ihn als nicht überlebensfähig eingestuft.
Hugo Bänziger war lange Risikovorstand der Deutschen Bank. Heute weiß er, wie wir uns für die nächste Krise wappnen können.
Der ehemalige Ministerpräsident macht sich für eine rasche Neuwahl stark. Kritiker werfen ihm vor, so die Zustimmung zum Haushalt zu gefährden. Der Finanzminister bittet schon um ein höheres Defizit.
Der Landtag diskutiert über einen besseren Schutz von Einsatzkräften. Denn 3468 Polizisten wurden 2016 in Hessen Opfer von Gewalt.
Der Fall Monte dei Paschi zeigt: Politiker und Notenbanker haben nichts aus der Finanzkrise gelernt.
Die amerikanische Wirtschaft läuft gut und in der Eurozone kommt die Wirtschaft immer besser in Schwung. Wird die EZB jetzt des Anleihekaufprogramms müde?
Der Dax hat am Freitagmittag ein Rekordhoch erreicht. Die 13.000-Punkte-Marke ist in Reichweite. Weitere Impulse könnten am Nachmittag vom wichtigen amerikanischen Arbeitsmarktbericht kommen.
Die Sparda-Bank Berlin will von September an für Einlagen ab 100.000 Euro Verwahrentgelt von 0,4 Prozent nehmen.
Die italienische Bank Monte dei Paschi sitzt auf faulen Krediten und meldete zuletzt Milliardenverluste. Jetzt erlaubt die EU, dass Italien der Bank hilft. Es läuft auf eine Verstaatlichung zu 70 Prozent heraus.
Wie soll es mit dem Euroraum künftig weitergehen? Etliche Ideen der EU-Kommission dürften in Deutschland jedenfalls auf Widerstand stoßen.
Die Verbraucherpreise sind im Mai so wenig gestiegen wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Das haben vor allem Autofahrer gemerkt. Nahrungsmittel werden in Deutschland dagegen wieder deutlich teurer.
Das Statistische Bundesamt gibt die Inflationsrate bekannt. Das Berliner Kammergericht entscheidet über den Zugang zu Facebook-Accounts Verstorbener.
Nachlassende Spekulationen auf eine baldige Drosselung der Wertpapierkäufe durch die EZB belasten den Euro. EZB-Präsident Mario Draghi sieht weiterhin die Notwendigkeit einer lockeren Geldpolitik im Euroraum.
Geht es nach dem IWF, ist es zu früh für die Wende weg von der Nullzinspolitik. Die Inflation sei noch nicht hoch genug, sagt der Finanzmarktchef der Organisation.
Die Zinsausfälle durch die lockere Geldpolitk werden teuer für die deutschen Sparer, hat die DZ-Bank berechnet. Die Ersparnisse bei Krediten fallen insgesamt deutlich niedriger aus.