Nach den Turbulenzen ist vor den Turbulenzen
So unbeschwert wie in den Jahren zuvor konnte Stefan Schulte dieses Mal nicht in die Hauptversammlung der Fraport AG gehen.
So unbeschwert wie in den Jahren zuvor konnte Stefan Schulte dieses Mal nicht in die Hauptversammlung der Fraport AG gehen.
Fluglärm-Gegner haben die Hauptversammlung der Fraport AG zu Protesten genutzt. Sie beschallten Aktionäre des Flughafenbereibers mit lauter Musik und Geräuschen aus der Konserve.
In Niederrad hat die Fraport versucht, mit Ausbaugegnern und Fluglärmkritikern ins Gespräch zu kommen. Ohne großen Erfolg.
Die Berichtssaison in Deutschland erreicht ihren Höhepunkt. Die am Donnerstag vorgelegten Zahlen sind fast durch die Bank recht ansprechend. Das gilt weniger für die Commerzbank und Klöco.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport würde auch mit einem Nachtflugverbot zurechtkommen. Dennoch zeigt man sich überrascht über die schnelle Festsetzung der Nachtflugregelung.
Mit dem vom Bundesverwaltungsgericht bestätigten Nachtflugverbot werde Frankfurt als Frachtdrehkreuz weiter Marktanteile verlieren, sagt Stefan Schulte.
Gottesdienste und sogar Beerdigungen müssten wegen des Fluglärms unterbrochen werden. Der EKHN will nun über das Recht auf Religionsausübung beraten.
Flörsheim ist vom Fluglärm durch die neue Landebahn des Frankfurter Flughafens besonders stark betroffen. Dort, wo die Flieger am tiefsten über die Häuser hinwegdonnern, ziehen die Bewohner weg. Doch von einem Einbruch des Immobilienmarktes kann keine Rede sein.
Vor den Osterfeiertagen haben die Anleger an Europas Aktienmärkten keine großen Sprünge mehr gewagt. Nach dem Ausverkauf vom Vortag erlebte der Dax am Gründonnerstag eine Achterbahnfahrt und schloss 0,1 Prozent im Minus bei 6775,26 Zählern.
Der Warnstreik im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes trifft Deutschlands größten Flughafen voll.
Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes haben in der Nacht zum Dienstag Warnstreiks an mehreren deutschen Flughäfen begonnen. Die Fluggesellschaften streichen hunderte Flüge.
Den Streit mit der Spezialisten-Gewerkschaft GdF hat Fraport erst beigelegt, da droht dem Flughafenbetreiber neues Ungemach. Verdi ruft zum Warnstreik auf, die Lufthansa streicht Flüge.
Die Zahl der Arbeitsplätze am Frankfurter Flughafen hat sich 2011 um 4000 auf 75000 erhöht.
Das Risiko eines neuen Streiks auf dem Vorfeld des Frankfurter Flughafens besteht nicht mehr. Die Gewerkschaft GdF hat das letzte Tarifangebot von Fraport angenommen.
Der Flughafen ist für die Wirtschaft wichtig, nicht nur im Rhein-Main-Gebiet. Die Nachbarn aber wollen Ruhe. Ein Nachtflugverbot würde das Geschäft notwendigerweise aus Frankfurt verlagern.
Die Deutsche Lufthansa fügt sich: Entgegen früherer Aussagen kann sich die Fluglinie wohl auch mit einem dauerhaften Nachtflugverbot abfinden. Vor allem kämpft sie nun gegen eine Ausweitung des Verbots.
Das Bundesverwaltungsgericht gibt den Hoffnungen von Anwohnern auf ein dauerhaftes Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen neue Nahrung. Wirtschaftsminister Posch würde sich an solches Urteil halten, wie er sagt.
Die Anwohner des Flughafens werden voraussichtlich noch einmal Gelegenheit bekommen, sich zu der Frage der Nachtflüge zu äußern. Das Bundesverwaltungsgericht äußert Kritik.
Die ersten 24 von 2580 Flughafen-Anwohnern mit Häusern in Lärmschutzzonen nahe des Frankfurter Flughafens bekommen Geld vom Land. Die Mittel sind für Schallschutz vorgesehen.
Bei der Genehmigung des Flughafenausbaus in Frankfurt ist dem Land möglicherweise ein schwerer Formfehler unterlaufen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht durchblicken lassen.
Ehrlich sind sie ja, die Herrschaften in der Fraport-Kommunikation, die mitten in der Aufregung über die neuen An- und Abflugrouten eine Umfrage veröffentlichen.
Der Flughafenbetreiber Fraport bleibt in Frankfurt und bei seinen Auslandsbeteiligungen weiter auf Wachstumskurs. Nur die streikfreudigen Vorfeldleute und das Frachtgeschäft trüben die Aussichten.
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und die Regierungsfraktionen CDU und FDP haben ein Bekenntnis zum Wachstum des Frankfurter Flughafens abgelegt.
Nach Vorfeldmitarbeitern sind am Frankfurter Flughafen nun Gepäckkontrolleure in den Ausstand getreten. Sie fordern 7,5 Prozent mehr Geld und mehr Urlaubstage.
Das Flörsheimer Graf-Stauffenberg-Gymnasium wird für 25 Millionen Euro umgebaut. Die Schule liegt mitten im Fluglärmgebiet - dem besonderen Wir-Gefühl tut das keinen Abbruch.
In Frankfurt demonstrieren jetzt auch die Befürworter eines wachsenden Flughafens. Sie wollen der vermeintlich schweigenden Mehrheit ein Gesicht geben.
Die Fluglärmkommission sieht in den Ergebnissen des „Lärmgipfels“ die Chance vertan, eine Obergrenze der künftigen Belastungen festzuschreiben.
Bilder von Demonstrationen gegen den Frankfurter Flughafen sind nichts Neues mehr, Pro-Aktionen dagegen schon. Nun gingen in Frankfurt zahlreiche Menschen für den Flughafen auf die Straße.
Henkel erzielt 2011 einen Rekordgewinn, EADS verdoppelt Gewinn und Dividende, Inbev steigert Umsatz und Gewinn deutlich. Fraports Überschuss schrumpft trotz höherer Passagierzahlen, Carrefour senkt nach einem Gewinnrückgang die Dividende, Lufthansa und Air France-KLM rutschen in die Verlustzone. GM rechnet in Europa noch ein oder zwei Jahre mit Verlusten, Wirecard erhöht das Kapital. Die brasilianische Notenbank senkt den Leitzins überraschend deutlich, Neuseeland und Korea halten ihn stabil. Steigende Investitionen bremsen Japans Abschwung.
Der Frankfurter Flughafen will mehr Fluglärm-Opfern als bisher den Kauf ihres Hauses anbieten. Auch sollen steilere Anflüge auf den Flughafen für Abhilfe sorgen. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier verspricht: „Es wird leiser werden“.
Das Frankfurter Arbeitsgericht hat den Streik der Vorfeldmitarbeiter am Frankfurter Flughafen untersagt. Die Lufthansa prüft eine Klage gegen die GdF. Schon am Dienstag hatte derselbe Richter den Unterstützungsstreik der Fluglotsen gestoppt.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will mehr Fluglärm-Opfern als bisher den Kauf ihres Hauses anbieten. Auch sollen steilere Anflüge auf den Flughafen für Abhilfe sorgen.
Flugreisende können aufatmen. Ein Gericht stoppt den für diesen Mittwoch angekündigten Fluglotsenstreik am Frankfurter Flughafen. Trotzdem mussten am Morgen 235 Flüge wegen des Streiks der Vorfeldmitarbeiter gestrichen werden, bei 40 Maschinen kam es zu Verspätungen.
Der Flughafenbetreiber Fraport kann den Streik seiner Vorfeldmitarbeiter immer besser ausgleichen. Obwohl die 200 Vorfeldlotsen und Flugzeugeinweiser abermals ihre Arbeit niedergelegt haben, soll an diesem Montag nur jeder sechste Flug gestrichen werden.
Die Gewerkschaft der Flugsicherung hat für den Frankfurter Flughafen Arbeitsniederlegungen von Sonntagabend bis Donnerstagfrüh angekündigt. Zuvor waren die Gespräche über eine Lösung des Tarifkonflikts gescheitert.
Die Gespräche zwischen dem Flughafen-Betreiber Fraport und der Gewerkschaft der Flugsicherung sind gescheitert. Damit droht am Frankfurter Flughafen die nächste Streikrunde.