Sorgt am Ende Deutschland dafür, dass die Veggie-Wurst bleibt?
Gerade hat das Europaparlament beschlossen, dass nur noch Schnitzel aus Fleisch Schnitzel sind. In einer hitzigen Bundestagsdebatte findet das nur die AfD richtig.
Hochverarbeitete Nahrung führt zu Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes Typ 2. Es fällt aber nicht leicht, Fruchtjoghurts, Fertiggerichte oder Limonaden vom Speiseplan zu streichen. Wie die Lebensmittelindustrie uns austrickst.
Gerade hat das Europaparlament beschlossen, dass nur noch Schnitzel aus Fleisch Schnitzel sind. In einer hitzigen Bundestagsdebatte findet das nur die AfD richtig.
Fleischersatzprodukte sollen nicht mehr „Schnitzel“ oder „Hamburger“ heißen, fordern EU-Parlamentarier. Geht noch mehr Kulturkampf?
Bundesernährungsminister Alois Rainer lehnt ein Verbot von Begriffen wie „Veggie-Schnitzel“ ab. Er warnt vor den bürokratischen Folgen, die der Vorstoß haben könnte.
Mal wieder wird eine Aktie in den sozialen Medien hochgejubelt. Dieses Mal trifft es die Firma Beyond Meat. Ein absurdes Spektakel.
Wie sollen Veggie-Wurst und -Schnitzel künftig heißen – oder bleibt doch alles, wie es ist? Das hofft zumindest die Rügenwalder Mühle und setzt dabei Hoffnungen auf einen CSU-Minister.
Eine Umstellung der Markennamen und Verpackungen von Fleischersatzprodukten könnte hohe Kosten für Unternehmen bedeuten. Das hätte auch Folge für Kunden. Im Marketing brauchen die Hersteller nun neue Ideen.
Verwechslungsrisiko? Danke für das Kompliment. Fleischalternativen wollen seit über tausend Jahren genau so schmecken wie das Original. Gestört hat das bislang niemanden.
Ob Burger, Steak oder Wurst: Geht es nach dem EU-Parlament sollen diese Bezeichnungen künftig allein Produkten aus Tierfleisch vorbehalten sein. Nun bestimmen die EU-Staaten darüber, ob das Verbot kommt.
Brüssel debattiert wieder darüber, ob pflanzliche Ersatzprodukte auch Burger, Schnitzel oder Bratwurst heißen dürfen. Aber diesmal wehren sich selbst Aldi und Lidl gegen ein Verbot, zeigt ein Brief an EU-Abgeordnete.
Pflanzenbasierte Ernährung ist gesünder und hilft Umwelt und Klima. Ein Forscher erklärt, welche Zukunft Veggiewurst, Hafermilch und Steak aus dem Labor auf deutschen Tellern haben.
Unser Geschmackssinn ist anfällig für Manipulation. Können wir ihn mit Ersatzprodukten überlisten, wenn es um Fleisch geht? Ein Selbstversuch mit ahnungslosen Gästen.
Neben Neuerungen bei der Fleischverarbeitung bietet die IFFA-Messe in Frankfurt Einblicke in die Zukunft pflanzlicher Alternativen.
Das Geschäft mit Fleischersatz ist teils zum Politikum geworden. Doch Peter McGuinness sieht auch eigene Fehler. Wie er seine Strategie radikal verändert hat.
Im Januar versuchen sich einige als Veganer. Lange hieß es, für pflanzenbasierte Alternativen zahlen Kunden mehr. Ist das immer noch so?
Schluss mit dem Pessimismus: Warum ich als junge Datenwissenschaftlerin Grund zur Hoffnung sehe, dass wir den Planeten doch noch retten und die Klimakatastrophe verhindern werden.
Fleischersatz aus Appenzeller Treber: Besuch bei der Brauerei Locher, die alles daran setzt, auch die Reste zu verwerten.
Die Demokraten stimmen über Kamala Harris ab, der Galeria-Konzern erlebt den nächsten Neustart und die Menschheit lebt von heute an ökologisch auf Pump. Der F.A.Z. Newsletter
Der Ernährungswissenschaftler Malte Rubach zweifelt an den „Green Claims“ von Fleischersatzprodukten. Für eine nachhaltige Ernährung macht er andere Vorschläge – und stellt der Tierhaltung ein überraschend gutes Zeugnis aus.
Kanzler Scholz spricht im Bundestag zur Lage in Israel, die NATO-Verteidigungsminister tagen in Brüssel und die Länderchefs beraten zur Migrationspolitik. Der F.A.Z. Newsletter
Neben Laborfleisch gibt es nun auch Fisch aus dem Bioreaktor. Wird das den Speiseplan revolutionieren?
Die Foodbloggerin Nina Witt hat ein Kochbuch ohne tierische Zutaten vorgelegt – doch die Rezepte sind mit wenigen Ausnahmen recht erwartbar und kommen nicht ohne küchenfertige Ersatzprodukte aus.
In einem alten Schweinestall in Niedersachsen wird am Future-Food auf Pilz-Basis getüftelt: Das Ziel ist das Essen von Morgen, das allen schmecken und mit wenig Technik und Zusätzen auskommen soll.
Der Konsum von Fleisch geht kontinuierlich zurück und die Nachfrage nach veganen Fleischersatzprodukten steigt. Bei einem veganen Sommerfestival in Berlin berichten die Besucher, warum sie weniger Fleisch essen.
Pflanzenbasierte Ersatzprodukte erleichtern vielen Menschen den Verzicht auf Fleisch. Sie stecken aber oft voller undefinierbarer Inhaltsstoffe. Ist das ein Grund, sie nicht zu essen?
Auch Lebensmittelriesen setzen heute zunehmend auf Fleischersatz. Klaus Gaiser produziert mit seinem Unternehmen Topas bereits seit 1993 rein pflanzliche Würstchen, Steaks und Aufschnitte. Karriere eines Pioniers.
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland geht es heute um das neue Kulturkampfthema Fleischersatz. Zu Wort kommen unter anderem der „Mehlwurmbotschafter“ Deutschlands und der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.
Mit zwei bis drei Prozent Marktanteil belegen Fleischersatzprodukte eine Nische. Doch die wächst schnell. Sollten wir uns von der Vorstellung lösen, dass Wurst unbedingt mit Tier zu tun hat?
Laut Nestlé-Chef Schneider schließen sich Wachstum und Klimaschutz nicht aus. Im Interview kündigt er weitere Preissteigerungen an und erklärt, warum nicht jeder Mensch vegan leben muss.
Die Massentierhaltung wird heftig kritisiert. Viele Unternehmen versuchen sich daher an Fleischersatzprodukten – oder ist Fleisch aus dem Bioreaktor die Lösung?
Mehr Menschen verzichten gelegentlich auf Fleisch oder greifen zu Fleichersatzprodukten. Wie schmeckt die Wurst der Zukunft? Und wieso ist der Erfolg von Fleisch aus Pflanzen bislang noch begrenzt?
Nicht nur gesund, sondern auch umweltbewusst: Britische Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der sich Lebensmittel aus dem Supermarkt leichter bewerten lassen.
Bitburger will gemeinsam mit einem Hamburger Start-up Reststoffe aus der Bierproduktion zur Kultivierung von Pilzen nutzen. Aus deren Wurzeln soll letztlich ein neuartiger Fleischersatz hergestellt werden.
Er wanderte aus und machte in Singapur sein Glück. Nun will der deutsche Gründer Timo Recker die Marke Tindle in seine Heimat bringen und den Markt für Ersatzfleisch erobern.
Die Herstellung von Fleischersatzprodukten wie Tofuwürsten oder Seitanschnitzel legte im Jahr 2021 laut Statistischem Bundesamt um 17 Prozent zu. Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch dagegen ging zurück.
Wer keine Lust auf Ersatzprodukte hat, aber eine Nudelsoße ohne Fleisch mag, sollte Pilze als Hack ausprobieren. Das Ergebnis ist eine würzige, kräftige Bolognese ohne Soja oder Seitan.
Weil er die Massentierhaltung nicht mehr ertragen konnte, gründete Friedrich Büse Endori. Wie sich das Start-up aus Bamberg zu einem wichtigen Unternehmen für Fleischersatz entwickelte.