Europas Regulierungsinfarkt muss aufgelöst werden
Die EU muss ihre Finanzmärkte nicht nur kontrollieren, sondern auch befähigen. Sonst drohen Banken und anderen Akteuren erhebliche Wettbewerbsnachteile.
Die EU muss ihre Finanzmärkte nicht nur kontrollieren, sondern auch befähigen. Sonst drohen Banken und anderen Akteuren erhebliche Wettbewerbsnachteile.
Norbert Röttgen ist in der Unionsfraktion zuständig für Außenpolitik. Im Interview spricht er über die Israel-Entscheidung des Kanzlers, Probleme in der Kommunikation – und geringe Erwartungen an den Ukraine-Gipfel in Alaska.
Das Treffen von Trump und Putin in Alaska passt ins Geschichtsbild: So wie einst Stalin, Roosevelt und Churchill 1945 wollen sie eine neue Ordnung unter sich ausmachen. Europa bleibt nur eine Rolle am Rande der Weltbühne.
Wladimir Putin spricht schon von einer nächsten Etappe, in der Russland und die USA über Rüstungsbegrenzung reden. In Washington herrscht Skepsis.
Europa und die Ukraine haben sich vor dem amerikanisch-russischen Gipfel abgestimmt, Präsident Selenskyj kam eigens nach Berlin. Doch wird US-Präsident Trump ihre Forderungen am Ende berücksichtigen?
Abseits der ausgetretenen Wege der großen Indizes gibt es eine Reihe vielversprechender Aktien – doch welche? Wir stellen einige deutsche Titel vor.
Erst mit den Zentralbank-Türmen in Frankfurt kam die Wende: Der Architekturhistoriker Sebastiano Fabbrini geht der Frage nach, warum die Bürogebäude der EU bislang so unansehnlich waren.
Im wichtigsten Galopprennen Europas dürfen keine Wallache starten. Die Diskussion brodelt: Ist der Ausschluss noch zeitgemäß?
Dass Trump ein Ende des Krieges will, daran zweifelt man in Berlin nicht. Vor seinem Gespräch mit Putin wollen die Europäer dem amerikanischen Präsidenten ihre Position klar machen.
Wie blicken Menschen in Europa auf das Verhalten ihrer Vorfahren während der Nazizeit? Das wollten Forscher der Uni Mainz wissen. Die Resultate ähneln jenen aus ähnlichen Studien in Deutschland.
Stark wie selten erscheint die Position des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Doch die Wirtschaft bleibt seine Achillesferse.
Von wegen „grenzenlos unterwegs“ – die Kontrollen an der deutsch-polnischen Grenze machen vielen Unternehmen das Leben schwer. Das könnte schon bald politische Folgen haben.
Die USA streichen ihr Förderprogramm für neuartige Impfstoffe zusammen. Diese Chance gilt es zu nutzen.
Ein Gratis-Freizeitpark in der Steppe, wo man neugierige Journalisten nur ungerne sieht: Wie der Kreml und seine Strippenzieher in Gagausien Politik machen.
NATO-Generalsekretär Rutte verweist vor dem Treffen zwischen Trump und Putin auf die territorialen Realitäten in der Ukraine. Kiew warnt vor einem Täuschungsversuch Russlands.
Drei sonderbare Cowboys führen Zaubernummern zwischen Jazz und Techno auf einem schlingernden Karussell vor: Das großartige Album „Puff of Smoke“ von den Wood Brothers.
Crystal Palace gewann überraschend den FA-Cup, die UEFA will den englischen Klub aber nicht in der Europa League spielen lassen. Doch die Regel des Verbandes hat zwei Haken. Nun fällt der CAS ein Urteil.
Die EU-Außenminister beraten über das anstehende Trump-Putin-Treffen. Die Union hadert mit der Entscheidung des Kanzlers zu Israel. Und dem Staat fehlen immer mehr Beschäftigte. Der F.A.Z. Frühdenker.
Bei der Digitalisierung verharrt Deutschland in Europa im Mittelfeld und droht, den Anschluss zu verlieren – denn die anderen sind einfach schneller.
Wer in der Bundesliga und im internationalen Geschäft gewinnt, entscheidet sich nicht mehr nur in Europa. Auch deshalb glauben die Frankfurter, dass ihr Weg zum Erfolg über die USA führt. Kann das funktionieren?
Der amerikanische Präsident will eine Waffenruhe in der Ukraine, aber vielleicht nur eine, die bis zu den nächsten Zwischenwahlen hält. Es liegt an Europa, das zu verhindern. Und an Deutschland.
Eine Ausweitung der Militäroffensive in dem Küstenstreifen stößt weltweit auf Ablehnungen. Befürchtet wird eine Verschärfung der humanitären Lage in Gaza und Gefahr für das Leben der Geiseln. Der Überblick.
Warum zieht es plötzlich Scharen von Menschen in ein verarmtes englisches Seebad? Das weiß der Himmel!
Das automatisierte Autofahren ist bisher ein teurer Luxus. Jetzt wollen die beiden deutschen Konzerne es für Millionen von Kunden erschwinglich machen. Wie die F.A.S. erfuhr, soll die Software Mitte 2026 für Serienfahrzeuge bereit sein.
Trumps brachiale Machtpolitik lässt viele Schweizer erkennen, dass es nun die Nähe zu Europa zu suchen gilt. Die neuen Verträge mit der EU verheißen wertvolle Rechtssicherheit.
Der US-Konzern Open AI hat sein neues KI-Modell GPT-5 vorgestellt. Europa hingegen spielt im Machtkampf von China und Amerika um die Vorherrschaft keine Rolle. Die EU reguliert erst mal die Risiken und Nebenwirkungen.
In den Niederlanden ist ein Sechsjähriger von einem Wolf gebissen worden. Ein Wildtierbiologe erklärt, was schiefgelaufen ist und wie man mit Wölfen besser umgehen kann.
Die USA setzen auf Deregulierung zur Stärkung ihrer KI-Führungsrolle. Europas KI-Souveränität steht unter Druck, doch zwei Pläne der EU bieten einen strategischen Ansatz.
Zum Start der neuen Zölle erklärt der Präsident des Verbandes der deutschen Maschinenbauer, Bertram Kawlath, wer die Kosten wirklich tragen muss, was man von Chinesen lernen kann – und was ihm an der deutschen Rentendebatte missfällt.
Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen vor einer Abwärtsspirale. Deutschland muss Verantwortung übernehmen, um die Partnerschaft zu stärken.
Die größte deutsche Versandapotheke sitzt in den Niederlanden: Redcare mit der Marke Shop Apotheke. Günther Jauch soll den milliardenschweren M-Dax-Konzern bekannt machen. Der Vorstand erklärt, warum.
Thomas Müller hat sich mit seinem neuen Klub viel vorgenommen, für zusätzliche Motivation sollen Klauseln in seinem Vertrag sorgen. Für sein MLS-Debüt für die Whitecaps hat er schon einen Termin ins Auge gefasst.
Kommunikation via Satellit ist in Zeiten weltpolitischer Krisen angesagt. Die EU plant ihr eigenes Netzwerk neuer Erdtrabanten. Iris 2 ist innovativ. Aber auch teuer.
Die Mercosur-Staaten spüren, dass die EU derzeit weltweit an Einfluss verliert. Das wollen die Lateinamerikaner auf den letzten Metern der Freihandelsgespräche ausnutzen.
Europas Landwirte und Umweltschützer müssen das Mercosur-Abkommen nicht fürchten, es enthalte viele Schutzregeln, betonen zwei Ökonominnen des IW und der SWP. Darüber hinaus sei es ein globales Signal, dass die EU handlungsfähig ist.
Die Staaten in Lateinamerika verlieren langsam die Geduld mit Brüssel und machen lieber Geschäfte mit anderen. Hauptprofiteur von Europas Zaudern ist China, das seine Chancen nutzt, erklärt ein KAS-Experte.