Schluss mit politischer Konfliktscheu
Beim Ausbau der Windenergie haben die Länder und der Bund massive Fehler begangen und die Energiewende delegitimiert. Hessen hat streckenweise vorgemacht, wie es besser funktionieren kann.
Beim Ausbau der Windenergie haben die Länder und der Bund massive Fehler begangen und die Energiewende delegitimiert. Hessen hat streckenweise vorgemacht, wie es besser funktionieren kann.
Zwei große Reformpakete kündigt der Klimaminister an. Dabei gibt es schon heute viel Protest im ganzen Land. Forscher sagen: Er nimmt noch weiter zu. Wie soll die Energiewende trotzdem gelingen?
Deutschland hängt bei der Wärmewende weit zurück. Und wenn der Bundesregierung nicht mehr einfällt, als den Bürgern Wärmepumpen aufzudrücken, wird das auch so bleiben. Potenzial gibt es genug.
Die extrem wichtigen Stromautobahnen geraten immer weiter in Verzug – wird die wichtigste Leitung erst in den dreißiger Jahren fertig?
Seit 150 Jahren sind Lebensversicherer Partner der Politik in der Altersvorsorge. Die LV 1871 will diese Kooperation ausweiten.
Windkraft ist prima, wenn die Anlagen nicht im Rheingaugebirge stehen. Das findet zumindest eine Bürgerinitiative.
Eigentlich sollte die Ökostrom-Umlage erst Anfang 2023 wegfallen. Doch Bundesfinanzminister Lindner stellt in Aussicht, dass es im Sommer 2022 schon soweit sein könnte. Ähnlich hatte sich Wirtschaftsminister Habeck geäußert.
Der Zeitplan für die großen Nord-Süd-Stromautobahnen ist nicht zu halten, sagt der scheidende Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann im F.A.Z.-Interview. Das treibt die Kosten auf der Stromrechnung.
Wenn weder Wind weht noch die Sonne scheint, muss der Strom anderswo herkommen. Wie gefährlich sind solche Dunkelflauten für einen komplett auf Klimafreundlichkeit getrimmten Energiesektor?
Wenn weder Wind weht noch die Sonne scheint, muss der Strom anderswo herkommen. Wie gefährlich sind solche Dunkelflauten für einen komplett auf Klimafreundlichkeit getrimmten Energiesektor?
Die Ampelregierung im Bund nimmt sich für den Ausbau der Windkraft Hessen zum Vorbild. Doch das wird nicht funktionieren. Vor allem für die Grünen ist das riskant.
Das hessische Kabinett hat den Teilplan für erneuerbare Energien beschlossen. Darin wird die Hohe Wurzel auf dem Taunuskamm zur Tabuzone erklärt.
Politisch ist die 380-kV-Stromtrasse wenig umstritten. Deshalb kommen kaum Einwände von Kreisen. Die Bürger sehen die Belastung kritischer.
Für Windkraft und Solarenergie werden große Mengen an Kupfer, für Elektromobilität viel Kobalt, Lithium und Nickel gebraucht. Es wird wohl dauern, bis die stark steigende Nachfrage bedient werden kann.
Windräder sollen das Klima schützen. Leiden darunter Vögel und Fledermäuse? Die Folgen für die Tierwelt lassen sich schwer absehen.
Die Pressekonferenz von Söder und Habeck wies verblüffende Parallelen zum Ukrainekonflikt auf. Nähe ist eben manchmal ziemlich erdrückend.
Das Kabinett der Ampel tagt erstmals in Klausur – wegen der Pandemie nur im Kanzleramt. Es berät über schnellere Verfahren für den Klimaschutz.
Jonas Gahr Støre kritisiert Russland für den Versuch, Finnland und Schweden von einer NATO-Mitgliedschaft abzuhalten. Dass sein Land der Bundesrepublik mehr Gas liefern kann als derzeit, will er im F.A.Z.-Interview nicht versprechen.
Der oberste Verbraucherschützer Klaus Müller soll künftig wichtige Märkte beaufsichtigen. In der Wirtschaft hat er sich bisher keine Freunde gemacht.
Bundeswirtschafts- und Klimaminister Habeck verlangt vom bayerischen Ministerpräsidenten Söder Zugeständnisse für einen schnelleren Windenergie-Ausbau.
Bayerns Ministerpräsident ist überzeugt, dass der Mindestabstand zu Windrädern die Energiewende nicht behindert. Der Bundesklimaminister ist gänzlich anderer Meinung, setzt aber erst einmal auf Dialog.
Seit Jahren lahmt der Ausbau der Windkraft. Jetzt sollen sich die Flächen mehr als verdoppeln. Unser Blick in die Länder zeigt, wie schwer diese Mission wird. Aber Robert Habeck hat einen Joker.
Im Streit über den Ausbau der Windkraft soll Bayern bis März Vorschläge vorlegen, wie die Kapazität hochgefahren werden kann. Klimaminister Habeck forderte von Ministerpräsident Söder einen „ökologischen Patriotismus“.
Um eine explosionsartige Vermehrung der Windkraft durchzusetzen, ist Robert Habeck auf die Länder angewiesen. Und auf sein Talent, der beste Sänger der Ampel zu sein.
Der Staat verlangt den Bürgern mit der Energiewende eine Menge ab. Aber offenbar traut er ihnen zugleich immer weniger zu. So wächst die Bürokratie, während die Spielräume für den mündigen Verbraucher schrumpfen.
Die Geothermie verspricht umweltfreundliche Wärme, und das unbegrenzt. Doch die Technik ist teuer und riskant. Eine in Deutschland entwickelte Mikroturbine könnte das ändern.
Emden wäre der perfekte Standort für eine Batteriezellfabrik, findet Stephan Weil. Im Interview spricht Niedersachsens Ministerpräsident über Klimaschutz, Probleme bei VW – und was die Bundespolitik dringend befolgen sollte.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien stockt, nun soll Erdgas die Lücke stopfen – obwohl es dem Klima schadet und uns von Putin abhängig macht. Auch die EU will den fossilen Kraftstoff neben Atomenergie als „nachhaltig“ einstufen. Die Grünen stürzt das ins Dilemma.
Der Chef des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz spricht über Deutschlands Abhängigkeit von russischem Gas und warnt vor der Pipeline Nord Stream 2. Zudem erklärt Yuriy Vitrenko, warum er in dieser Situation auf die Energiewende hofft.
Im Naturschutz geht es nicht um einzelne Tiere, sondern um Bestände. Das hört man immer öfter in der Debatte um die Energiewende und Windkraftanlagen. Ein Irrtum, den auch die Grünen begehen: Sie schreddern bedrohte Arten.
Superminister Habeck will beim Klimaschutz Tempo machen. Die Opposition und auch die Industrie mahnen ihn, die allgemeine Wirtschaftspolitik nicht zu vernachlässigen.
In den vergangenen zwei Jahren wurden in Bayern ganze zehn Windräder genehmigt. Die CSU will trotzdem an der 10-H-Abstandsregel festhalten – und sich wohl gegen den neuen Klimaminister profilieren.
Klimaschutzminister Robert Habeck stellt sein Programm vor, um in acht Jahren 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Das werde die Republik verändern, verspricht er.
Mit einem Sofortprogramm will Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) eine Aufholjagd bei der Energiewende starten. Deutschland müsse seine Anstrengungen verdreifachen, um den Rückstand bei der Erfüllung seiner Klimaziele aufzuholen, sagte Habeck in Berlin.
Mit zwei großen Gesetzespaketen will Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) die Energiewende in Deutschland vorantreiben. Ein „Osterpaket" im Frühjahr solle die sofort wirksamen Maßnahmen bündeln, sagte Habcek in Berlin. Ein „Sommerpaket" zu den "weiteren prioritären Maßnahmen" solle in der zweiten Jahreshälfte das parlamentarische Verfahren durchlaufen.
Unternehmen und Verbraucher interessieren vor allem zweierlei: Wie fallen die hohen Energiepreise? Und wie sichert Deutschland seine Versorgung? Dem Klima- und Wirtschaftsminister sind dazu keine überzeugenden Antworten eingefallen.