Wie die Verteidigung, so die Energie
Markus Söder will die Verlängerung der Atomkraft. Ist das nur Kalkül? Die Bundesregierung tut jedenfalls nichts, um eine Genehmigung zu erteilen. Von Zeitenwende ist auch hier keine Spur.
Markus Söder will die Verlängerung der Atomkraft. Ist das nur Kalkül? Die Bundesregierung tut jedenfalls nichts, um eine Genehmigung zu erteilen. Von Zeitenwende ist auch hier keine Spur.
Die grünen Minister Baerbock und Habeck wollen das Energie-Embargo gegenüber Russland nutzen, um Schwung für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu erzeugen.
Deutschland wolle „den nationalen Komplett-Ausstieg aus fossilen Energie-Lieferungen aus Russland“, sagen Außenministerin Baerbock und Wirtschaftsminister Habeck. Dabei müsse man aber Rücksicht auf ärmere Länder nehmen.
Energiewende +++ Selenskyj im Bundestag +++ Michael Stolpes Vorschlag +++ Deutsche Museumslandschaft
Windkraft, Sonnenenergie und Geothermie – viele sind theoretisch ganz dafür, aber bloß nicht in der Nähe ihres Zuhauses. Warum solche lokal ansässige Gegner von Infrastrukturprojekten besser nichtlokal argumentieren.
Die Wärmewende muss durch den Krieg in der Ukraine mehr leisten. Auch für Heizungen gilt, sich möglichst rasch von russischen Energielieferungen loszusagen.
Die Energiewende zwingt das Land zu einem neuerlichen radikalen Umbau seiner Industrie.
Ein Umstieg von der Genehmigungs- zur Anzeigepflicht würde die Energiewende kaum beschleunigen.
Stromerzeuger aus Wasserkraft sind Gewinner der Energiewende.
Energie aus Wasserkraft schadet zwar nicht dem Klima, aber der Natur an und in den aufgestauten Gewässern. Dagegen hilft aktives Spülen der Täler unterhalb der Staumauern. Ein Ortstermin in der Schweiz
Deutschlands grüne Außenministerin kann im Kosovo endlich einmal über Klimapolitik sprechen. Aber der Krieg in der Ukraine lässt sie auf ihrer Balkan-Reise nicht los.
Weil wegen der Russland-Sanktionen die Energiepreise erheblich gestiegen sind, fordert die hessische Wirtschaft nun Steuerentlastungen in Milliardenhöhe. Bezahlen müssten dies der Staat und die Umwelt.
Landschaft ist Lebensraum, Gegenwelt, ästhetische Erfahrung. Der geplante Ausbau der Windenergie an Land wird dies zunichtemachen. Ein Gastbeitrag.
Der Zustand der Deutschen Bahn ist so desolat, dass es riskant ist, auf einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz zu bauen. Gefragt ist daher eine Mobilitätswende, die sich nicht auf Illusionen über die Schiene stützt. Ein Gastbeitrag.
Das eigene Haus komplett vom öffentlichen Netz abkoppeln, das ganze Jahr über energieautark sein? Der Traum ist alt. Eine neue Technik soll auch Eigentümern von Altbauten helfen.
Ein Embargo gegen Russland würde Einsichten über die Illusionen der Energiewende nur beschleunigen. Nötig sind sie auch ohne.
Nachdem die Bundeswehr 100 Milliarden Euro extra erhalten soll, kündigt die Bundesregierung einen doppelt so hohen Betrag für die Energiewende an. Was ist davon neu – und was alt?
Wirtschaftsminister Habeck will Deutschland unabhängiger von Importen machen. Ökonomen warnen: Eine komplette Selbstversorgung wird nicht gelingen.
Und wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind weht? Christoph Podewils erklärt, wie Deutschland zur klimafreundlichen Industrienation werden könnte.
BP und Shell hielten den Kreml-Konzernen Rosneft und Gazprom lange die Treue. Jetzt stoßen sie ihre Beteiligungen mit großem Verlust ab.
Windräder und Solarkraft mögen „Freiheitsenergien“ (Christian Lindner) sein. Deutschland aber vom Wetter frei zu machen, das schafft nicht einmal die FDP. Ausgerechnet Habeck bringt deshalb die Atomkraft ins Spiel.
Ausgerechnet mit russischem Gas wollte die neue Bundesregierung die Brücke ins Zeitalter der Klimaneutralität bauen. Jetzt ist diese Konstruktion eingestürzt.
Geht es um die Windkraft, dann liegt Hessen im Bundesvergelich auf einem hinteren Rang. Das kritisieren Umweltverbände.
Energie-Gewerkschafter Vassiliadis spricht im Interview über Deutschlands Energiequellen, steigende Preise und seine hohe Lohnforderung.
Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ohne die Energiewende zu gefährden, muss Deutschland dringend handeln. Was Wissenschaftler dafür empfehlen.
Wirtschaftsminister Robert Habeck und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zeigen bei einem Treffen viel Harmonie. Für die Energiewende sei das Bundesland von großer Bedeutung, sagen beide.
Bundeswirtschaftsminister Habeck macht auf seiner Energiewende-Tour Station in Nordrhein-Westfalen. Dort steht ein besonders großer Kraftakt bevor – und das industrielle Herzland der Republik auf dem Spiel.
Die Energiepreise steigen, die Inflation ist hoch. Die Ministerpräsidenten Bayerns und Nordrhein-Westfalens fordern in der F.A.Z. daher in fünf Punkten einen Energieplan für Deutschland. Ein Gastbeitrag.
Unternehmer Max Viessmann verdient glänzend am staatlich geförderten Wärmepumpen-Boom. Er warnt trotzdem davor, beim Klimaschutz im Heizungskeller allein auf diese Technik zu setzen.
Wärmepumpen taugen nur für gut gedämmte Neubauten? Neue Modelle sollen auch die für Altbauten notwendigen hohen Vorlauftemperaturen schaffen. Lohnt sich die Investition?
Die Flächenkonkurrenz ist ein schwer lösbarer Zielkonflikt. Neue Pläne für Windräder müssen her, nicht nur in Bayern. Eine Sonderrolle auf Kosten der anderen Bundesländer kann der Freistaat nicht länger spielen.
Ob sie ihn bestellt haben oder nicht: Der Energieversorger Mainova verkauft an seine Privatkunden nur noch Ökostrom. Aber wo kommt der plötzlich her?
Mit der frisch gewählten Regierung werden auch die Anforderungen an die Hausbesitzer härter. Stichwort: Wärmepumpen und CO2-Preise. Vertreter des Eigentümerverbundes finden, die Politik sollte sich raushalten.
Windräder haben im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis wenige Freunde. Mehrere Kommunen planen jetzt die Ausweisung großer Freiflächen-Solarparks als Beitrag zur Energiewende.
Entlastung für alle oder Kinder-Sofortzuschlag: Friedrich Merz und Robert Habeck machen verschiedene Vorschläge, wie der Staat auf die gestiegenen Energiepreise reagieren sollte.
Hohe Kohleausfuhren und Pro-Kopf-Emissionen: Australien wird für seine schwachen Klimaziele zu Recht gescholten. Doch die alte Bergbaustadt Broken Hill könnte als Blaupause für die Transformation dienen.