Wie Steuerzahler unter Bankenrettungen leiden
Die Finanzkrise kann noch lange nicht zu den Akten gelegt werden. Die Gesamtkosten für den deutschen Staat liegen schon jetzt über 70 Milliarden Euro.
Die Finanzkrise kann noch lange nicht zu den Akten gelegt werden. Die Gesamtkosten für den deutschen Staat liegen schon jetzt über 70 Milliarden Euro.
Das Nordirland-Protokoll sorgt für Probleme zwischen der EU und Großbritannien. Unionisten und Parteifreunde fordern den britischen Premierminister auf, die Bestimmungen auszuhebeln. Boris Johnson verhält sich noch zurückhaltend.
Die Weihnachtsfeiertage feierten die Iren vergleichsweise entspannt – nun hat das Land derzeit die höchste Infektionsrate der Welt. Nach Ansicht der Regierung hat die Virus-Variante aus Großbritannien einen „erheblichen Einfluss“
Die Irish National Opera stellt gleich zwanzig neue Corona-Kurzopern ins Netz: ein beeindruckendes kreatives Statement über und gegen die kulturellen Einschränkungen dieser fürchterlichen Pandemie – und ein Vergnügen.
In Belgien, Frankreich und Irland haben Lockdowns besonders gut funktioniert: Die Zahl der Neuinfektionen sank um rund 80 Prozent. Andere Staaten Europas tun sich deutlich schwerer. Ein Überblick unserer Korrespondenten.
Der Getränkekonzern Diageo wollte mit der alkoholfreien Variante des irischen Biers hoch hinaus. Doch nach vierjähriger Entwicklung gibt es wegen einer Bakterien-Panne einen ärgerlichen Fehlstart.
Eigentlich sollte der Dienst schon im Februar nach Europa kommen, doch die irische Datenschutzbehörde funkte dazwischen. Das Unternehmen verspricht, die Flirt-Funktion sicher zu gestalten und gegen Nacktbilder vorzugehen.
Als erstes EU-Mitglied tritt in Irland abermals die höchste Stufe im Kampf gegen das Coronavirus in Kraft. Im Vergleich zum ersten Lockdown gibt es einen wesentlichen Unterschied.
Der Migrationspakt soll nach den Vorstellungen der EU-Kommission das Dublin-System reformieren. Brüssel führt neue Elemente flexibler Solidarität ein – doch bleiben schon bei der Vorstellung wichtige Fragen offen.
Ryanair hat sich mit der Pilotengewerkschaft auf Lohnkürzungen geeinigt. Damit steigen die Chancen, dass weiterhin Flugzeuge der irischen Gesellschaft die drei deutschen Standorte ansteuern.
Die Corona-Krise hat viele deutsche Studenten im Ausland zu einem Fernstudium in der Heimat gezwungen. Wer zurückreist und sein Studium im anderen Land fortsetzen will, hat es dabei nicht leicht.
Nach fünf Monaten Corona-Pause geht Tiger Woods erstmals wieder bei einem Turnier an den Start. Doch nicht nur die starke Konkurrenz könnte dem Altstar zu schaffen machen.
Apple muss nun doch keine mehr als 14 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen: Das EU-Gericht in Luxemburg hat die Nachforderung der EU-Kommission annulliert. Die Schlappe für Brüssel freut die Iren.
Die EU-Kommission hat dem Apple-Konzern in Irland Steuerzahlungen in Milliardenhöhe auferlegt. Wird diese richtungsweisende Entscheidung nun gekippt?
Der Vorsitzende der Fianna Fail-Partei soll laut Koalitionsvertrag ab 2022 wieder vom scheidenden Leo Varadkar abgelöst werden. Sinn Fein bleibt die Rolle als stärkste Oppositionskraft.
Die Finanzhilfe werde der Lufthansa Preise unter den Kosten ermöglichen und den Wettbewerb verzerren, befürchtet Ryanair-Chef Michael O’Leary – und kündigt eine Beschwerde an.
Von der Liebe zu Topfpflanzen, ranzig gewordener Melancholie und Dates am Rande des Nervenzusammenbruchs: Wie eine junge irische Schriftstellerin mit ihren Erzählungen am Rande der Apokalypse den Ton der Zeit trifft.
Wegen der Corona-Krise ist die EM um ein Jahr verschoben. 2021 soll das Turnier mit gleichem Spielplan an den gleichen Orten ausgetragen werden. Doch so einfach ist das nicht. Auch München ist betroffen.
Der Weg in den Hörsaal war noch nie so kurz: Das Coronavirus hat aus dem Auslandsstudium in Dublin ein Fernstudium in einer hessischen Kleinstadt gemacht.
Alles, was man bekommt, ist ein Umschlag am Flughafen: mit dem Plan für die nächsten Tage. Über eine Überraschungsreise in den Norden.
Lange galt Sinn Fein als „politischer Arm“ der Terrororganisation IRA. Doch nun tritt die Partei in der Republik Irland als linksliberale Kraft für soziale Gerechtigkeit auf – und pflügt die seit 80 Jahren stabile Parteienlandschaft um.
Der Brexit ist vollzogen, doch wer London als wichtigsten Finanzplatz in Europa ablöst, ist längst noch nicht entschieden. Wer liegt vorn? Und womit? Ein Streifzug durch Europa.
Nach der Parlamentswahl in Irland und der langwierigen Auszählung könnte auch die Regierungsbildung lange dauern. Steht die Wahlsiegerin, Mary Lou McDonald von Sinn Fein, dann auch an der Spitze einer Regierung?
Gespräche mit den konservativeren Parteien schließt die Chefin der Sinn-Féin-Partei nicht aus. Doch für eine Koalitionsbildung sei ein Referendum über die Wiedervereinigung Irlands mit Nordirland eine Voraussetzung.
Die Iren haben gewählt – und ihren Volksvertretern eine knifflige Aufgabe hinterlassen: Den Nachwahlbefragungen zufolge liegen die drei „Großen“ nahezu gleichauf. Vor allem für eine Partei ist das ein Erfolg.
Irland ist wieder obenauf. Es gibt Rekordbeschäftigung. Regierungschef Varadkar muss trotzdem um seine Wiederwahl zittern, die Wohnungskrise droht ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen.
In Irland könnte die vorgezogene Parlamentswahl ein politisches Erdbeben auslösen. Denn die beiden Parteien, die die Politik seit Jahrzehnten bestimmen, dürften verlieren – und die Sinn Fein der große Sieger sein.
Das Wochenende in Dublin verbringen und in Zeiten von Greta und Klimakrise auf dem Land- und Wasserweg anreisen: Das dauert neunzehn Stunden. Ein Protokoll.
Hundert Jahre nach Einführung der Prohibition eröffnen vor allem im angloamerikanischen Raum immer mehr Lokale, die freiwillig auf Alkoholausschank verzichten. Warum „Sober Bars“ unter Millenials boomen.
Nach drei Jahren ohne Selbstverwaltung haben sich die protestantisch-loyalistische DUP und die katholisch-republikanische Sinn Fein auf eine Regierungsbildung geeinigt. Sie stimmten dem Kompromissvertrag zu, den London und Dublin vorgelegt hatten.
Ein Kompromissvorschlag könnte Nordirland bald zu einer neuen Regierung verhelfen. Doch um Neuwahlen zu verhindern, müssen sich die unionistische DUP und die republikanische Sinn Fein bis Montag einigen.
Die Zugfahrt von Hamburg nach Kopenhagen führte jahrzehntelang mit der Fähre über die Ostsee. Das war mal ein Verkehrsprojekt der Superlative. Nun ist die Verbindung über das Schiff Geschichte. Eine letzte Fahrt.
„Wir sind erst drei Stunden in Deutschland, und schon ist alles falsch“: In ihrem Jugendroman „Elektrische Fische“ erzählt Susan Kreller von einer unfreiwilligen Reise.
In Nordirland hilft nur noch Galgenhumor: Die britische Provinz fühlt sich von allen Seiten verkauft. Die bitterste Ironie ist die Zwickmühle, in die Boris Johnson die nordirischen Konservativen gebracht hat.
In „Dublin Murders“ wirft ein Fall zwei Ermittler auf ihre eigene Kindheit zurück. Die Serie ist düster, psychologisch dicht, das Gegenteil der heiteren Geschichten, die bei uns sonst von der grünen Insel erzählt werden.
Hier ist noch viel salzige Seeluft nach oben: Im „Irland-Krimi“ verleiht Désirée Nosbusch einer Polizeipsychologin eine glaubwürdige Erscheinung, muss die grüne Insel aber mit wenig Personal bespielen.