Mit uns oder gegen uns
Seit Corona ist das Land zerrissen wie lang nicht mehr – so jedenfalls kommt es vielen vor. Dabei kann Einigkeit gar nicht das Ziel sein.
Seit Corona ist das Land zerrissen wie lang nicht mehr – so jedenfalls kommt es vielen vor. Dabei kann Einigkeit gar nicht das Ziel sein.
Menschen mit einem geringen Einkommen und hoher Arbeitsbelastung sind früher auf Pflege angewiesen als Besserverdiener. Der Unterschied beträgt bis zu sechs Jahre.
Die Angst vor permanent höheren Preisen ist laut DIW-Präsident Fratzscher überzogen. Im Jahre 2022 werde die Teuerungsrate bei 2,5 Prozent liegen. „Wir sollten nicht in Inflationspanik verfallen“.
Unternehmen mit bei Kunden beliebten Marken und starker Verhandlungsposition gegenüber ihren Lieferanten können in der Inflation ihre Preise leichter erhöhen als die Konkurrenz – zur Freude der Aktionäre. Welchen ist das am ehesten zuzutrauen?
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose für das Wachstum der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr noch einmal deutlich abgesenkt. In ihrem Herbstgutachten gehen die Expertinnen und Experten nun von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,4 Prozent in diesem Jahr aus – nach prognostizierten 3,7 Prozent im Frühjahr.
Die CDU sucht eine neue Führung, Corona-Tests kosten nun meistens Geld und in Stockholm wird der neue Wirtschaftsnobelpreisträger verkündet. Der F.A.Z.-Newsletter.
Klimaverträge gelten als neue Wunderwaffe für den Klimaschutz in der Industrie. Doch den Staat könnten sie Milliarden kosten – nicht nur deshalb sind sie politisch ein heißes Eisen.
Singapur hat vorgemacht, wie man das Problem hoher Mieten löst.
Geht es um Immobilien, jammern die Deutschen lieber, statt zu kaufen. Statt selbst zu kleinen Kapitalisten zu werden, wollen sie Großkapitalisten enteignen. Dabei hat Singapur vorgemacht, wie man das Problem hoher Mieten löst.
Das diesjährige F.A.Z.-Ranking der Ökonomen zeigt: In der Krise wendet sich das Land an die Bekanntesten der Zunft. Der größte Aufstieg gelingt drei Frauen.
Die Preise sind im August so stark gestiegen wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Grund dafür sind unter anderem die steigenden Heizöl- und Kraftstoffpreise. Auch Nahrungsmittel verteuerten sich.
Wissenschaftler untersuchen im Auftrag von Greenpeace die Folgen von Extremwettereignissen auf die Preise. Sie kommen zu interessanten Ergebnissen.
Angela Merkel trifft Joe Biden. Armin Laschet besucht die CSU-Landesgruppe. Und der EuGH urteilt zum Kopftuchverbot. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Vor allem viele Frauen haben in der Corona-Krise ihre Selbstständigkeit aufgegeben. DIW-Forscher Kritikos meint: Selbständige Frauen verzeichneten im Frühjahr 2020 häufiger starke Einkommensverluste als Männer.
Das „sozio-ökonomische Panel“ ist ein Aushängeschild am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung unter Marcel Fratzscher. Doch die Vorzeige-Abteilung gerät in Geldnot. Jetzt schalten sich bekannte Wissenschaftler ein.
Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) muss aufgestockt und als eigenständige, forschungsbasierte Dateninfrastruktur gestärkt werden. Ein offener Brief.
Zurück ohne Zukunft? Auf Sand gebaut? Die politische Konkurrenz kritisiert das Unionsprogramm hart. Auch mancher Ökonom ist unzufrieden.
Schon seit Langem versucht die Politik, aus mehr Mietern Eigentümer zu machen. Mehrere Parteien wollen jetzt Mietkäufe stärker fördern. Das Modell klingt gut, doch in der Praxis lauern noch Tücken.
Politiker mehrerer Parteien haben es auf das Eigentum abgesehen. Dabei hat die Bevölkerung gar nicht so viel dagegen – denn Eigentum bedeutet vor allem Freiheit.
SPD, Grüne und Linke wollen die Ungleichheit bekämpfen. Sie setzen dabei aufs falsche Instrument: Die Vermögenssteuer.
Union, SPD, Grüne und FDP versprechen riesige Ausgabenprogramme für die Zeit nach der Bundestagswahl. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Kosten sind zu hoch und Verbraucher müssen sich Geld als Rente auszahlen lassen. Deshalb fordern drei Verbraucherschutzorganisationen einen Neustart. Vor dem Kanzleramt stellten sie ihre Forderungen an die Politik vor.
Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung von der Corona-Krise ist verflogen. Die fünf großen Forschungsinstitute haben ihren Ausblick abermals gesenkt.
Die Lücke im Alterseinkommen zwischen Frauen und Männern hat vielfältige Gründe. Doch vielen Frauen ist das Problem gar nicht bekannt. Dabei sind gerade sie davon betroffen.
Die Menschen in Deutschland wollen kürzere Arbeitszeiten, auch wenn sie das Geld kostet. Ihre Wunscharbeitszeit ist auf einem neuen Tiefstand angekommen.
Der Konzern kappt sein Darlehen für die umstrittene Ostseepipeline. Dennoch wirbt der Vorstandschef für das Projekt – und übt beißende Kritik am Berliner Forschungsinstitut DIW.
Erbschaften und Schenkungen sind sehr ungleich verteilt. Es gilt das Motto: Wer hat, dem wird gegeben. Dennoch kommt es zu einem überraschenden Effekt.
Über den Prozess gegen Kremlkritiker Alexej Nawalnyj, Sanktionen der EU und die deutsche Sonderrolle mit Nord Stream 2 sprechen wir unter anderem mit der DIW-Expertin Claudia Kemfert und dem EU-Politiker Reinhard Bütikofer.
In den Vorständen der 30 Dax-Unternehmen ist der Anteil von Frauen erstmals über 15 Prozent gestiegen. Der Ton in den Führungsgremien werde freundlicher und wertschätzender, sagen Aufsichtsräte.
Die Industrie erweist sich als Stütze der deutschen Wirtschaft. Neuen amtlichen Zahlen zufolge sind die Auftragsbücher so voll, als wäre Corona längst aus der Welt.
Im „Länderindex Familienunternehmen“ des Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW fällt Deutschland auf den 17. Platz zurück. Doch nicht in allen Rankings schneidet der Standort schlecht ab.
Ende 2021 könnte die Wirtschaft nach Meinung von Experten wieder Vor-Corona-Niveau erreichen. Die Ökonomen warnen jedoch vor Unternehmenspleiten und dem Wegfall von Hunderttausenden Arbeitsplätzen.
Kindertageseinrichtungen sind viel mehr als Betreuungseinrichtungen. Trotzdem werden sie auch in Corona-Zeiten stiefmütterlich behandelt. So darf es nicht bleiben. Ein Gastbeitrag.