Betreute Verspätung
Die Bahn bekommt die Verspätungen nicht in den Griff. Mehr Servicekräfte sollen helfen.
Die Bahn bekommt die Verspätungen nicht in den Griff. Mehr Servicekräfte sollen helfen.
Der Ärger der Kunden lässt die Deutsche Bahn nicht kalt: Mit neuen Tricks will sie das Chaos wenigstens so angenehm wie möglich machen - dazu zählen veränderte Angaben zu Anschlüssen und Gästebetreuer.
Das 9-Euro-Ticket beschert auch den regionalen Bahngesellschaften viele Fahrgäste, immerhin ein Sechstel des deutschen Schienennetzes liegt in ihren Händen. Digital und modern wollen sie werden. Eine technische und finanzielle Herausforderung.
Der Ärger der Bahnkunden lässt auch die Deutsche Bahn nicht kalt: Sie kommt jetzt mit neuen Tricks, um die Verspätungen wenigstens so angenehm wie möglich zu machen.
Während über eine Nachfolge zum 9-Euro-Ticket diskutiert wird, kommt dieser Vorschlag: 300 neue Züge, zentral angeschafft und von jedem Verkehrsverbund einsetzbar – so ließen sich Bedarfsspitzen wie im Urlaub oder zu Großveranstaltungen bewältigen.
Bahn-Kunden brauchen derzeit starke Nerven: Auch im Juli ist mehr als jeder zweite Zug verspätet. Das Unternehmen begründet die häufigen Verzögerungen mit „intensiven Bautätigkeiten im gesamten Netz“.
Durch den Aufprall sind die Güterwagen auf einem Betriebsgelände aus den Gleisen gekippt. Der Lokführer konnte gerade noch abspringen. Die Betreiber rechnen mit einem Schaden in Millionenhöhe.
In Berlin brennt der Grunewald. Weil immer wieder Munition detoniert, gestalten sich die Löscharbeiten schwierig. Die Lage ist weiterhin nicht unter Kontrolle, heißt es von der Feuerwehr.
Radtransport im Zug ist eine Tortur, die nur Verdruss und Verzweiflung bringt? Von wegen! Eine Liebeserklärung an die Bahn in fünf Kapiteln.
Philipp Nagl löst den bisherigen Vorstandsvorsitzenden Frank Sennhenn ab, der mit 58 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand wechselt. Beobachter werten die Personalie als Duftmarke von Infrastrukturvorstand Berthold Huber.
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Im Winter droht eine Gaskrise, und auch beim Strom bestehen Risiken. Doch wie gut können Unternehmen darauf verzichten? Und was folgt daraus? Eine Übersicht.
Die Deutsche Bahn ruft eine Energiespar-Initiative aus und zahlt den Mitarbeitern einen „Energiebonus“ von 100 Euro.
Die Deutsche Bahn gibt sich gerne grün. Jetzt will sich der Konzern angesichts der Energiekrise als „Umweltvorreiter am Arbeitsplatz“ profilieren. Mit der Zentrale in Berlin geht es los. Alle Mitarbeiter sollen mitmachen und erhalten einen finanziellen Anreiz.
Der Tarifstreit zwischen der Lokführergesellschaft und den privaten Bahnanbietern zieht sich weiter hin. Bis August sind noch weitere Ausstände geplant, und ein Ende ist nicht in Sicht.
Ein S-Bahn-Tunnel mit schon heute zweifelhaftem Nutzen löst nicht die Verkehrsprobleme von morgen
Vor allem die Logistiktochtergesellschaft DB Schenker lässt die Bilanzzahlen der Bahn ein wenig glänzen.
Viel mehr Passagiere, viel mehr Güter auf der Schiene: Wie soll das funktionieren, wenn die Infrastruktur nicht funktioniert? Zeit für Bahn und Politik, sich ehrlich zu machen.
Nach zwei Corona-Jahren kann die Deutsche Bahn wieder ein positives operatives Ergebnis präsentieren. Aber die Qualität auf der Schiene sei weiterhin „nicht akzeptabel“, räumt Konzernchef Lutz ein.
Die Bahngewerkschaft in Großbritannien hat 40.000 Mitglieder zum Ausstand aufgerufen. Landesweit kommt es zu erheblichen Störungen.
Der Bahnverkehr hat kaum noch Bedeutung im Hauptbahnhof. Das denkmalgeschützte Art-déco-Gebäude ist praktisch ungenutzt. Das will eine Initiative ändern.
Der Offenbacher Hauptbahnhof heißt zwar so, ist aber eigentlich gar keiner. Aber der leere Art-déco-Bau könnte ein Zentrum urbanen Lebens werden.
Ohrensessel und Cappuccino gratis: In der neuen DB-Lounge am Frankfurter Hauptbahnhof ist gut Sein für Bahnfahrer – aber nur für die treuesten.
Auf 2 Prozent der Fernstrecken der Bahn fahren immer noch Dieselloks. Die sollen ab 2025 mit Biosprit betrieben werden.
Die Bahnstrecke zwischen Frankfurt-West und Bad Vilbel ist bereits gesperrt, der Bahnbetrieb zwischen Rödelheim und Oberursel eingeschränkt. Nun pausieren für zwei Wochen auch noch die U-Bahnen auf der Eschersheimer Landstraße.
Ausnahmsweise mal gute Nachrichten: Die DB feiert eine runde Zahl ihrer neuen ICE-Flotte. Hersteller Siemens hat damit nun gut 70 Prozent dieser Züge ausgeliefert.
Auch der Tankrabatt sollte verlängert werden, findet der bayerische Ministerpräsident. Unterdessen beklagen zwei Gewerkschaften, dass die Deutsche Bahn dem Ansturm durch das 9-Euro-Ticket nicht standhalte.
Defekte Toiletten, überfüllte Züge, überlastete Mitarbeiter: Gewerkschaften sind besorgt wegen des Zustandes der Deutschen Bahn. Sie hätten „Zustände, wie in diesem Sommer noch nie erlebt“. Derweil läuft die Debatte um die Nachfolge des 9-Euro-Ticket.
Die Gewerkschaften EVG und GDL zeigen sich besorgt über die Situation der Bahn. Der Fahrgast-Ansturm auf den Nahverkehr führe zu Abnutzungserscheinungen. Die GDL spricht von Chaos und „kaputtgesparter Infrastruktur“.
Nach dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen kündigt die Bahn an, 200.000 Betonschwellen im gesamten deutschen Schienennetz zu überprüfen. Im Schnitt sind die Bauteile 15 Jahre alt, heißt es.
Der am Montag begonnene Schienenersatzverkehr mit Omnibussen auf der S-Bahn-Linie 6 zwischen Bad Vilbel und Frankfurt verläuft nach Angaben der Deutschen Bahn reibungslos.
Wegen einer defekten Oberleitung brauchen Reisende im Südwesten Geduld: Am Sonntag plagen sie Umleitungen mit Halt- und Zugausfällen. Wann die Bahnen wieder planmäßig fahren, ist unklar.
Auf Sylt spielt sich derzeit das halbe deutsche Nachrichtengeschehen ab. Christian Lindners Hochzeit, Punks, die kamen und nicht mehr gingen – nun meldet die Deutsche Bahn eine Bombendrohung.
Von Ende 2023 an soll der Bahnverkehr im Norden Frankfurts verlässlicher fließen. Jetzt wird die Strecke zwischen Frankfurt und Bad Vilbel aber erst einmal für acht Wochen gesperrt.
Die Fehler an deutschen Flughäfen und Bahnhöfen zu beheben, wird lange dauern. In Zeiten des Klimawandels wird fatalerweise ausgerechnet die Straße wieder attraktiver.
Die Deutsche Bahn wird Mitglied des Flugverbundes Star Alliance