Schäuble mahnt Griechenland
Finanzminister Wolfgang Schäuble widersetzt sich den Wachstumsrezepten von IWF und Weltbank: Investitionen auf Pump würden nur wieder neue Krisen bringen. Wen er damit meint, ist allen Beteiligten klar.
Finanzminister Wolfgang Schäuble widersetzt sich den Wachstumsrezepten von IWF und Weltbank: Investitionen auf Pump würden nur wieder neue Krisen bringen. Wen er damit meint, ist allen Beteiligten klar.
An den Aktien- und Anleihemärkten geht es steil bergauf. Doch wie lange kann es so weitergehen? Warnungen vor einer Überhitzung an den Finanzmärkten bekommen inzwischen mehr Gehör.
Viele Schwellenländer haben das niedrige Zinsniveau Amerikas dazu genutzt, sich in Dollar zu verschulden. Die Summen sind beunruhigend groß. Sollte der Kurs der Währung steigen, droht ein Dominoeffekt, der zu einem neuen Fiasko für die Weltwirtschaft führen könnte.
Athen hat einen fälligen Kredit des Währungsfonds fristgerecht zurückgezahlt. Im Kampf gegen den Staatsbankrott will sich Griechenland noch in diesem Monat mit seinen Geldgebern einigen.
Der Internationale Währungsfonds wartet auf 450 Millionen Euro aus Griechenland. Allein diese Woche. Danach muss das Land regelmäßig hohe Summen auftreiben, um allein die Ansprüche des Währungsfonds zu befriedigen. Was passiert eigentlich, wenn Athen nicht überweist?
Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis besucht den Internationalen Währungsfonds – und stellt fest: Die größten Reformforderungen kommen gar nicht aus Deutschland, sondern aus Washington.
Die Lage in Griechenland ist ernst. Dennoch sicherte Finanzminister Varoufakis dem Internationalen Währungsfonds zu, einen fälligen Kredit in wenigen Tagen zurückzahlen. Und allen anderen Gläubigern versprach er noch mehr.
Zurück zum Urknall der griechischen Krise: Heute soll das Urteil ergehen in einem Fall, mit dem die Athener Misere begann. Angeklagt: Der ehemalige Finanzminister Papakonstantinou.
Der hat sich bei der Quantifizierung der TTIP-Vorteile um den Faktor zehn vertan – nach oben. Der IWF beschließt ein neues Hilfsprogramm für die Ukraine.
Der Internationale Währungsfond hat der Ukraine weitere Finanzhilfen in Höhe von 15,5 Milliarden Euro zugesagt. IWF-Chefin Lagarde sagte, das Programm sei nicht ohne Risiko.
Der Internationale Währungsfonds hat ein Milliarden-Hilfspaket für die Ukraine geschnürt. Das vom Bankrott bedrohte Land verpflichtet sich im Gegenzug zu Reformen.
Griechenlands Gläubiger sehen jetzt die neue Regierung in Athen am Zug. Sie müsse die bisherigen Absprachen einhalten. Dann könnte es aber neue Hilfen geben.
Die Welt wird immer komplexer, zeigt sich auf dem Davoser Weltwirtschaftsforum. Einfache Erklärungen gibt es nicht. Nur eine alte Gewissheit bleibt bestehen.
Auch IWF-Chefin Christine Lagarde wurde von der Schweizer Notenbank überrascht. Sie sei vorab nicht kontaktiert worden. „Ich finde das ein wenig verwunderlich.“
Europa, Japan und die Vereinigten Staaten profitieren vom niedrigen Ölpreis. Wenn der Preis um rund ein Drittel sinke, entstehe zusätzliches Wachstum von rund 0,8 Prozent, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde.
Die Fed-Vorsitzende Janet Yellen geht unter die Sozialpolitiker und warnt vor der Ungleichheit der Vermögen. Obamas Chefökonom kritisiert derweil die Kapitalthesen des Star-Ökonomen Thomas Piketty.
Bundesfinanzminister Wolfang Schäuble will mehr investieren, aber ohne neue Schulden zu machen. Denn Deutschland müsse der Stabilitätsanker des Euroraums bleiben.
Die Chefin des Internationale Währungsfonds ruft nach nach staatlichen Hilfen für die lahmende Konjunktur. Der Präsident der Europäischen Zentralbank macht etwas Hoffnung für das kommende Jahr.
Die Aufwertung des Dollars kommt den Europäern und den Japanern gerade recht. Die entscheidende Frage ist aber, wann den Amerikanern der Dollar zu hart wird.
Als französische Finanzministerin segnete Christine Lagarde eine Millionen-Entschädigung für einen Geschäftsmann ab. Einem formellen Ermittlungsverfahren war die Direktorin des Internationalen Währungsfonds entkommen – bis jetzt.
Vor dem Arbeitsgericht Frankfurt wird die Berufung von vier Händlern gegen die Kündigung im Zusammenhang mit Zinsmanipulationen (Libor) gegen die Deutsche Bank verhandelt.
Angeblich möchte niemand am Stabilitätspakt rütteln, trotzdem sollen die Regeln für die Haushaltsdisziplin geprüft werden. Die EU-Staaten scheinen die Folgen einer unsoliden Haushaltspolitik nicht mehr so ernst zu nehmen.
Die Europäische Zentralbank bewahrt uns nicht vor Krisen. Sie führt uns stattdessen tiefer hinein.
Seit seiner Gründung führt ein Europäer den Internationale Währungsfonds. Laut seiner aktuellen Vorsitzenden könnte sich das jedoch bald ändern.
Die Personalfrage Juncker wird zum Verfassungskonflikt. Für sein Anliegen, die EU zu entbürokratisieren und nicht weiter zu zentralisieren, braucht der Brite Cameron Verbündete - eine stärkere als Angela Merkel bekommt er nicht.
Eine Mächtige der Finanzwelt lobt die in Portugal tagenden Notenbankchefs als „Helden“, aber EZB-Präsident Draghi erkennt nach der Europawahl: Die Wähler wollen bessere Antworten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht über die Ukraine-Krise, den Sinn von Sanktionen, die Verlässlichkeit Putins - und den langen Atem, den man in der Politik braucht.
Auch die EU habe in der Ukraine Fehler begangen, sagt Vizekanzler Gabriel. Angela Merkel macht eine Teilnahme prorussischer Separatisten an den heute beginnenden Friedensgesprächen von einem Gewaltverzicht abhängig.
Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, empfiehlt der Bundesregierung den Wechselkurs des Euro stärker in die Wirtschaftspolitik einzubinden. Angela Merkel lehnte einen solchen Druck auf die Europäische Zentralbank bislang ab.
Der IWF stärke die imperialistischen und patriarchalischen Systeme auf der Welt, wettert eine amerikanische Studentinnengruppe. Direktorin Christine Lagarde sagt darauf eine Abschlussrede an einer Hochschule ab.
Frühling in Washington, kalter Krieg um die Ukraine – Angela Merkel ist auf dem Rückweg nach Deutschland. Von Edward Snowden war während ihres Besuchs beim amerikanischen Präsidenten kaum die Rede.
Der Internationale Währungsfonds räumt der Ukraine eine Kreditlinie über 17 Milliarden Dollar ein. Doch das anspruchsvolle Anpassungsprogramm birgt große Risiken.
Den Regierungen im Westen bleibt kaum noch Zeit: Wenige Tage vor dem Referendum auf der Krim versuchen sie den Druck auf Russland noch einmal zu erhöhen. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen will die Volksabstimmung als illegal brandmarken.
Eine IWF-Studie plädiert für Umverteilung zwischen Gut- und Schlechtverdienern: Große Einkommensunterschiede schadeten nämlich dem Wirtschaftswachstum.
Die Ukraine braucht Geld und könnte wieder einmal beim Internationalen Währungsfonds anklopfen. Zwei Mal scheiterten Hilfsprogramme schon an den Sparauflagen. Was soll dieses Mal anders sein?