Wie das Bürgergeld die Personalnot verschärfen könnte
Für die Personalnot in Branchen mit eher niedrigen Löhnen machen Arbeitgeber auch das Bürgergeld verantwortlich. Das wird zum Januar weiter erhöht und könnte Arbeit weniger attraktiv machen.
Für die Personalnot in Branchen mit eher niedrigen Löhnen machen Arbeitgeber auch das Bürgergeld verantwortlich. Das wird zum Januar weiter erhöht und könnte Arbeit weniger attraktiv machen.
Ist das Vorzeigeprojekt gegen Kinderarmut auf der Zielgeraden? So wünschen es sich Befürworter der Kindergrundsicherung – doch nun wächst die Kritik.
Originell sind ihre Prioritäten für die Berufswahl nicht, aber durch den Fachkräftemangel haben die heute 15- bis 25-Jährigen eher Chancen, sie zu verwirklichen. In Ausbildungsverhältnisse, vor allem im Handwerk, zieht es sie nicht.
Deutschland braucht dringend mehr ausländische Fachkräfte, hat aber ein Imageproblem. Unsere Korrespondenten haben sich in den fünf wichtigsten Herkunftsländern umgehört.
Immer mehr hessische Betriebe suchen vergebens nach Kandidaten für freie Lehrstellen. Besonders im Handwerk sind noch viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Dafür gibt es verschiedene Gründe.
Andrea Nahles spricht von einem Stabilitätsfaktor in der Krise. Auch der Ausbildungsmarkt schlägt sich tapfer.
Hunderte Menschen können den Gazastreifen Richtung Ägypten verlassen, ein Orkantief zieht über Westeuropa und der letzte Song der Beatles erscheint.
Wer in Deutschland von der Stütze lebt, findet oft schwer heraus: Der Staat macht die Annahme eines Jobs unnötig schwer. Das müsste nicht sein.
Ein Sabbatical ist nur eine Möglichkeit für Beschäftigte, die sich eine Pause gönnen, reisen oder sich weiterbilden möchten. Auch unbezahlter Urlaub oder eine Lücke zwischen zwei Jobs sind denkbar. Was heißt das für die Rente und Versicherungen?
Eingefahrene Ost-West-Debatten führen nicht weiter: Christina Morina spürt der Entwicklung der Demokratie in der Bundesrepublik und der DDR nach.
Der Arbeitsminister will mit neuen Maßnahmen Flüchtlinge schneller in Arbeit bringen. Der Plan sieht auch Sanktionen vor. Ein neuer „Sonderbeauftragter für Arbeitsmarktintegration“ soll die Fortschritte überwachen.
Eltern bessere Wege aus dem Sozialleistungsbezug in Arbeit zu weisen, ist die erste Anforderung jeder Politik gegen Kinderarmut. SPD und Grüne sollten ihrem Koalitionspartner dankbar sein, dass er beharrlich daran erinnert.
Eine Woche nach dem Kabinettsbeschluss bahnen sich neue Konflikte an: FDP-Vize Vogel will Paus' Sozialreform nur mit einem Gesamtkonzept für stärkere Arbeitsanreize im Sozialstaat beschließen.
Deutschland klagt über zu viele Flüchtlinge und zu wenig Arbeitskräfte. Deshalb stellt sich immer drängender die Frage, ob beide Probleme wirklich voneinander unabhängig sind – oder ob sich im einen die Lösung für das andere verbirgt.
Die Zahl der Arbeitslosen geht zurück, aber weniger stark als sonst im September. „Die Lage bleibt angespannt.“
Die Konjunkturflaute hinterlässt Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Weniger Unternehmen sind bereit, neue Mitarbeiter einzustellen.
Üblicherweise finden mit Herbstbeginn wieder mehr Menschen eine Beschäftigung. Diese Erholung fällt dieses Jahr aber eher gering aus.
Der Arbeitsminister reagiert auf massive Kritik. Die Jobcenter bleiben für junge Arbeitslose zuständig. Er will dafür andere Zuständigkeiten auf die Arbeitsagenturen verlagern.
Junge Arbeitslose sollen weiterhin von den Jobcentern betreut werden. Ändern soll sich allerdings die Zuständigkeit für Weiterbildung und Wiedereingliederung der Unter-25-jährigen.
Das Kabinett hat den Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung beschlossen. So soll Kinderarmut bekämpft und die Beantragung von Hilfen einfacher werden. Wie genau, zeigt unser Überblick.
Die Forscher der Arbeitsagentur erwarten einen Anstieg um insgesamt 250.000 bis 2024. Zugleich betreibt vor allem der Staat Personalaufbau – was Unternehmern mit freien Stellen gar nicht gefällt.
Wider den Abgesang: Das Land kann Digitalisierung. Aber einige Punkte sind in dieser Legislaturperiode noch offen. Ein Gastbeitrag des Cisco-Chefs.
Die Beitragskasse soll bald Hilfen für junge Bezieher von Bürgergeld bezahlen. Auch die Union ist empört.
Die Umsetzbarkeit der geplanten Sozialreform steht akut infrage. Wer nicht mehr Arbeitslosigkeit und mehr Armut riskieren will, sollte dieses Projekt erst einmal stoppen.
Den Zeitplan für die Kindergrundsicherung hält die Bundesagentur für Arbeit für zu eng – und entbindet den Chef des künftigen Familienservice von den Aufgaben.
Manche halten sie immer noch für moderne Sklaverei – dabei haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben. Reicht das für einen Wechsel?
Anfang 2025 soll die Kindergrundsicherung starten. Doch nun äußert die Bundesagentur für Arbeit Bedenken. Der Grund: Notwendige IT-Systeme müssten erst umgestellt werden.
Bei der Kindergrundsicherung ist noch längst nicht alles klar. Als Aufreger tauge das aber nicht, sagt die FDP. Und die Union dringt auf Änderungen.
Die einen reden von einem neuen Bürokratiemonster, die anderen versprechen sich ein wirksames Mittel gegen Kinderarmut. So reagieren Kommunen auf die geplante Kindergrundsicherung.
Die Pläne Zur Schließung der Jugendjobcenter stoßen auf heftige Kritik bei Gewerkschaftern.
In Hessen hat sich der Arbeitsmarkt lange robust gezeigt. Doch inzwischen werden die Folgen der Konjunkturschwäche sichtbar. Arbeitskräfte fehlen dennoch.
Ministerin Paus kündigt 636 Euro Kindergrundsicherung an – aber kommt das Geld in voller Höhe auch bei Kindern im Bürgergeld an? Wohl nicht: Die Jobcenter sollen es zum Teil mit Zahlungen an die Eltern verrechnen.
Die Bundesregierung droht mit rigorosen Kürzungen bei den Jobcentern, die vor allem Jugendliche treffen würde. Der Frankfurter UIIi Dvořák, neuer Chef eines der größten Jobcenter in Deutschland, kritisiert das vehement.
Zur Not geht die Ausbildungsleiterin auch mal selbst zur Ausländerbehörde: Ein Pflegeheim in Sindelfingen wirbt erfolgreich Auszubildende im Ausland an – trotz der enormen Bürokratie.
Es sei unnötig, „die Strukturen, über die die mehr als 400 Jobcenter bereits verfügen, nun parallel bei den Familienkassen aufzubauen“. Das Projekt solle sich in bestehende Strukturen einfügen.
Die Jobcenter sollen sich nicht mehr um junge Arbeitssuchende aus armen Familien kümmern. Damit würde ein Hilfenetz reißen, das bisher junge Leute mit schwieriger Startposition fit für den Arbeitsmarkt gemacht hat. Kann sich der Staat das leisten?