Nickel und seine 4000 Kinder
Wolfgang Nickel ist Gastwirt. Statt über den Personalmangel zu klagen, holt er für freie Lehrstellen junge Leute aus Asien ins Land. Das Geschäft läuft glänzend.
Wolfgang Nickel ist Gastwirt. Statt über den Personalmangel zu klagen, holt er für freie Lehrstellen junge Leute aus Asien ins Land. Das Geschäft läuft glänzend.
Andrea Nahles übernimmt den Vorstandsvorsitz der Bundesagentur für Arbeit in schwierigen Zeiten. Nicht jede ihrer früheren Ideen als Politikerin wird sich umsetzen lassen. Denn die Kassen sind leer.
Nicht nur Arbeitskräfte werden knapp, sondern auch Auszubildende. Im Juli gab es doppelt so viele freie Lehrstellen wie Bewerber. Einige Berufe sind aber weiter so beliebt, dass nicht alle Interessenten auch eine Stelle finden.
Der Arbeitsmarkt erweist sich als stabil. Die neue Chefin der Bundesagentur für Arbeit glaubt aber, dass der Krieg Spuren hinterlassen wird.
Arbeitslose finden derzeit schneller eine neue Stelle als vor der Krise. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wäre sogar noch schwieriger ohne die Flüchtlinge aus der Ukraine.
Außenministerin Baerbock will in Ankara vermitteln. Zur Gender-Sprache bei Audi spricht das Landgericht Ingolstadt ein Urteil. Und das Wochenende steht im Zeichen des Fußballs. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Viele Ukrainerinnen wollen in Deutschland so schnell wie möglich auf eigenen Beinen stehen. Manchmal klappt das – auch wenn sie viele Hürden zu überwinden haben.
Die Grundsicherung soll von 2023 an „Bürgergeld“ heißen. Arbeitsminister Heil legt seine Pläne mit umfangreichen Neuregelungen vor – und entfacht einen neuen Streit über die Höhe der Regelsätze.
Bei der Suche nach dem passenden Beruf tun sich viele Jugendlichen offenbar schwer. Die Pandemie hat die Orientierung noch komplizierter gemacht.
Ob Cafés, Hotels oder Flughafenbetreiber: Überall fehlt Personal. Zwei neue Analysen zeigen, wie es zu dem enormen Engpass kam.
Wie aus einer vermeintlichen Kürzung ein Plus werden kann.
Eine Reporterin mischt sich unters Volk: In Emmanuel Carrères Film „Wie im echten Leben“ taucht Juliette Binoche in die Welt des französischen Prekariats ein.
Weil Geflüchtete aus der Ukraine nun in der Grundsicherung erfasst werden, nimmt die Arbeitslosigkeit außergewöhnlich stark zu. Aber auch die Zahl der Erwerbstätigen steigt weiter.
Weil Geflüchtete aus der Ukraine nun in der Grundsicherung erfasst werden, nimmt die Arbeitslosigkeit außergewöhnlich stark zu. Aber auch die Zahl der Erwerbstätigen steigt weiter.
Weil fast alles teurer wird, müssen viele Menschen sparen. Manchen fällt das leicht – andere stürzt es in die Verzweiflung. Vier ganz unterschiedlich Betroffene berichten.
Drei Frauen dominieren gerade das Kino: Juliette Binoche zeigt den Alltag in prekärer Arbeit, Penélope Cruz dreht den „besten Film aller Zeiten“ und Sabine Timoteo führt uns in eine doppelbödige Familiengeschichte.
Die Flüchtlinge aus der Ukraine sind nicht die einzige Herausforderung für die Jobcenter. Im nächsten Jahr wird zudem das Bürgergeld eingeführt, das Sanktionsmöglichkeiten einschränkt.
An den Flughäfen, in der Gastronomie, auf dem Bau: Schon heute fehlt überall Personal. Dabei wird die Demografie erst in den kommenden Jahren ihre volle Wucht entfalten. Wie könnten Lösungen aussehen?
Müssen Hartz-IV-Empfänger durch das 9-Euro-Ticket Geld zurückzahlen? Das regeln Bundesländer verschieden. Arbeitsminister Heil stemmt sich gegen eine Rückzahlung.
Aus internen Unterlagen der Bundesagentur für Arbeit geht hervor, wie viele Geflüchtete sich schon für Unterstützungsleistungen gemeldet haben. Es könnte große Folgen für den Arbeitsmarkt haben.
Geflüchtete aus der Ukraine haben seit kurzem Anspruch auf die Grundsicherung Hartz IV. Rund 100.000 haben sich bisher bei den Jobcentern gemeldet – die meisten von ihnen sind Frauen.
Flüchtlingen aus der Ukraine steht der deutsche Arbeitsmarkt offen. Weil die Anerkennung der Zeugnisse nicht immer einfach ist und individuelle Unterstützung gefragt ist, haben die Jobcenter die Betreuung übernommen.
Neue Pläne des Arbeitsministers: Beschäftigte dürfen sich befristet aus ihrem Betrieb zurückziehen, der Staat zahlt Lohnersatz. Aber nur für beruflich sinnvolle Qualifizierung.
Berlins Acht- und Neuntklässler können sich für einen halben Tag dem Talente-Check stellen. Das Ziel ist, die inner- und außerschulische MINT-Bildung zu stärken.
Die Coronakrise hält Jugendliche davon ab, eine Ausbildung zu beginnen. Flüchtlinge aus der Ukraine werden diese Lücke nicht füllen können, warnt die Arbeitsagentur.
Die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine sind bei der Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet. Von Juni an haben sie Anspruch auf Grundsicherung. Wie viele schon arbeiten, ist unklar.
Das Ende der coronabedingten Einschränkungen macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Der Ukrainekrieg und Lieferengpässe belasten aber die Aussichten.
Weniger Arbeit, relativ viel Gehalt: Altersteilzeit ist ein beliebtes, aber auch umstrittenes Modell. Was Interessierte beachten sollten.
Der Main-Taunus-Kreis will den Geflüchteten Arbeit vermitteln. Dabei müssen die Vermittler berücksichtigen, dass viele von ihnen nun Alleinerziehende sind.
Pop-up-Läden machen in Hanau Furore. Jetzt kann man darin Berufe ausprobieren oder Graffiti-Kurse machen.
Arbeitsunwilligen Hartz-IV-Beziehern droht keine Leistungskürzung mehr, wenn sie Angebote der Jobcenter grundlos ausschlagen. Wer schützt die Solidargemeinschaft?
Der Ausbau der Bundeswehr stockt noch, aber ein grünes Herzensprojekt kommt: Wer Arbeit verweigert, muss keine Sanktionen mehr fürchten. Geht es nach SPD und FDP, ist das aber 2023 wieder vorbei.
Ulrich Schielein war nie Professor, jetzt ist er Vizepräsident der Goethe-Uni: Als Chief Information Officer soll er Hessens größte Hochschule unter anderem vor Cyberattacken schützen.
Überall kündigen Pflegekräfte oder reduzieren ihre Arbeitszeit. Dennoch gelingt es Krankenhäusern und auch Altenheimen offensichtlich weiterhin, mehr Pflegekräfte einzustellen, als sie verlieren. Und auch die Gehälter steigen.
Die Arbeitsagenturen verzeichnen nach der Corona-Pandemie eine positive Entwicklung. Zugleich warnen sie vor Fachkräftemangel und anderen Bedrohungen für die Wirtschaft.
Trotz des Krieges in der Ukraine setzt der Arbeitsmarkt seinen Erholungskurs fort. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt unter das Vor-Pandemie-Niveau – und die Erwerbstätigkeit steigt weiter.