Hier entsteht das neue Krakau
Nowa Huta, die Vorstadt von Krakau, war einst ein Brennpunkt für Kriminalität. Jetzt ist sie ein beliebter Teil der Metropole geworden – mit viel Grün. Doch in Nowa Huta könnte bald ein Atomkraftwerk gebaut werden.
Nowa Huta, die Vorstadt von Krakau, war einst ein Brennpunkt für Kriminalität. Jetzt ist sie ein beliebter Teil der Metropole geworden – mit viel Grün. Doch in Nowa Huta könnte bald ein Atomkraftwerk gebaut werden.
Die Regierung bereitet einen Plan zur Entwicklung neuer Atomkraftwerke vor. Die Industrie verspricht Unterstützung.
Fünfzig Jahre lang kämpfte ein Umweltschützer gegen das Kohlekraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg. Er dachte, er hätte gewonnen. Doch dann kamen die Energiekrise und der Atomausstieg.
Einst zählte das größte Atomkraftwerk Europas rund 11.000 Mitarbeiter. Doch die russischen Besatzer wollen laut ukrainischen Informationen knapp 3000 abziehen. Die IAEA ist besorgt.
Das ganze Land rätselt, wie krank der türkische Präsident ist. Einem wichtigen Wahlkampfauftritt im ersten Atomkraftwerk der Türkei bleibt er fern.
In ihrem Kampf gegen die russische Invasion will die Ukraine den westlichen Verbündeten deutlich mehr abverlangen. Brasiliens Präsident Lula dringt auf Friedensgespräche. Der Überblick.
Die Front gegen die EU-Taxonomie wird breiter: Nach Österreich und Luxemburg haben nun mehrere Umweltorganisationen Klagen gegen die EU-Einstufung von Gas und Atomkraft erhoben.
Robert Habeck will den Export von Brennelementen aus Russland verbieten lassen. Andernfalls könnte Rosatom bald mit der Herstellung von Brennstäben in Deutschland Geld verdienen – als Partner eines französischen Unternehmens.
Geht es nach Ministerpräsident Markus Söder, sollen Atomkraftwerke künftig in Verantwortung der Länder weiterbetrieben werden. Die Grünen nennen die Forderung „durchsichtiges Wahlkampfmanöver“.
Der hessische Ministerpräsident fordert im Gespräch mit der F.A.Z. eine Umkehr in der Klimapolitik. Die Ampelpläne verunsicherten die Menschen.
In Deutschland sind die letzten drei Atomkraftwerke vom Netz gegangen, die Debatte aber endet nicht. Bayerns Ministerpräsident Söder fordert eine Länderzuständigkeit für den Weiterbetrieb.
Die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland wurden am Samstag abgeschaltet. Ein Aktivist resümiert: „Hauptgrund, war sicher Fukushima 2011. Aber genauso wichtig war unser jahrzehntelanger Widerstand als Anti-AKW-Bewegung.“
Deutschland muss die fruchtlose Atomdebatte hinter sich lassen. Für das langfristige Gelingen der Energiewende ist sie ein Randthema. Die größere Herausforderung wird der Ausstieg aus der Kohle.
Am Abend sollen die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen. Politiker von Union und FDP wünschen sich auch darüber hinaus eine Zukunft für die Kernenergie. Deren Gegner treffen sich zu „Abschaltfesten“.
Der Klimaökonom Dieter Helm von der Universität Oxford hält das Abschalten der letzten deutschen Kernkraftwerke für einen Fehler – und glaubt, Deutschland könne nochmals eine Wende machen.
Deutschland entscheidet sich mit dem Atomausstieg für eine Zukunft, in der mehr Kohle verbrannt werden muss und in der es keinen Spielraum mehr für Fehler geben wird. Damit steht es ziemlich allein da.
Die letzten Kernkraftwerke werden abgeschaltet, ein Endlager ist immer noch nicht in Sicht. Doch wohin mit dem Atommüll? Ein Gespräch mit dem Kerntechniker Walter Tromm vom Karlsruher Institut für Technologie.
An diesem Samstag steigt Deutschland aus der Kernenergie aus. Im Kraftwerk Isar 2 vermisst man Dankbarkeit. Andernorts gibt es Pläne für einen Wiedereinstieg.
Die Union protestiert, aber die Bundesregierung hält am Atomausstieg fest. In der Nacht auf Sonntag gehen die letzten deutschen Kernkraftwerke vom Netz.
Boris Rhein will die Forschung nach neuen Wegen zur Energieerzeugung technologieoffen fördern. Man solle, sagt er mit Blick auf das Ende der Atomkraft, nicht nur aussteigen, sondern „auch mal einsteigen“.
Deutschland schaltet seine letzten drei Kernkraftwerke ab. In einem offenen Brief fordern Wissenschaftler, die Atomkraft weiter zu nutzen. Die Union spricht von einem „traurigen Kapitel deutscher Energiepolitik“.
Die Nutzung der Atomkraft in Deutschland wird am 15. April nach über sechzig Jahren beendet. Die Hinterlassenschaften der Kraftwerke dürften das Land aber noch einige Jahrzehnte beschäftigen.
Am 15. April ist endgültig Schluss mit der Stromerzeugung durch Atomkraft in Deutschland: Dann gehen die drei verbliebenen Atomkraftwerke Isar 2, Neckarwestheim und Emsland vom Netz. Ungeklärt ist die Frage, was langfristig mit dem hochradioaktiven Atommüll passiert.
Klimapolitisch gesehen ist der Atomausstieg ein Rückschritt. Das macht deutlich, dass es in der deutschen „Transformation“ nie nur um Energiepolitik ging. Eine ebenso große Rolle spielt die Gesellschafts- und Kapitalismuskritik.
Ein Großteil der Befragten befürchtet durch den Ausstieg eine weitere Erhöhung der Energiepreise. Für das Ende der Atomkraft stimmen aktuell lediglich die jüngeren Altersgruppen.
Bayern will im Rahmen seiner rechtlichen Möglichkeiten an der Kernkraft festhalten. Das kündigt der Ministerpräsident bei einem Besuch des Kraftwerks Isar 2 an. Der Ampel wirft Söder Scheinheiligkeit vor.
Gute Energiepolitik muss Sicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltschutz zum Einklang bringen. Doch mit dem unnötigen Atomausstieg macht die Ampelkoalition Deutschlands wirtschaftliche Zukunft unsicherer.
Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion will seine Investitionen kräftig erhöhen. Der Atomausstieg bereitet keine Sorgen.
Die letzten drei Kernkraftwerke in Deutschland laufen noch bis zum 15. April. Danach ist Schluss. Was kommt nun auf die Anlagen und die Energieversorgung zu? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Eine Kernkraftreserve, wie sie die FDP vorschlägt, wird sich hierzulande nicht durchsetzen lassen. Dabei ist sie in Europa längst Realität – vor allem für Deutschland.
In Deutschland gehen die letzten drei Kernkraftwerke vom Netz. Die Meinungen darüber, wie sinnvoll dieser Schritt ist, gehen deutlich auseinander.
Am Samstag vollzieht Deutschland den Ausstieg aus der Kernkraft. Während die Grünen den Rückbau der Anlagen fordern, will die FDP sie erhalten. Aus der CDU kommt Kritik an der Ampel – und an der eigenen Rolle.
Die Nutzung der Atomkraft in Deutschland wird in Deutschland am 15. April nach gut sechs Jahrzehnten beendet. Die Hinterlassenschaften der Akw dürften das Land aber noch viele Jahre beschäftigen.
Wirtschaftsvertreter sehen den Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft kritisch. Sie plädieren dafür, einsetzbare Kernkraftwerke bis zum Ende der Krise weiterlaufen zu lassen. Deutschland sei auf alle verfügbaren Energieträger angewiesen.
Am Samstag gehen die letzten drei Atommeiler vom Netz. Die Union hält das für keine gute Idee – Bundeswirtschaftsminister Habeck schon.
Einst sollte das Atom die Menschheit von Sorgen befreien und Wohlstand für alle schaffen. Jetzt werden die letzten Kraftwerke in Deutschland abgeschaltet.