Behörde erlaubt Bau der ersten Atomreaktoren seit 1978
In den Vereinigten Staaten hat die Aufsichtsbehörde zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren den Bau von zwei Atomreaktoren genehmigt. Sie könnten bereits 2016 und 2017 in Betrieb gehen.
In den Vereinigten Staaten hat die Aufsichtsbehörde zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren den Bau von zwei Atomreaktoren genehmigt. Sie könnten bereits 2016 und 2017 in Betrieb gehen.
Bund und Länder wollen sich auf eine neue Endlagersuche begeben. Mit oder ohne Gorleben? Wie auch immer: Beides ist rührend naiv.
Im Bundestag wurde knapp ein Jahr nach Fukushima zum ersten Mal über den Stand der Energiewende debattiert. Ergebnis: Noch ist die Wende nicht zu erkennen, wohl aber die Gefahr eines „Blackouts“.
Es ist paradox: Nach Fukushima war Deutschland auf französischen Strom angewiesen. Nun aber, wo viele wegen der abgeschalteten Kernkraftwerke Engpässe und Stromausfälle befürchtet hatten, liefert Deutschland Strom in das Nachbarland.
Wegen der niedrigen Temperaturen ist die Nachfrage nach Strom derzeit sehr hoch. Nach Atomausstieg und Energiewende darf es nun nicht zu größeren Ausfällen kommen.
In Japan sind derzeit nur noch drei Atommeiler in Betrieb. Alle anderen wurden vorerst vom Netz genommen. Als Konsequenz aus Fukushima will die Regierung die Laufzeiten generell auf 40 Jahre begrenzen. Doch Atomkraftgegner fürchten eine Hintertür.
Bis zur endgültigen Stilllegung des havarierten japanischen Atomkraftwerkes Fukushima werden nach Einschätzung der Regierung in Tokio bis zu vier Jahrzehnte vergehen.
tresstests für Atomkraftwerke, Stresstests für Banken, Stresstests für Schüler - ein Wort hat Hochkonjunktur. Nun ist es sogar Wort des Jahres.
„Stresstest“ ist das Wort des Jahres 2011. Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden bekannt. Weitere Wörter des Jahres sind „hebeln“, „Arabellion“, „Merkozy“ und „Fukushima“.
„Kalte Abschaltung erfolgt“, sagt die japanische Regierung über das Kernkraftwerk in Fukushima. Aber noch längst ist nicht geklärt, wer wann was falsch gemacht hat.
Der Energieversorger nimmt hohe Abschreibungen auf das Stromgeschäft in Italien und Spanien vor. Spätestens 2013 sollen die Geschäfte wieder besser laufen als dieses Jahr.
Die Umsetzung der Energiewende liegt noch vor uns. Der wichtigste Hebel ist die Energieeffizienz. Die Transformation zu einer „neuen Energieversorgung“ ist eine historische Aufgabe.
Das Immobiliengeschäft ist eingebrochen, von der Energiewende profitiert die Leasinggesellschaft der Sparkassen.
Nach einem leidlichen Jahr für Japans Automobilindustrie besinnen sich die Hersteller auf der wichtigsten Automesse des Landes wieder auf ihre Stärken.
Kann Japan ohne den Strom aus Kernkraftwerken leben? Atomkraftgegner sagen ja, die Industrie ist skeptisch. Das alte Vertrauen in die Sicherheit der Kraftwerke ist dahin.
Es war der 11. März 2011. In Japan bebte die Erde, die Havarie des Atomkraftwerks Fukushima löste eine atomare Katastrophe aus. Nun schildern erstmals die Arbeiter des Atomkraftwerks, wie sie die Katastrophe erlebten.
Die größten Erfindungen der Geschichte? Man könnte endlos darüber streiten. Wir haben die 24 ausgesucht, die das Leben der Menschheit nachhaltig verändert haben.
Die Anti-Atomkraft-Bewegung machte gegen den jüngsten Castor-Transport mobil, als betrauerte sie, dass ihr demnächst der Lebensinhalt abhandenkommt.
Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat den Nordosten Japans erschüttert. Das Epizentrum lag 100 Kilometer östlich des im März havarierten Atomkraftwerks Fukushima. Schäden sind bislang nicht bekannt.
Durch den Atomausstieg stehen in Biblis rund 1000 Stellen auf dem Spiel. Eine Entscheidung, was mit dem Atomkraftwerk geschehen soll, kündigte Betreiber RWE für die nächsten Monate an.
Nach der Reaktorkatastrophe in Japan hatte Frankreich die Sicherheit seiner Atomkraftwerke geprüft. Das Ergebnis: Der Schutz der wichtigsten Funktionen muss erhöht werden.
Sieben Museen in ganz Italien geben eine monumentale Übersicht über die Arte Povera - eine Kunst, die stören wollte. Und wo die Werke durchdacht sind, tun sie das nachhaltig.
Erst Dauer und Strenge des Winters werden zeigen, ob es trotz des hektischen Abschaltens von acht Kernkraftwerken keine großflächigen Netzstörungen geben wird - wie jüngst in Amerika geschehen.
Während Vattenfall plant, ein Schiedsgericht in Amerika anzurufen, will Eon den Gang vor das Bundesverfassungsgericht antreten. Auch RWE bereitet offenbar Klage vor.
In Reaktor 2 des japanischen AKW gebe es Anzeichen von erneuter Kernspaltung, gab der Betreiber der Atomruine, Tepco, am Mittwoch bekannt.
Der Nachbar zieht mit: Wie Deutschland will auch Belgien aus der Atomenergie aussteigen. Derzeit wird noch gut die Hälfte des Stromverbrauchs im Nachbarland durch Atomkraft gedeckt.
Um nicht ohne Zukunftsaussichten zu sein, lenkte Angela Merkel ein und ließ endlich die Debatte über eine „Lohnuntergrenze“ zu. Für die CDU ist das ein Schwenk wie der Atomausstieg oder die Abschaffung der Wehrpflicht.
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft spricht im F.A.S.-Interview über griechische Schulden, nordrhein-westfälische Schulden und die Gefahren des Atomausstiegs.
Russland baut im Königsberger Gebiet unmittelbar an der Grenze zu Litauen ein Atomkraftwerk. Die Bauherren hoffen darauf, dass Deutschland in einigen Jahren gerne russischen Atomstrom kaufen wird.
Bei der Kür zum „Entrepreneur des Jahres“ herrschte gute Stimmung unter den Unternehmern. Zwei Sieger kommen aus Hessen.
Siemens steigt aus der Kernkraft aus: Der Industriekonzern verfolgt seine lang gehegten Expansionspläne in der Atomenergie nicht mehr.
Volker Bouffier berichtet bei den Campus-Kronberg-Gesprächen über Widersprüche und Schwierigkeiten der Energiewende. Bei aller Liebe zur Umwelt dürfe man Hessen nicht deindustrialisieren.
„Gefällt mir“-Buttons sind auch bei vielen Politikern und Behörden in Gebrauch. In Schleswig-Holstein werden sie bald verboten. Wie halten es andere Bundesländer? Was sagt Berlin?
Japan soll nach Angaben des neuen Ministerpräsident Yoshihiko Noda mittelfristig aus der Atomenergie aussteigen. Mit Jun Azumi ernannte Noda derweil einen weitgehend unbekannten Abgeordneten zum neuen Finanzminister.
Himmel und Hölle: Thomas Glavinic über zwei Atheisten, die mit dem Opium der Religion spielen und nur knapp dem Irrenhaus entkommen.
Gerade die Stromversorgung des Rhein-Main-Gebiets ist nach dem Atomausstieg auf Kante genäht.