Atomausstieg bis 2040
Der Atomausstieg in Japan ist beschlossene Sache: Bis 2040 möchte die Regierung schrittweise aussteigen. Fraglich bleibt aber, ob und wie weit sich zukünftige Regierungen den Vorgaben verpflichtet fühlen.
Der Atomausstieg in Japan ist beschlossene Sache: Bis 2040 möchte die Regierung schrittweise aussteigen. Fraglich bleibt aber, ob und wie weit sich zukünftige Regierungen den Vorgaben verpflichtet fühlen.
Bei Wartungsarbeiten am französischen Atomkraftwerk Fessenheim sind am Mittwoch zwei Menschen leicht verletzt worden. Auswirkungen auf die Sicherheit des Reaktors hatte der Zwischenfall offenbar nicht.
Das Kernkraftwerk in Biblis soll „direkt“ abgebaut werden. Was mindestens bis zum Jahr 2025 dauert.
Der japanische Regierungschef Noda reagiert auf Demonstrationen und Umfragen, in denen sich immer mehr Japaner gegen Atomkraft wenden - und deutet in Hiroshima einen möglichen Ausstieg an.
Der französische Präsident François Hollande will das Atomkraftwerk Fessenheim vom Netz nehmen. Die deutschen Nachbarn in Südbaden freut das. Viele Franzosen aber nicht.
Zur Atomkatastrophe in Fukushima führten nicht nur Fehler des Betreiberkonzerns Tepco, sondern auch eine nachlässige Atomaufsicht, heißt es im Abschlussbericht einer von der japanischen Regierung eingesetzten Untersuchungskommission.
Nach dem Reaktorunfall in Fukushima haben die Arbeiter beim Aufräumen ihre Strahlenmessgeräte manipuliert - so berichten es japanische Medien. Die Arbeiter wollten länger arbeiten, um länger Geld zu verdienen.
Mehr als ein Jahr nach der Kernschmelze von Fukushima sagt ein Untersuchungsbericht, das Unglück sei „von Menschenhand gemacht“ - am gleichen Tag geht wieder ein Atomreaktor ans Netz.
RWE darf auf Schadenersatz in Millionenhöhe wegen einer zeitweisen Stilllegung der Atomkraftwerke Biblis A und B hoffen. Das Land Hessen hatte angeordnet, die Meiler wegen der Atom-Katastrophe in Fukushima vom Netz zu nehmen.
Der Energiekonzern RWE darf für die vorübergehende Stilllegung der Atomkraftwerke Biblis A und B auf Schadenersatz hoffen
Auch Vattenfall prüft eine Schadenersatzklage wegen des deutschen Atomausstiegs. Der Europachef des schwedischen Konzerns, Tuomo Hatakka, dringt auf einen funktionierenden Emissionsrechtehandel und sieht stark steigende Strompreise voraus - jedenfalls für Privatkunden.
Fast drei Viertel der Deutschen halten den Ausstieg aus der Kernenergie für richtig. Höhere Strompreise wollen sie für den Ausbau erneuerbarer Energien aber nicht bezahlen.
Nur wenige Wochen nachdem das letzte Atomkraftwerk des Landes abgeschaltet worden war, fährt Japan nun zwei Reaktoren wieder hoch. Die Regierung begründet ihren Schritt mit der Sorge vor Energie-Engpässen in den Sommermonaten.
Christoph Moench hat dem Bundestag zu mehr Rechten bei der „Euro-Rettung“ verholfen. Jetzt vertritt er den Energieversorger Eon vor dem Bundesverfassungsgericht. Er soll dem Stromkonzern mindestens 8 Milliarden Euro erkämpfen. Ein Porträt.
15 Milliarden Euro Schadensersatz fordern die Kernkraftbetreiber vom Staat - doch die Regierung gibt sich gelassen. Das Finanzministerium hat bislang keine Vorsorge im Haushalt getroffen.
Wegen des hastigen Atomausstiegs fordern Energieversorger wie Eon und RWE 15 Milliarden Euro Schadenersatz von der Bundesregierung. Das Verfassungsgericht nimmt die Beschwerden offenbar sehr ernst - die Richter holen umfangreiche Stellungnahmen ein.
Die Energiewende verlangt neue Stromtrassen. Die Planer ziehen Lehren aus Stuttgart 21: kürzere Verfahren und mehr Bürgerbeteiligung. Das passt nicht zusammen.
Die Zahlen liegen auf dem Tisch, jetzt müssen die Leitungen gebaut werden. Die Bürger können sich sechs Wochen zu Wort melden, um Einwände gegen den am Mittwoch vorgestellten Netzplan zu äußern. Die Bundesregierung hofft, dass sich Proteste in Grenzen halten.
Iran will nach Angaben des Staatsfernsehens mindestens zwei neue Atomkraftwerke bauen. Sie sollen in der Nähe von Buschehr entstehen, wo das bisher einzige Atomkraftwerk des Landes steht.
Am Samstag wird Japans letzter Atomreaktor abgeschaltet. Demonstranten feiern. Doch die Regierung hat schon wieder andere Pläne.
Begleitet von Forderungen nach Hilfen für Gaskraftwerke hat sich Bundeskanzlerin Merkel mit Spitzenvertretern der Energiewirtschaft getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Gestaltung des Strommarkts.
Nach dem Bericht eines Bloggers sind 43 Prozent des Wahlprogramms der schleswig-holsteinischen Piraten abgeschrieben. Die Folge sind peinliche Fehler.
Nach einem Feuer im Reaktorgebäude ist das französische Atomkraftwerk „Penly 2“ in der Normandie abgeschaltet worden. Die Feuerwehr habe zwei kleinere Brände gelöscht, teilte der Stromkonzern EDF mit. Es habe keine Verletzten gegeben, die Anlage sei sicher.
Das deutsche Megaprojekt hat babylonische Züge: Alle reden über die „Energiewende“, aber es ist eine Kakophonie unterschiedlicher Sprachen. Und ein ordnender Baumeister ist nicht in Sicht.
Die Energiekonzerne RWE und Eon geben ihre Pläne zum Bau von Atomkraftwerken in Großbritannien auf. Bis auf eine kleine Ausnahme verfolgen die führenden deutschen Atomkonzerne nun keine Neubauaktivitäten mehr.
Der Kraftwerksbetreiber Tepco veröffentlicht erstmals Einzelheiten aus dem Inneren des Kraftwerks Fukushima. Lecks führen dazu, dass der Stand des Kühlwasser im Druckbehälters des Reaktors deutlich niedriger ist als bislang angenommen.
Die Rechnung der Energiewende kalkuliert mit vier Unbekannten. Die größte davon ist das Tempo des Netzausbaus. Weil es damit nicht vorangeht, hilft vielleicht nur noch die Notbremse: die Verstaatlichung der Netze.
Wenn es um die Zukunft des stillgelegten Atomkraftwerks Biblis geht, sind sich die Fraktionen im hessischen Landtag einig. Sie fordern den Abriss, auch Rückbau genannt.
Energiewende rückwärts in Japan? Die Regierung hat jedenfalls Angst um die Sicherheit der Stromversorgung, wenn alle Kernkraftwerke abgeschaltet bleiben.
Mit Europas Zukunft hat die Politik gerade alle Hände voll zu tun. Dabei vergisst sie die alternde Gesellschaft. Anhand seriöser Voraussagen entwerfen wir in einer erfundenen Familiengeschichte ein Demenz- und Gesellschaftsszenario für das Jahr 2030.
Ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben in Deutschland Tausende Kernkraftgegner demonstriert. Unterdessen hat die SPD gedroht, die Suche mit der Koalition nach einem Atomendlager zu unterbrechen.
Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima werben japanische Schulbücher immer noch für die Kernkraft. Die Risiken werden kaum erwähnt.
Ein Jahr nach Fukushima sind in Japan von 54 Atommeilern noch zwei am Netz. Öl- und Gaskraftwerke füllen die Energielücke - doch die Kosten sind hoch.
Vor dem Atomkraftwerk Fukushima Daiichi soll der Meeresboden mit dicken Betonschicht abgedichtet werden, um eine weitere radioaktive Kontaminierung des Ozeans zu verhindern.
Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima, Tepco sieht sich mit riesigen Entschädigungszahlungen und Aufräumkosten konfrontiert. Im laufenden Geschäftsjahr schreibt das Unternehmen höhere Verluste als erwartet. Mit 6,7 Milliarden Euro will die Regierung Tepco stützen.
Die französische Regierung plant eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke über die bislang geltenden 40 Jahre hinaus. Zudem setzt Frankreich auf eine neue Generation von verhältnismäßig kleinen Atomkraftwerken.