Hessen-SPD fordert Puttrichs Rücktritt
Die Hessen-SPD nimmt die Begründung des VGH-Urteils zum Aus für das Atomkraftwerk Biblis zum Anlass, abermals den Rücktritt von Ministerin Puttrich zu fordern. Die CDU sieht darin „pure Heuchelei“.
Die Hessen-SPD nimmt die Begründung des VGH-Urteils zum Aus für das Atomkraftwerk Biblis zum Anlass, abermals den Rücktritt von Ministerin Puttrich zu fordern. Die CDU sieht darin „pure Heuchelei“.
Der britische Energieminister Ed Davey hat den Bau eines Kernkraftwerks an der englischen Südküste genehmigt. Der französische Energiekonzern EDF ist aber noch gar nicht sicher, ob er es wirklich bauen soll.
Die Lage in der Atomruine Fukushima ist offenbar wieder unter Kontrolle. Nach dem Stromausfall sollen die Kühlsysteme für Abklingbecken mit Brennstäben im Tagesverlauf wieder funktionieren.
Die Energiewende droht zu stocken. Die Herausforderungen sind ist von vielen unterschätzt worden. Dabei ist der Umbau des Energiesystems technisch und wissenschaftlich zu bewältigen, wie unsere Mitarbeiterin Uta Bilow berichtet. Und auch Ferdi Schüth, Chemiker am MPI für Kohleforschung in Mülheim/Ruhr, blickt optimistisch in die Energiezukunft.
Muss Hessen wegen der Stilllegung der Kernkraftwerke Biblis A und B Schadensersatz an RWE zahlen? Das nach dem Reaktorunfall von Fukushima im März 2010 verkündete Atommoratorium könnte dem Land nun teuer zu stehen kommen.
Nach der Schlappe vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof um das Aus des Atomkraftwerks Biblis deutet die Landesregierung auf den Bund. Die Opposition wirft ihr aber Schlamperei vor.
Der Energiekonzern RWE hat das Abschalten seines Atomkraftwerkes Biblis vor zwei Jahren nicht kampflos hingenommen - und nun vor Gericht gewonnen. Jetzt kann der Konzern Schadenersatz verlangen.
Nach eigenen Angaben erhält der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima weitere 5,5 Milliarden Euro vom Staat zur Entschädigung der Opfer. Tepco hat eingeräumt, es sei unzureichend auf Naturkatastrophen vorbereitet gewesen.
Der neue japanische Ministerpräsident Shinzo Abe hat im Parlament in Tokio jetzt auch offiziell seine Absicht bekräftigt, den von der Vorgängerregierung beschlossenen Atomausstieg bis 2040 rückgängig zu machen. Der Beschluss der alten Regierung sei trotz Fukushima grundlos.
Kaum irgendwo hat die Nuklearindustrie so viele trotzige Unterstützer wie in der Gegend um das britische Sellafield. Ein Besuch im größten Plutoniumlager der Welt.
Die größte Atomanlage der Welt entsteht in China. Nach dem Unfall in Fukushima war der Bau ausgesetzt worden, jetzt geht es weiter.
Im abgeschalteten Atomkraftwerk Biblis B ist eine undichte Stelle entdeckt worden. Laut RWE besteht aber keinerlei Gefahr für Personal und Anwohner.
Der amerikanische Präsident Barack Obama trifft sich am Freitag mit Top-Politiker zur Lösung des Etatstreits, vom 1. Januar 2013 an verkauft der Staat keine Bundesschatzbriefe mehr und Japan überdenkt seinen Atomausstieg.
Ist es wirklich klug, in einem Land mit beträchtlichem Erdbebenrisiko nicht nur die Wiederinbetriebnahme vermeintlich sicherer Reaktoren anzukündigen, sondern sogar laut über den Bau neuer Kernkraftwerke nachzudenken?
Japans neue Regierung will als sicher eingestufte Atomkraftwerke wieder in Betrieb nehmen. Auch der Bau von Reaktoren werde nach eingehender Sicherheitsprüfung wieder aufgenommen.
Weihnachten ist vom religiösen Fest zu einem Sozial-Event geworden. Ein Gespräch über den Kulturwandel mit dem Anthropologen Gunther Hirschfelder - auch darüber, was daraus für die Land- und Ernährungswirtschaft folgt, die in der Kritik steht.
Seit Samstag findet in Japan die internationale Konferenz zur Atomsicherheit statt. Durch den Erfahrungs- und Wissensaustausch sollen Unglücke wie in Fukushima vermieden werden. In Tokio fanden derweil Demonstrationen gegen die Atomenergie statt.
Einen „Runden Tisch für Stromeffizienz“ hat Peter Altmaier jetzt eingerichtet. Vielleicht geht ja auch Stromsparen durch den Magen.
In ihm wütet der reine Furor: Wie der Regisseur Dieter Wedel auch komplexen Stücken ein großes Publikum verschafft und als gelernter Theaterwissenschaftler die Unterhaltung aufmischt.
Deutschlands Stromwirtschaft steuert dieses Jahr trotz des Atomausstiegs auf einen kräftigen Exportüberschuss zu. Von Januar bis August hat Deutschland schon 12,4 Milliarden Kilowattstunden exportiert.
Der Energiekonzern Vattenfall will sein vorzeitig abgeschaltetes Kernkraftwerk im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel abreißen. Vattenfall stellte einen entsprechenden Antrag beim Energiewende- und Umweltministerium in Kiel.
Mindestens 35 Menschen kamen an der amerikanischen Ostküste durch „Sandy“ ums Leben. Experten rechnen mit Schäden von bis zu 20 Milliarden Dollar. Der abgeschwächte Wirbelsturm zieht nun in den Nordosten - und könnte sich dort mit einem Wintersturm vereinigen.
Die Ablehnung eines Atomkraftwerks macht aus den Litauern noch keine Öko-Aktivisten: Das Projekt fiel allein deshalb durch, weil es den Bürgern zu groß und teuer erschien.
der Parlamentswahl in Litauen hat die Koalition des konservativen Ministerpräsidenten Kubilius große Verluste erlitten. Zugleich lehnten die Wähler Kubilius‘ Kernanliegen, das geplante Atomkraftwerk Visaginas, mit großer Mehrheit ab.
Erstmals hat die Betreiberfirma des Atomkraftwerks in Fukushima eine Verharmlosung der Risiken durch den Tsunami zugegeben. Damit habe die Firma versucht, eine Schließung des Atomkraftwerks aus Sicherheitsgründen zu vermeiden, heißt es in einem Bericht.
Litauens Ministerpräsident Andrius Kubilius wünscht sich ein Atomkraftwerk im eigenen Land, um unabhängiger von Stromimporten aus Russland zu sein. Im F.A.Z.-Interview erklärt Kubilius, warum der Reaktor ausgerechnet aus Japan kommen soll.
Wie geht es nach dem Ende des Atomkraftwerkes in Biblis weiter? Diese Frage wird in der Gemeinde heiß diskutiert. Die Bürger wurden nun gefragt, was sie wollen. Geld vom Bund, heißt die Antwort.
EU-Kommissar Oettinger will die Betreiber von Kernkraftwerken verpflichten, künftig eine Versicherung für Atomunfälle abzuschließen. Die Kommission erwägt im kommenden Jahr einen Regelungsvorschlag vorzulegen.
Die EU-Kommission hat offiziell die Ergebnisse ihres Stresstest für Kernkraftwerke vorgelegt. Bei sechs Anlagen in Norddeutschland sehen die Fachleute Sicherheitslücken bei den Erdbebenwarnsystemen.
In Südkorea sind zwei Atomkraftwerken zwei Reaktoren wegen Systemfehlern abgeschaltet worden. Radioaktivität sei nicht ausgetreten, sagten die Betreiber.
Eine Überprüfung der 134 europäischen Atomkraftwerke hat ergeben: In praktisch jedem Kraftwerk gibt es Sicherheitsmängel. Um alle Sicherheitslücken zu schließen, sind insgesamt 25 Milliarden Euro notwendig.
In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung hat der amerikanische Präsident Obama eine scharfe Warnung an Iran gerichtet. Es gebe indes noch „Zeit und Raum“ für eine diplomatische Lösung. Der französische Präsident Hollande sagte, Frankreich würde eine syrische Übergangsregierung der Opposition sofort anerkennen.
Japans Regierung spricht zwar vom Atomausstieg, doch der Ausstiegsbeschluss ist unverbindlich und vage. Jeder bekommt, was er hören will: Den Bürgern verspricht die Regierung das Ende der Kernenergie, der Industrie den Weiterbetrieb.
Mit der Energiewende müssen Bauträger und Energieversorger ein neues Verhältnis zueinander finden. Das zeigt ein Pilotprojekt in Hessen.
Das an der deutschen Grenze bei Freiburg gelegene Atomkraftwerk Fessenheim ist seit rund 35 Jahren in Betrieb. Frankreichs Staatschef Hollande hatte im Wahlkampf versprochen, den Reaktor bis zum Jahr 2017 zu schließen. Jetzt wird das Kraftwerk noch früher abgeschaltet.
Eineinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima hat Japan den Atomausstieg beschlossen: Bis 2040 werde das Land schrittweise aus der Atomenergie aussteigen, gab die Regierung bekannt.