So ruiniert Klientelpolitik die Rente
Alle streiten über das geplante „Generationenkapital“ – aber die „Renten-Haltelinie“ ist das große Risiko: Sie hilft nicht gegen Armut und verschlingt Milliarden für jene, die das Geld nicht dringend brauchen.
Alle streiten über das geplante „Generationenkapital“ – aber die „Renten-Haltelinie“ ist das große Risiko: Sie hilft nicht gegen Armut und verschlingt Milliarden für jene, die das Geld nicht dringend brauchen.
Die Milleniumsziele werden auch 2030 verfehlt: Der Kampf gegen Hunger und Armut stockt. Zur Halbzeit der UN-Nachhaltigkeitsentwicklungsziele sind Mitgliedstaaten bei zwölf Prozent auf Kurs
Zumindest jeden zweiten Tag Fleisch, Geflügel oder Fisch: Laut der Statistikbehörde Eurostat wird das für immer mehr Deutsche unbezahlbar. Besonders stark betroffen sind alleinerziehende Eltern.
Fast 40 Prozent der Kinder aus Haushalten ohne Berufsabschluss zählen statistisch als armutsgefährdet. Das wirft die politische Frage auf: Helfen hier höhere Geldleistungen oder bessere Bildung?
Deutschland verzeichnet bemerkenswerte Erfolge im Kampf gegen Kinderarmut. Doch Sozialverbänden und Linkspartei gelingt es, dies zugunsten ihrer Klientelinteressen zu vernebeln. Ein funktionierendes Hilfesystem gerät damit in Gefahr.
Fast 38 Prozent der Kinder aus Elternhäusern mit geringer Bildung zählen nach den üblichen Kriterien als armutsgefährdet. Das hat das Statistische Bundesamt ermittelt. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Anteil betroffener Kinder insgesamt zurück.
Mit tendenziöser Interpretation von Zahlen wird linke Politik gemacht. Das schadet den Betroffenen.
Dem CDU-Politiker Thorsten Frei wird ein Angriff auf Grundgesetz, Flüchtlingskonvention und Menschenrechte vorgeworfen, weil er in der F.A.Z. vorschlug, das individuelle Asylrecht durch Kontingente zu ersetzen. Juristisch ist das zu einfach.
Ein Begriff macht Furore, der „Globale Süden“. Aber wen oder was bezeichnet er eigentlich?
Alleinerziehende und Haushalte mit Kindern sind am stärksten betroffen. Das geht aus einer Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Die erhebt nun die Forderung: Urlaub für alle.
Die Schauspielerin Bibiana Beglau sagt, was sie sieht, hört, liest und was sie nervt.
Ohne Gegenleistung Geld vom Staat bekommen – die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen hat über die Jahrhunderte viele Menschen fasziniert. Warum hat sie sich trotzdem nie durchgesetzt?
Früher verkaufte der Palast zumindest den Traum von etwas, das er nicht liefern konnte. Jetzt verarmt die Mittelschicht, Andersdenkende werden verfolgt. Wen wundert es, dass so viele nach Europa wollen?
Die Armut in Deutschland wächst dramatisch, und an den Tafeln spitzt sich der Verteilungskampf zu. Das Schicksal einer Akademikerin zeigt: Es kann jeden treffen.
Cornel West ist einer der prominentesten Intellektuellen Amerikas. Jetzt will er das Weiße Haus erobern. Seine Chancen sind gleich null, doch seine Kandidatur könnte den Republikanern helfen.
In Deutschland wächst jedes 5. Kind in Armut auf. Das Bundesfamilienministerium will durch die Kindergrundsicherung etwas daran ändern und Millionen Kinder aus der Armut holen - mit verschiedenen Ansätzen.
Sind Armutslagen generell mit anderen Einstellungsmustern verbunden? Gibt es reiche Kommunitaristen und arme Kosmopoliten? Eine neue Studie gibt Aufschluss über den Zusammenhang zwischen politischen Einstellungen und dem Einkommen.
Seit einem Putsch vor zwei Jahren führt ein Militärregime das Land. Die Weltbank warnt, dass Myanmar sich lange nicht erholen werde.
Seit einem Putsch vor gut zwei Jahren führen Militärs das einstige „Goldene Land“. Nun warnt die Weltbank, dass Myanmar sich davon lange nicht erholen werde. Arbeitslosigkeit und Armut nehmen überhand.
Vertreter von mehr als 100 Ländern, Entwicklungsbanken und Hilfsorganisationen wollen in Paris die Krisenspirale aus Verschuldung, Klimakatastrophe und Armut durchbrechen. Dem globalen Süden wird mehr Geld versprochen.
Es ist großartig, Neapolitaner zu sein. Einfach ist es aber nicht. Auch, weil der Massentourismus die Einwohner aus ihren Vierteln treibt.
Die Zahl der Zahl der Vertriebenen vor Verfolgung, Gewalt und Krieg steigt auf ein Rekordhoch. Laut der UN kam es vor allem zu dem Anstieg wegen des Kriegs in der Ukraine sowie den Konflikten im Sudan und Afghanistan.
In seinem Buch über die britische Armutsklasse zeigt D Hunter Elend, Brutalität und Selbstzerstörung, ohne sie auszustellen. Er verbindet Biographie mit Theorie. Und versteht sein Schreiben auch als einen politischen Kampf.
Ob Klima, Corona oder Künstliche Intelligenz: An der Oxford Martin School kommt niemand vorbei, der sich für die wichtigen Fragen der Zeit interessiert.
Die sogenannten BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika kritisieren Europa und die USA. Selbstbewusst formulieren sie ihren Anspruch auf eine „globale Führungsrolle“.
Die Krisen sind gigantisch. Die Mittel sind begrenzt. Die Weltbank soll deshalb privates Kapital mobilisieren.
Gut ein Fünftel der Bundesbürger gefährdet. Ihr Anteil ist allerdings gesunken.
Mehr als jeder fünfte Bürger gilt in Deutschland als von Armut oder sozialer Ausgrenzung gefährdet, teilt das Statistische Bundesamt mit. Dies traf im vergangenen Jahr auf gut 17,3 Millionen Menschen zu.
In der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung ist Bewegung zu erkennen. Nach dreißig Jahren wiederkehrender Krisen wird es auch Zeit.
Die Regierung in Rom schafft das Bürgergeld ab. Und der Druck auf Arbeitsfähige steigt durch geringe Bezüge.
Nicht nur das Bürgergeld ist in Italien gescheitert, auch die Arbeitsvermittlung und das Ausbildungswesen.
Immer mehr Menschen beschreiten den Weg von den Armenvierteln und indigenen Dörfern an die Universitäten. Zu Besuch bei Studenten, die das Potential haben, ihr Land zu verändern.
Seine freundlichen Calypso-Klänge waren der Not abgerungen: Aus ihr machte Harry Belafonte unvergessliche Lieder und wurde ein begnadeter Redner, der sich lebenslang gegen Ungerechtigkeit einsetzte. Nun ist er im Alter von 96 Jahren gestorben.
Vor zehn Jahren warf ein Unglück ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie. Im Interview spricht Gisela Burckhardt von Femnet darüber, wie es Bangladeschs Näherinnen heute geht.
Die Wahlprognosen sehen für Erdogan nicht gut aus. Ganz vorn ist er beim Unterdrücken von Kritik. Junge Leute haben es mit Aufklebern im Supermarkt probiert. Dafür werden sie verfolgt.
Die Entwicklungsbank soll sich ändern und eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen. Aber ist das überhaupt ihre Aufgabe?