Lieber Flüchtlinge nehmen als Geld geben
Sollen wir mehr Entwicklungshilfe leisten, damit die Migranten daheim bleiben? Bloß nicht, sagt der neue Nobelpreisträger.
Sollen wir mehr Entwicklungshilfe leisten, damit die Migranten daheim bleiben? Bloß nicht, sagt der neue Nobelpreisträger.
Angus Deaton trägt mit seiner Forschung zum besseren Verständnis der Armut bei. Nicht zuletzt deshalb, weil er mikroökonomische Daten bevorzugt.
Christiane Hörbiger spielt eine alte Dame, die obdachlos wird und fast zu spät um Hilfe bittet. Der ARD-Film „Auf der Straße“ erzählt von Armut im Alter und einer zerrütteten Familie.
Er hilft den Ärmsten der Welt aus der Armut und versteht, wie die reichen Länder ihr Geld ausgeben: Wirtschafts-Nobelpreisträger Angus Deaton. Doch eigentlich bekommt er den Preis für seine Denkhaltung.
Der Schotte Angus Deaton wird mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet. Der 69-jährige lehrt an der Universität Princeton in Amerika, er wird für seine Arbeiten zu Konsum und Armut geehrt.
Wer ist wirklich arm? Selbst die SPD-Sozialministerin meldet Zweifel hinsichtlich der offiziellen Armutsrisikostatistik an. Es gibt zahlreiche Messprobleme. Ein Gastbeitrag.
Die Vereinten Nationen haben auf ihrer Vollversammlung beschlossen, dass es von 2030 an keine extreme Armut mehr geben soll. Das ist gut möglich – aber nicht wegen den UN.
Die Staatengemeinschaft beschließt neue Entwicklungsziele nach dem Motto: Viel hilft viel. Wird die Erde dadurch ein besserer Ort?
Mehr als 150 Staats- und Regierungschefs kommen ab Freitag im UN-Hauptquartier in New York zusammen, um die neuen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu beschließen. Aber worum geht es überhaupt? Ein Überblick.
In Berlin erzählt Auma Obama, die Halbschwester des amerikanischen Präsidenten, von ihrer Arbeit mit Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen. Die Soziologin und Germanistin will jungen Menschen Verantwortungsgefühl vermitteln.
Die Vereinten Nationen formulieren für das Jahr 2030 überambitionierte Entwicklungsziele. Dabei wird auch Deutschland zum Entwicklungsland erklärt.
Das Armutsrisiko der Geringqualifizierten ist gestiegen. Diese Nachricht war an diesem Donnerstag überall zu hören. Doch es lohnt sich ein genauerer Blick auf die Zahlen. Die Einkommen der Geringqualifizierten etwa sind keineswegs gesunken.
Das Statistische Bundesamt macht aus einer guten Nachricht eine schlechte: In Deutschland gibt es immer weniger Geringqualifizierte. Doch das Amt spricht nur über das höhere Armutsrisiko.
Gewalt, Drogen und Armut gehören zum Alltag der kleinen Mädchen aus „Crackland“, dem Slum von São Paulo. In einer Ballettschule mitten in den Favelas tanzen sie gegen ihr Schicksal an.
Einige Entwicklungsziele bringen viel mehr Nutzen je eingesetztem Dollar als andere. Top-Ökonomen haben eine Prioritätenliste erstellt. Darunter sind auch überraschende Forderungen - auf den ersten Blick. Ein Gastbeitrag.
Hunderttausende junge Menschen in Südosteuropa wollen auswandern. Egal wie – Hauptsache, weg. Warum ist das so? Eine Studie liefert wichtige Erklärungen.
In Stuttgarts guter Stube lagern Roma. Geschäftsleute klagen über Lärm und Müll. Die Stadt will nicht mit „Kehrwochenmentalität“ gegen die Armutsflüchtlinge vorgehen, wünscht sich aber Ruhe und Ordnung zurück.
Die Vereinten Nationen haben sich auf neue Entwicklungsziele geeinigt: In 15 Jahren soll Armut Geschichte sein. Nun müssen 2,5 Billionen Dollar aufgetrieben werden.
Vor acht Jahren hat ein Indianerstamm aus Florida die Restaurantkette Hard Rock Café gekauft. Seither geht es bergauf. Jetzt war Häuptling Billie in Berlin zu Besuch.
Eine kritische Distanz des Papstes zum Markt und zur Wirtschaft ist offenkundig. Sie wird flankiert von einer Warnung vor blindem Fortschrittsglauben. Doch deshalb ist die neue Enzyklika keineswegs markt- oder technikfeindlich. Ein Gastbeitrag.
100 Kilometer in weniger als 30 Stunden: Bad Orb im Spessart richtet vom nächsten Jahr an die deutsche Version des weltweit stattfindenden Wohltätigkeitslaufs „Trailwalker“ von Oxfam aus.
Immer wieder heißt es, die Schere zwischen Arm und Reich gehe in Deutschland weiter auf. Aber das stimmt nicht. Der Trend ist hierzulande schon seit Jahren gestoppt. Aus gutem Grund.
In einem Gastbeitrag für die F.A.Z. zum Gipfel in Elmau schreibt Bundeskanzlerin Angela Merkel, die G 7 sollten sich zu dem Ziel bekennen, „den Hunger und die absolute Armut bis 2030 auszulöschen“.
Jamal Joseph wurde vom inhaftierten „Black Panther“ zum Professor. Ein Gespräch über amerikanische Polizeibrutalität, die Gefängnis-Industrie und eine Renaissance der politischen Protestkultur.
Die Energiewende hat sich als unglaublich teuer und unwirksam erwiesen. Dennoch werden bei der Klimakonferenz in Paris viele auf eine ähnliche Politik wie die deutsche dringen. Dabei gibt es eine viel wirksamere Antwort auf den Klimawandel.
Milliardenhilfen gegen das lebensgefährliche Chaos - ein Minister will die Welt retten. Doch Afrika entwickelt sich nicht nach deutschen Gesetzen.
War die Armut in Deutschland wirklich noch nie so ausgeprägt wie derzeit? Und die regionale Zerrissenheit noch nie so groß? Warum irreführende Armutspolemik niemanden weiterbringt.
Vor einigen Jahren kamen in Athen noch überwiegend Migranten zu den Armenspeisungen. Heute sind es mehr und mehr Griechen, deren Rente nicht reicht. In der Innenstadt sind aber wenige Bettler zu sehen – denn viele Griechen verstecken ihre Armut.
Es stimmt: Das relative Maß der Armut führt in die Irre. Und man verliert den Blick für wirklich Bedürftige. Aber was folgt daraus für Nahles’ Politik? Mit Mütterrente und Rente mit 63 hat sie jedenfalls die falsche Klientel bedient.
In Deutschland gibt es immer mehr Armut? Gegen diese Erzählung gibt es immer mehr Opposition. Jetzt stellt sich auch die Sozialministerin dagegen.
In Indien leben Hunderte von Millionen Menschen in Armut. Die neue indische Regierung will das mit Wirtschaftsreformen ändern. Kann damit die Armut verringert werden, und wie ökologisch und sozial nachhaltig können diese Maßnahmen sein?
Da hilft nur Scham als Ablasshandlung: Mit Hartz IV wurde ein Instrument geschaffen, das die Elite zwingt, sich stetig für die Lebensfreude zu rechtfertigen. Mit einem iVhartz wäre das nicht passiert.
Keine eigenen Themen, fehlende Initiativen und Diskussionen nur über SPD-Vorschläge: Der Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, stellt der CDU ein Armutszeugnis aus.
Seine Erfahrungen als Arzt brachten ihn zur Ökonomie: Franz Oppenheimer forderte, die Macht der Großgrundbesitzer aufzubrechen. Ludwig Erhard wurde sein berühmtester Schüler. Aus unserer Serie „Die Weltverbesserer“.
Die Löhne steigen, der private Konsum kennt kaum noch Grenzen. Trotzdem soll die Armut in Deutschland so groß sein wie noch nie. Möglich macht das ein statistischer Trick.