Facebook und das Ende der Offenheit
Einst sagte Mark Zuckerberg das Ende der Privatsphäre voraus. Nun geizen seine Nutzer mit ihren Daten. Das hat erhebliche Auswirkungen auf das Werbegeschäft von Facebook.
Einst sagte Mark Zuckerberg das Ende der Privatsphäre voraus. Nun geizen seine Nutzer mit ihren Daten. Das hat erhebliche Auswirkungen auf das Werbegeschäft von Facebook.
In Europa macht die neue Datenschutzverordnung dem sozialen Netzwerk zu schaffen. Weltweit gesehen läuft das Geschäft für Facebook aber rund, trotz diverser Skandale.
Der Wahlkampf für die bevorstehenden Kongresswahlen in Amerika ist in vollem Gange auch in den sozialen Medien. Experten befürchten, dass Facebook und Co. zur Manipulation der Zwischenwahlen genutzt werden könnten.
Smartphones geben Vorlieben, Verhaltensweisen und Gesinnung preis – die meisten Nutzer wissen nicht mal, an wen diese Informationen gehen. Eine Untersuchung hat jetzt offengelegt, wer hinter den Trackern steht.
Nachdem ein geplanter Auftritt der Punkband im Bauhaus Dessau abgesagt wurde, wird die Band um Sänger Jan „Monchi“ Gorkow nun doch in der Stadt auftreten – fast fünf mal so groß.
Facebook gibt an, wer am meisten für politische Werbung ausgibt. Dabei übersteigen die Aufwendungen des eigenen Unternehmens die des Erstplatzierten um mehr als das Doppelte. Eine Glosse.
Der Kodak-Moment ist tot, es lebe die Instagrammibilität: Der Millenial, so heißt es, sucht seine Urlaubsziele nach ihrer Social-Media-Verwertbarkeit aus. Das macht sich die Tourismusbranche gern zu Nutze.
Beiträge, die auf die „Gemeinsame Erklärung 2018“ verwiesen, hielt man bei Facebook für „Hassrede“. Sie wurden gelöscht. Ein Gericht wertete das nun als Verstoß gegen die Meinungsfreiheit.
Die Hessen-Wahl hat auch bundespolitische Bedeutung. Wie viel Zündstoff im Ergebnis stecken kann – darüber reden F.A.Z.-Herausgeber Werner D’Inka, Innenpolitik-Chef Jasper von Altenbockum und Digital-Chefredakteur Carsten Knop.
Jeden Tag werden neue Hackerangriffe bekannt. Was kann man tun? Ein kleiner Wegweiser zum Schutz privater Daten im Internet.
Ohne KI würde Facebook heute so nicht so funktionieren. Egal, ob im Newsfeed oder bei Inhaltsvorschlägen auf Instagram - überall haben Automatismen die Finger im Spiel. Wie das funktioniert erklärt Yann LeCun, KI-Experte bei Facebook.
Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli sieht sich in den sozialen Netzwerken mit zahlreichen Hassnachrichten konfrontiert – zuletzt, weil sie eine Rolex trug. Nun will sie den Hetzern keine Plattform mehr bieten.
Das NRW-Forum eröffnet eine Ausstellung und lädt neben zwölf Männern nur eine Künstlerin ein. Die Reaktion des Kurators wächst sich zu einer Abrechnung mit dem Feminismus aus. Ein Lehrstück zur Repräsentanz weiblicher Positionen.
Der Kampf gegen Online-Hetze nötigt immer mehr Rechtsextremisten abseits von Facebook nach neuen Netzplattformen Ausschau zu halten. Eine Alternative stammt aus Russland.
Der amerikanische Internetriese musste sich vorwerfen lassen, dass Manipulationen auf seinen Netzwerken verschiedene Wahlen und Abstimmungen beeinflussten. Jetzt zieht Facebook die Konsequenzen und versucht Fake News schneller zu stoppen.
Vor den Kongresswahlen steigt die Sorge vor Einflusskampagnen in den sozialen Netzwerken. Russland hat seine Fähigkeiten noch ausgebaut. Wird der Kreml sie einsetzen?
Was Intoleranz angeht, ist die Publizistik in Polen anderen Ländern voraus. Wer „falsche“ Ansichten äußert oder Witze über die Regierung macht, wird entlassen.
Viele im Westen träumen von einer Öffnung Chinas. Doch das ist eine Illusion. Mit totaler Kontrolle beanspruchen die Digitalkommunisten in Peking die Macht über die Privatwirtschaft. Ein Essay.
Während Salvini von einem „beispiellosen Affront“ spricht, nennt man den Vorfall aus Paris ein Versehen: Französische Beamte bringen Flüchtlinge über die Grenze nach Italien. In Rom vermutet man ein System.
Das Interesse an Texten ist größer denn je. Trotzdem werden weniger Bücher verkauft. Die digitale Lektüre verändert unsere Aufnahmefähigkeit. Das hat Folgen.
Die betroffenen Konten verstießen ständig gegen die Bestimmungen zum Schutz vor unerwünschten Nachrichten, sagt Facebooks Chef für Cybersicherheit. Diese hatten versucht, größere Relevanz vorzutäuschen.
Vor dreißig Jahren erfand Tim Berners-Lee das World Wide Web. Jetzt will er es revolutionieren. Doch ob sein Plan aufgeht, hängt nicht von ihm ab.
An den amerikanischen Aktienmärkten standen die Zeichen auf Ausverkauf. Besonders hart traf es die Börsenlieblinge Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Alphabet, sie mussten herbe Verluste zwischen 4 und 9 Prozent hinnehmen.
Die Lesekultur gerät zunehmend in den Hintergrund. Denn zwischen Netflix und Facebook bleibt für die gedruckte Zeile kaum noch Zeit und Interesse. Doch es gibt Grund zur Hoffnung. Ein Kommentar
Ein halbes Jahr nach den Facebook-Skandal um Cambridge Analytica räumt nun Google eine Datenpanne ein. Google schloss die Lücke und behielt das ein halbes Jahr für sich – auch um Vergleiche mit Facebook zu vermeiden.
Früher war Microsoft allgegenwärtig. Dann kamen Apple und das Smartphone – und damit der Wertverlust. Jetzt ist Microsoft sogar wertvoller als Google. Was ist da passiert?
AfD-Vertreter weisen Verbindungen zur Identitären Bewegung vehement zurück. Vertreter der neuen Rechten kokettieren wiederum mit Kontakten zur rechtspopulistischen Partei. Wo endet das Private, wo beginnt das Offizielle? Eine Spurensuche.
Zur Bilanzsaison für das dritte Quartal rechnen Analysten mit einer leichten Abschwächung des Gewinnwachstums. Anleger bekommen trotzdem Appetit auf Aktien – trotz ihrer hohen Preise.
So ein Vorurteil ist schnell bestärkt, ein wachsender Hass leicht zu schüren: Die Mechanismen der sozialen Medien spielen eine wesentliche Rolle bei Desinformationskampagnen der Geheimdienste.
Die Freiheitlichen in Österreich halten engen Kontakt nach Moskau. Ideologisch passt das ziemlich gut. Der Feind sitzt anderswo.
Wütend und ziemlich ratlos: Der Journalist Franklin Foer arbeitet sich an den Riesen von Silicon Valley ab.
Nach dem Ausscheiden der beiden Instagram-Gründer Systrom und Krieger wird der bisherige Vizepräsident für Produkte Adam Mosseri die Leitung des Fotodienstes übernehmen. Er gilt als Vertrauter von Facebook-Chef Zuckerberg.
Eine gravierende Sicherheitslücke bei Facebook hat die Daten von mindestens fünfzig Millionen Nutzern zugänglich gemacht. Das Unternehmen will jetzt alle Lücken schließen – aber geht das überhaupt?
Nach Angaben des Online-Netzwerkes ist noch unklar, ob gehackte Konten missbraucht wurden. Die Angreifer hätten die Zugangsdaten über eine Funktion erbeutet, über die Nutzer sich anzeigen lassen könnten, wie ihr eigenes Profil für Betrachter aussehe.
Die neue Saison des amerikanischen Fernsehens gibt Anlass zur Hoffnung. Das hat nicht nur mit Netflix zu tun. Überall wird experimentiert, sogar bei Facebook.
Regierungskritische Türken werden in Deutschland per Smartphone-App bei der Polizei in der Heimat denunziert. Zwei FDP-Bundestagsabgeordnete haben nun Anzeige erstattet.