Eine gute Gegend für Drohnen
Jede Zeit bringt ihre eigenen Schwierigkeiten mit sich - und bringt immer auch ihre eigenen Sozialfiguren hervor: mehr oder minder typische Zeitgenossen, die
Jede Zeit bringt ihre eigenen Schwierigkeiten mit sich - und bringt immer auch ihre eigenen Sozialfiguren hervor: mehr oder minder typische Zeitgenossen, die
Südstaaten-Soul als offener Quellcode: Mit „Big Inner“ legt der Sänger Matthew E. White ein fulminantes Debüt vor - eine Reise durch vierzig Jahre Popmusik mit überraschendem Ausgang.
Es gibt gewisse Trends, da hat man den Eindruck, dass die eigenen Gebete erhört worden sind, wie etwa bei Maxikleidern in den vergangenen Sommersaisons.
Gluckern und tuckern: Deutschlands einflussreichste Popband Kraftwerk führt in Düsseldorf alle ihre Alben in einer atemberaubenden Retrospektive noch einmal live auf.
Wie, Mode? Für viele besteht die „Fashion Week“ vor allem aus Partys. Wir haben einige von ihnen aus Textzwecken besucht.
Kein perfekter Auftritt: Die Jugend schätzt Tattoos, Bärte, Piercings und schöne Mietwohnungen in Toplagen - ein Teufelskreis der Gegensätze, den die besitzende Klasse allein zur eigenen Zufriedenheit löst.
Ein junges Paar verspricht sich von einer Georgienreise das sichere Abenteuer. In „The Loneliest Planet“ gibt Regisseurin Julia Loktev ihnen einen Bergführer auf den Weg und viel Unsicherheit.
Die Sängerin und Songwriterin Sophie Hunger ist nicht nur in ihrer Schweizer Heimat ein Star. Auch in Deutschland verliebt sich das Publikum in ihren leicht verrätselten Kammerpop.
Weihnachtszeit ist auch Wiedersehenszeit. Dann geht es los mit den Sticheleien gegen das eigene Äußere. Fünf Trends, mit denen Sie Ihre Lieben in diesem Jahr überraschen.
Das Bargeld soll verschwinden, fordern Technopropheten in Wirtschaft und Politik - es sei altmodisch und unpraktisch. Fragen aber darf man noch, was uns das sozial kosten wird.
Mit dem schönen Pomp von Grizzly Bears neuen Album „Shields“ könnte man selbst Außerirdische standesgemäß willkommen heißen.
Der sogenannten Klout Score misst die eigene Popularität im Web. Gruselig. Und seien wir ehrlich: verlockend zugleich. Unser Autor Philipp Alvares de Souza Soares hat einen Monat lang versucht, durch Tweets und Facebook-Postings so populär zu werden wie Justin Bieber. Ein Testbericht aus der Online-Hölle.
Als 1972 bei Gruner & Jahr das erste „Essen & Trinken“-Heft erschien, sagte Henri Nannen, der Gründer des „Stern“: „Das wird nie was.
Wir treiben keinen Sport, wir sind keine CO2-Ökos und schielen nicht nach einem Bonus der Krankenkasse, wir haben Stil. In genau dieser Lebenslage braucht man - ein Lifestyle-Rad.
Intimität als Haltung? Mehr so eine Art weibliches Voodoo: Rickie Lee Jones wispert sich durch den Rock’n’Roll-Kanon. Dies freilich auf eine nicht selten überwältigende Art.
Viva, einstmals die deutsche Antwort auf den Musiksender MTV, lebt munter mit neuen Konzepten. Quote und Marktanteil liegen im Soll. Mit „180°“ hat man ein sehr passables Format entwickelt.
Die nächste Welle der Revolution: Datenfähige Mobilfunkmodule sind schon heute in unseren Autos und an unseren Körpern. Die Abhängigkeit von einer störanfälligen Technologie wächst.
In New York schwirren viele Ideen herum. David Garcelon, Chef-Koch im Waldorf-Astoria, brachte Bienen auf die Dächer der Stadt - und versorgt so das Hotel mit frischem Honig.
Trotz des verschärften Demonstrationsrechts haben am Samstag wieder zehntausende Russen gegen Präsident Putin demonstriert. Doch selbst manche Aktivisten glauben, dass die Bewegung an Kraft verliert.
Vierhundert Kilometer, den ganzen Weg von Arnstadt in Thüringen bis nach Lübeck, ist Johann Sebastian Bach als Zwanzigjähriger zu Fuß gegangen.
Hipster, Oberschichtsgören und Underdogs: Die Serien „2 Broke Girls“ und „Southland“ markieren Amerikas sozialen Status quo.
Lange war die Hauptstadt berühmt für niedrige Mieten. Jetzt wird’s richtig teuer. Die Krise treibt die Preise, die Zweitwohnung in Berlin wird zum Statussymbol.
England ohne Regen, ein Landei ohne Freund - Bruno Kramm empfiehlt wieder die besten, frei erhältlichen Songs aus dem Internet.
Sozialkünstlerische Party statt Defizitbekämpfung: Berlin beweist erneut, warum der Länderfinanzausgleich für diese Stadt nichts anderes als ein Paket Heroin für einen Süchtigen ist.
Dass man Mode aus aller Welt heute überall kaufen kann, liegt auch an „Opening Ceremony“. Die Marke atmet olympischen Geist - als Schubs in Richtung Globalisierung. Von New York bis London ist es nicht weit.
Um Mitternacht ist es so weit. In Habanas Wacht kann Vinzent Eppelt endlich das Gleichgewicht der Elemente wieder herstellen. Und auch sein eigenes Gleichgewicht hat er dann gefunden, auf eine Weise, die vielen Mitgliedern der Piratenpartei eigen ist: Sie sind Hacker, Blogger, Nerds - oder eben Larper.
Hipste Hopper: Max Herre hat in Heidelberg sein neues Album „Hallo Welt“ vorgestellt. Und dann kam auch noch Philipp Poisel für ein Duett auf die Bühne.
Das Ende aller Illusionen naht Im Endkampf zwischen dem Euro und der Baupanik in der Provinz kann es nur einen Sieger geben.
Als vor seiner New Yorker Haustür die Occupy-Bewegung begann, zog es Literaturprofessor Mark Greif erst raus zu den Demonstranten – dann gründete er eine Occupy-Tageszeitung. Wir wollten wissen: Hat die Bewegung eine Zukunft?
Im Netz ist es beliebt, Fotos von Frühstück, Nachmittagskaffee oder Dinner hochzuladen. Die Journalistin Mercedes Bunz schrieb kürzlich, das Internet verändere unsere Esskultur. Doch was soll der Quatsch?
Das Nachtleben ist das härteste Geschäft der Welt. Ob ein Musikclub länger als zwei Jahre überlebt, hängt von zwei Fragen ab: Wer kommt rein? Und, noch wichtiger: Wer nicht?
Frankfurt stellt sich tot. Also Bühne frei für David Graeber, der hier seinen „Schulden“-Bestseller und den Erfahrungsbericht über die Occupy-Bewegung vorstellt.
Kanariengelb! Türkis! Magenta! Kann man als Mann dem Uniformgedanken entfliehen, ohne dabei gleich wie ein Papagei auszusehen? Der britische Designer Paul Smith über Phantasie als i-Tüpfelchen des guten Stils.
Christina Ricci war das schräge It-Girl am Rande des Hollywood-Mainstreams. Jetzt wird sie erwachsen: auf der Leinwand - und nicht nur da. Ein Abschied.