Siegeszug nach Germanien
Ihre Wurzeln liegen eigentlich an der amerikanischen Ostküste und auf englischen Rasenflächen. Seit einiger Zeit fühlt sich die rote Hose aber auch in deutschen Fußgängerzonen überraschend zu Hause.
Ihre Wurzeln liegen eigentlich an der amerikanischen Ostküste und auf englischen Rasenflächen. Seit einiger Zeit fühlt sich die rote Hose aber auch in deutschen Fußgängerzonen überraschend zu Hause.
Die Smartphone-App Instagram gibt einfachen Bildern historische Tiefe. Kein Wunder, dass sich Facebook für den Fotodienst interessiert.
Keith Haring wird mit einer Ausstellung im New Yorker Brooklyn Museum gefeiert: Eine Erinnerung an den jung gestorbenen Künstler.
Sie konnte immer schon mehr als die anderen Hipster-Mädchen: Im Kölner E-Werk schafft die Kanadierin Leslie Feist mühelos den Sprung zwischen andächtiger Stille und krachendem Rock.
Ich übersetze ein Gedicht. Und schreie rum. Warum? Kann man Lyrik überhaupt übersetzen?
Weitere Neuerscheinungen des Monats.
Eckhard Müller-Mertens beschreibt seinen Abfall vom SED-Glauben, Heinrich Meier denkt über Rousseaus „Rêveries“ nach und ein Sammelband widmet sich dem Phänomen „Hipster“: Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Wie man eine Subkultur zur zeittypischehn Elite stilisiert: Ein Sammelband widmet sich dem Phänomen „Hipster“.
Der amerikanische Kulturkritiker Mark Greif ist das New Yorker Sprachrohr einer global protestierenden jungen Intelligenz. Ein Spaziergang ins Herz der Kapitalismuskritik.
Thema diesmal: Post von Plattenfirmen, die Rockstar-Krankheit „Stimmbandentzündung“ und eine Tatort-Folge für die Festtage
Mit Luhmann Popmusik machen? Wie das geht, erklärt der Musiker mit dem Künstlernamen PeterLicht, der sein Gesicht nicht fotografieren lässt, beim Treffen in einem Kölner Café.
Extravagante Kneipen und multikulturelles Flair: Junge Kreative machen aus dem Berliner Problembezirk Neukölln einen Trend-Kiez - der entfernt an das New York der Achtziger erinnert.
Schmerz ist eine heiße Waffe: Thomas Melle entwirft in „Sickster“ ein düsteres Bild unserer Zeit. Der Roman erzählt eine abenteuerliche und traurige, anrührende und menschliche Geschichte.
Eins plus mit Sternchen für die schöne Grundidee von "Scharfe Hunde" – aber leider hat zum Auftakt eine gute Geschichte gefehlt; Sarah Kuttner macht jetzt "Lebensgefühl für 20- bis 40-jährige Großstadtbewohner"; und ein kleines Filmmagazin mit zwei Kino-Nerds macht großen Spaß. Die frischen Kurzkritiken zum "TV Lab" bei ZDFneo sind da!
Wäre ich eine Frau, würde ich mich in einen wie mich verlieben: „Crazy Stupid Love“ von Glenn Ficarra und John Requa zeigt, wie man in der Liebe erwachsen werden kann, ohne dabei alt zu werden.
Kanadische Wissenschaftler widmen sich der Schulwegforschung und kommen zu dem Schluss: Am gesündesten bewegen sich Stadtkinder aus wirtschaftlich benachteiligten Familien - denn sie sparen den Schulbus und nehmen das Rad.
Das Häuschen im Grünen schafft man sich ja vor allem der Kinder wegen an. Zumindest ist das eine Sichtweise, die man von an den Stadtrand Verzogenen häufig hört. Bei der Führung durch die Doppelhaushälfte erzählen die Eltern gern, ...
Nichts ist so banal wie der Tod, ein jeder bekommt ihn, und obendrein macht er noch gleicher als die PDS in ihrem Parteiprogramm. Insofern wäre es fein, wenn es zur Aufrechterhaltung der Klassenunterschiede auch ein Leben nach dem Tod gäbe. Was die Kirche nicht mehr ganz halten kann, verspricht dafür heute der ein oder andere Konsumgutanbieter.
Der Mensch hat die Datenkrake auf den eigenen Körper gehetzt. Mit Gadgets und Apps vermessen wir auf eigene Faust Gesundheit, Schlankheit und Ausdauer. Die Ergebnisse dieser medizinischen Erkundung ergänzen die digitale Selbstdarstellung um einen leibhaftigen Aspekt.
Ich war in Amerika, genauer, im Yellowstone National Park. Ich sah all die Schönheiten der Natur, und als ich dann wieder durch das erste Dorf mit seinen Schnellrestaurants fuhr, dachte ich mir: Wieso kann man das hier nicht einfach alles zum Naturpark machen? Und wie schön wäre es, wenn der Central Park ganz New York umfassen würde? Würde ich etwas vermissen? - Vermutlich würde meine Gastautorin, die gerade in N ew York weilt, ein klaren "Aber sicher" hören lassen.
Thema diesmal: Bands auf Parkhausdächern, Musik auf Verlegergeburtstagen, Trubel und burlesker Unfug auf der c/o-Pop und die liebenswerten musikalischen Vorlieben des Philipp Lahm
Es gab einmal eine Zeit lange vor Aktien und Internet, da waren Bildung und Konversationskunst herausragende Qualitäten von Angehörigen besserer Kreise. Belesenheit hatte einen Wert bei der Suche nach Geschlechtspartnern, und die Anzahl der Bücher war wichtiger als die Menge der Freunde bei asozialen Netzwerken. Ausserdem warf man sich nicht gleich dem nächsten Stalker an den Hals, sondern erwartete, dass der Herr in der Lage ist, die Dame angemessen zu umwerben. Um dabei zu helfen, oder Schaden für den Ruf abzuwehren, gab es sogar sprechende und diskrete Möbel, von denen eines hier vorzustellen mir eine grosse Freude ist.
Welche Platten werden im Frühsommer die Herzkranzgefäße erweitern? Wie wertet man einen langweiligen Fernsehfilm mit der falschen Musik enorm auf? Und wer ist Dent May?? Außerdem: knallharte Ausgeh-Recherche. Alles in Eric Pfeils aktuellem „Pop-Tagebuch“.