Der historische Analphabetismus wächst
Schüler wissen mit zentralen geschichtlichen Ereignissen nichts mehr anzufangen. Unter jungen Leuten können an die 80 Prozent weder 1789 noch 1848 mit den entsprechenden Ereignissen verbinden.
Schüler wissen mit zentralen geschichtlichen Ereignissen nichts mehr anzufangen. Unter jungen Leuten können an die 80 Prozent weder 1789 noch 1848 mit den entsprechenden Ereignissen verbinden.
Die hessische Wasserschutzpolizei hat am Freitag in Wiesbaden ihr modernstes Streifenboot in Dienst gestellt.
Für die gemeinsamen Anleihen sollen Bund und Länder nach ihren Anteilen haften. Am Markt wird aber eine implizite Garantie des Bundes erwartet. Als Vorläufer von Eurobonds werden sie dennoch nicht gewertet.
Um den Güterzuglärm im Mittelrheintal zu verringern, ist nach Meinung von Bahn-Chef Grube ein ganzheitliches Konzept nötig. Für den Einbau von Flüsterbremsen „brauchen wir eine euopäische Antwort.“
Der rheinland-pfälzische SPD-Infrastrukturminister Lewentz streitet mit Hessens FDP-Verkehrsminister Rentsch, weil in Frankfurt nachts Flugzeuge trotz Verbots fliegen. Rentsch fordert Lewentz auf, er solle sich um den Flughafen Hahn kümmern.
Im kommenden Jahr soll die erste gemeinsame Anleihe von Bund und Ländern begeben werden. Bis dahin dürfte noch über die Haftung gestritten werden.
Nach dem Tod eines zweijährigen Mädchens in Rheinland-Pfalz ist Haftbefehl gegen die Großmutter erlassen worden. Das Kind war an Schnittverletzungen am Hals gestorben.
Jeder Tag ein Feuerwerk aus Schrauben und Salti: Anna Dogonadze ist fast vierzig und auf dem Weg zu ihrer vierten Olympia-Teilnahme. Dafür muss die Trampolinturnerin so hart arbeiten wie nie zuvor.
Eine jede Schule so, wie sie will: Die gymnasiale Schulzeitverkürzung ist, kaum eingeführt, schon wieder zur Disposition gestellt worden. Das nennt man hierzulande Bildungspolitik. Kommt die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium?
Wie viel Schwarzarbeit gibt es wirklich? Neue Schätzungen kommen zu vermeintlich widersprüchlichen Ergebnissen. Die Methoden haben jeweils eigene Tücken und Schwächen.
Bei dem Wolf, der vor knapp zwei Monaten im Westerwald erschossen wurde, handelt es sich offenbart um das Tier, das Anfang vergangenen Jahres in der Nähe von Gießen angefahren worden ist.
Keine Elite-Uni in Rheinland-Pfalz: Die Mainzer haben im Rahmen der Exzellenz-Initiative nicht den erhofften Titel bekommen
Nach fünf Jahren gibt die Kunsthistorikerin, die 1968 in Frankfurt geboren wurde und lange am Museum für Moderne Kunst (MMK) beschäftigt war, ihr Amt auf und wechselt nach Fürth.
Der im April im Westerwald erschossene Wolf kam vermutlich aus Hessen. Ein Jäger hatte ihn im April nahe Hartenfels erschossen. Der Abschuss hatte für Empörung unter Tierschützern gesorgt.
Die neuen Vorsitzenden der Linkspartei über die nächste Personaldebatte, wie die Partei versucht, ein politisches Zentrum zu finden und wie ein Blog dabei helfen soll.
Der Wehrbeauftragte Königshaus hat kritisiert, dass die Interessen der Soldaten bei den Entscheidungen zu den Standortschließungen „keine entscheidende Rolle“ gespielt hätten. Offenbar sei es vor allem darum gegangen, Landräte und Bürgermeister zufriedenzustellen.
Vom Februar 2013 an will Mainz gemeinsam mit Wiesbaden eine Umweltzone einrichten. Dies soll die Luftverschmutzung verringern. Für Rheinland-Pfalz ist es die erste Umweltzone.
Rotmilane pendeln zwischen Mittel- und Südwesteuropa. Ihre Jungen ziehen viele von ihnen in Hessen auf. Aber die Greife mit dem gegabelten Schwanz kämpfen mit wachsenden Problemen. Ringe sollen bei der Ursachenforschung helfen.
Der frühere Bremer Bürgermeister will mit dem gestern eröffneten Deutschen Chorfest demonstrieren, welche Befriedigung das Singen in einem Chor bieten kann.
Auf seiner Homepage zeigt Florian Rentsch ein Video, das einen Ausschnitt aus einer Landtagsdebatte mit ihm wiedergibt. Es läuft nur ein paar Minuten. Aber es zeigt, dass er reden kann, schnell auf den Punkt, streitlustig, unterhaltsam. In kurzer Zeit setzt Rentsch seine Botschaften: Die Schulen in Hessen sind spitze. Es gibt Lehrer im Übermaß, sehr viel mehr als im SPD-regierten Rheinland-Pfalz. Es gibt weniger als 170 000 Arbeitslose in Hessen, einem Land, in dem man sein Lebensglück noch selbst in die Hand nehmen kann. Abgang vom Podium. Stichwort Lebensglück: Am 1. Juni wurde der erst 37 Jahre alte junge Familienvater Rentsch jetzt neuer Wirtschaftsminister des von ihm so wohlwollend beschriebenen Landes.
Den Solarunternehmen in Ostdeutschland geht es nicht gut. Nach Ansicht von Forschern stellt dies jedoch keine übermäßige Bedrohung für diesen Teil Deutschlands dar.
Vier Chefposten sind beim SWR in Kürze zu besetzen. Intendant Peter Boudgoust hat seine Kandidaten jetzt mit markigen Worten vorgestellt. So versucht er, politischen Machtspielen entgegenzutreten.
Unser Kandidat Roman Lob bleibt auch in Baku ganz bescheiden. Einen kleinen Heimvorteil hat er auch im fernen Aserbaidschan. Ohne deutsche Unterstützung gäbe es diesen ESC wohl nicht.
Das Haus des „Instituts für vergleichende Irrelevanz“ ist im Januar von der Frankfurter Universität auf eine Immobilien-AG übergegangen. Die will nun an ihr Eigentum. Die Institutsbesetzer aber wollen nicht ausziehen.
Die Bundeskanzlerin zieht Kompetenzen beim Umbau der deutschen Stromversorgung aus Ministerien in das Bundeskanzleramt ab: Künftig will sie halbjährlich die Entwicklung der Energiewende überprüfen.
Hessen übernimmt den Metall-Pilotabschluss von Stuttgart. IG-Metall-Bezirksleiter Schild jubiliert: „Das ist die höchste Einkommenssteigerung seit zwei Jahrzehnten.“
Nach der Einigung der Metall-Tarifpartner in Baden-Württemberg auf einen Pilot-Tarifvertrag bekommen nun auch die Leiharbeiter mehr Geld. Die neue Vereinbarung soll auch als Muster für andere Branchen gelten.
Die Nato hat auf ihrem Gipfel in Chicago die vorläufige Einsatzbereitschaft ihrer Raketenabwehr erklärt: in der nun beginnenden ersten Betriebsphase wird ein in der Türkei stationiertes Frühwarnradar mit Abfangraketen auf einem amerikanischen Kriegsschiff verbunden und unter Kommando in Ramstein gestellt.
Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) spricht sich im F.A.Z.-Gespräch für einen flächendeckenden Mindestlohn aus. Die Debatte über das Betreuungsgeld gelte es „ideologisch abzurüsten“. Auch nach dem Wahldebakel der CDU in NRW setzt sie weiter auf die Kanzlerin.
Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft rät, günstige Domizile anzubieten. Zuzügler in Zentren sind vor allem junge Menschen.
Mit Verboten auf Blockupy-Proteste in Frankfurt zu reagieren, ist aus Sicht der IG Metall der falsche Weg. Bezirksleiter Schild sieht einen ein bedenklichen Angriff auf die demokratischen Grundrechte.
Die Linkspartei ringt um ihre Zukunft und eine arbeitsfähige Führung. Oskar Lafontaine aber denkt, es ginge um ihn und seine Karriere. Sein Verhalten wird ihm nicht nur in Ostdeutschland verübelt.
Die Lärmbelastung durch Flugzeuge in Mainz und Rheinhessen hat zugenommen. Der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Lewentz will dagegen vorgehen. Zwei Gutachten zeigen aus seiner Sicht, dass weniger Lärm machbar ist.
Kurz vor der Landtagswahl am Sonntag kam es am Freitag für Norbert Röttgen schon einmal knüppeldick: Bei der Abstimmung über die Pläne zur Kappung der Solarförderung im Bundesrat.
Wie geht es weiter mit dem Opel-Stammwerk in Rüsselsheim? Nach Informationen der F.A.Z. hat die Unternehmensleitung der Belegschaft angeboten, dass dort in einigen Jahren die nächste Generation der Citroën-Mittelklasselimousine C5 vom Band laufen könnte.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat die rechtsextreme Kameradschaft „Walter Spangenberg“ in Köln verboten und auflösen lassen. Unmittelbar nach dem Verbot durchsuchten Polizisten in mehreren Städten Wohnungen und Haftzellen der 14 Kameradschafts-Mitglieder.