250.000 Besucher auf Paulskirchenfest
Die Feier zum Jubiläum der Frankfurter Nationalversammlung war nach Einschätzung des Oberbürgermeisters ein voller Erfolg: Nicht zuletzt habe sie den Wert der Demokratie in das Bewusstsein der Bürger getragen.
Die Feier zum Jubiläum der Frankfurter Nationalversammlung war nach Einschätzung des Oberbürgermeisters ein voller Erfolg: Nicht zuletzt habe sie den Wert der Demokratie in das Bewusstsein der Bürger getragen.
Inzwischen schlägt nicht nur die FDP vor, den Bundestag zu einer Sondersitzung in der Paulskirche zusammenkommen zu lassen.
Im „Salon Frankfurt“ in der Alten Oper wird mit Lesungen, Gesprächen und Musikdarbietungen an die Bornheimerin Henriette Zobel und andere Revolutionärinnen von 1848/49 erinnert.
Beim Frankfurter Paulskirchenfest treten auch die Stuttgarter Puppenspieler von der „Dundu“-Gruppe auf.
Es war ein Fest der Demokratie: 175 Jahre Paulskirche zeigen aber auch, dass die Errungenschaften bis heute nicht selbstverständlich sind. Auch wer kritisiert, muss immer wieder für die Verfassung kämpfen.
Von wegen Politikverdrossenheit: Beim Tag der offenen Tür im Frankfurter Römer ist das Interesse enorm. Fraktionen und Ämter stellen sich vor, bunte Paulskirchen werden gezimmert, bei einem „Escape Game“ kann man die Demokratie retten.
Zurück in die Zukunft – was wir von der europäischen Revolution von 1848 lernen können. Ein Gastbeitrag von Johannes Lindner
Das Jüdische Museum Frankfurt befasst sich anlässlich des Jubiläums der Nationalversammlung damit, wie Demokratie in der Paulskirche verhandelt wurde. Eine Klanginstallation wandert dafür durch die Stadt.
Von der Damentribüne auf die Barrikaden: 1848 betraten Deutschlands Frauen die politische Bühne. Doch bis ihre Ziele Realität wurden, sollten noch Jahrzehnte vergehen.
Wie gut kennen Sie sich mit den Geschehnissen von 1848 rund um die Frankfurter Paulskirche aus? Beantworten Sie fünf Fragen und vergleichen Sie Ihr Wissen mit anderen Lesern.
Nach dem Krieg erstand sie als schlichter Raum für Feierstunden aus den Ruinen. Auch die jüngsten Vorstöße zur Wiederherstellung des Erscheinungsbildes von 1848 sind gescheitert. Warum die Paulskirche nicht tiefgreifend umgebaut wird.
Die Frankfurter Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner will, dass auch nicht EU-Ausländer in Kommunen wählen dürfen. Das ist keine gute Idee.
Zwischen Spott und Pathos: Eine Frankfurter Ausstellung zeigt, wie der bekannte Mundartdichter Friedrich Stoltze auf die Revolution von 1848 blickte.
Die „Ode an die Demokratie“ auf dem Main sollte ein Höhepunkt der 175-Jahr-Feier der Frankfurter Nationalversammlung werden. Das Versprechen, ein „aufregendes, tiefgründiges Feuerwerk“ zu bieten, kann sie jedoch nicht einlösen.
In der Paulskirche spricht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier von der Krise der Demokratie und dem Erbe der Nationalversammlung. Aber welche Krise meint er?
Frankfurt als Brennglas der deutschen Demokratie: Das Bürgerfest zum 175. Jahrestag der Nationalversammlung beginnt recht unprätentiös, aber mit Petrus fest an seiner Seite.
Am Tag des Jubiläums der Revolution von 1848 besucht der Bundespräsident die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er erklärt, auf welche Grundhaltung es im Gespräch mit skeptischen Bürgern ankommt.
Das Paulskirchenjubiläum zu feiern sei ein „Zeichen gegen die Verächter unserer parlamentarischen Demokratie“, sagt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Feier zur Nationalversammlung von 1848.
Mit einem Festakt und einem Bürgerfest hat das 175-Jahre-Jubiläum der Frankfurter Nationalversammlung begonnen. Der Bundespräsident spannt vor seinen Zuhörern den Bogen von 1848 in die Gegenwart.
Die Paulskirchenversammlung hat eine Vorgeschichte: Der Weg zum ersten deutschen Parlament im Jahr 1848 war steinig und reicht zurück bis zu den Anfängen des 19. Jahrhunderts.
Bildergalerie Paulskirche
Zum Paulskirchenjubiläum spricht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Auch andere prominente Gäste sind zu Besuch in Frankfurt.
In Frankfurt wird beim Paulskirchenfest die Demokratie gefeiert: Für die Revolution 1848 müssen die Deutschen dankbar sein. Die dort formulierten Grundrechte aber sind bis heute keine Selbstverständlichkeit, auch nicht die Pressefreiheit.
Es geht um eine Art Nationaldenkmal: Die Bebauung des Frankfurter Paulsplatzes für ein Haus der Demokratie ist umstritten. Der neue Oberbürgermeister Mike Josef legt sich nicht auf einen Standort fest und setzt auf einen Wettbewerb.
Steinmeier plädiert im Interview mit der F.A.Z. für das Wählen ab 16. Viertklässler können immer schlechter lesen. Und Manchester City und Real Madrid treffen aufeinander. Der F.A.Z. Newsletter
Ein Triumph des Mundarttheaters: Zum Paulskirchenjubiläum zeigt die Volksbühne Frankfurt im Karmeliterkloster „Feuer! De Maa brennt“.
Der Weg der Deutschen zur Freiheit war lang und steinig. Sieben Gegenstände, die meisten davon im Besitz des Historischen Museums, erzählen die Geschichte der Demokratiebewegung. Eine der wichtigsten Etappen war die Paulskirchenversammlung, zu deren 175-Jahre-Jubiläum sich in dieser Ausgabe ein Spezial findet.
Im Historischen Museum in Frankfurt tagt die interdisziplinäre Konferenz „Die Modernität von 1848/49“. Sie blickt auf Innovationskraft und Problemlagen des Paulskirchen-Parlaments.
Das Paulskirchenjubiläum wird mit einem vier Tage dauernden Bürgerfest gefeiert. Das Programm versucht den Spagat zwischen Diskurs und Volksfest.
Vom Bau der Paulskirche bis zur neuesten Diskussion um ihre Modernisierung und ein Haus der Demokratie: Die Zeitleiste von 1789 bis heute
1848 und 1989 als Ausnahmen: Ansonsten setzen die Deutschen auf Sicherheit, befindet der frühere Bundespräsident Joachim Gauck. Eine mögliche Erklärung sieht er in einem lange zurückliegenden Trauma.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht im Interview über sein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten, die „schäbige“ Kritik an dem Verdienstorden für Angela Merkel und plädiert für ein Wahlalter ab 16.
Der Regisseur Thomas Claus hat eine überzeugende Dokumentation über die Paulskirche gedreht. Zum Paulskirchenfest wird der Film nun im Kino des Deutschen Filmmuseums erstmals gezeigt.
Das Programm zum Jubiläum ist extrem dicht – aber auch im täglichen Kulturbetrieb gibt es genug Gelegenheit, über 1848 nachzudenken.
Muss der Kampf um Demokratie und Menschenrechte heute global geführt werden? In der Frankfurter Paulskirche ist die „Global Assembly“ zusammengekommen, um über Ideen für eine bessere Welt zu streiten.