Radikalumbau zugunsten der Paulskirche nötig
Das Frankfurter Kämmereigebäude verströmt nicht gerade den Geist der Freiheit. Um dort junge Leute für die Demokratie zu gewinnen, müsste vieles verändert werden.
Das Frankfurter Kämmereigebäude verströmt nicht gerade den Geist der Freiheit. Um dort junge Leute für die Demokratie zu gewinnen, müsste vieles verändert werden.
Wie soll das geplante Haus der Demokratie aussehen? Oder sollte man lieber von einem „Ort der Demokratie“ sprechen? Im Gespräch von Bundesstiftung Baukultur mit Vertretern der Stadt Frankfurt deuten sich Tendenzen an.
Am Frankfurter Flughafen läuft es wieder, für das Demokratie-Zentrum ist ein neuer Ort im Gespräch und bei den Reisepässen gibt es Lieferprobleme. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Was lässt sich von Widerstandskämpfern wie Claus Schenk Graf von Stauffenberg für die Gegenwart lernen? In der Frankfurter Paulskirche sprechen ein Zeitzeuge, eine Nachfahrin von NS-Gegnern und ein Forscher über das Erbe des 20. Julis 1944.
Eine Ausstellung in der Frankfurter Paulskirche widmet sich dem Widerstand, der dem aufkommenden Nationalsozialismus schon in der Weimarer Republik und dann in den ersten Jahren des NS-Regimes entgegengebracht wurde.
Der Abriss der ehemaligen Druckerei Dondorf, eines bedeutenden Zeugnisses der Frankfurter Geschichte, ist vom Tisch. Künftig sollte dort an zwei Männer erinnert werden, die eine gemeinsame politische Idee verfolgten.
Was bedeutet es, dass Anne Applebaum den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält? Während Populismus und Defätismus um sich greifen, wird in der Paulskirche am 20. Oktober die Vertreterin einer transatlantischen Elite das Wort nehmen, deren liberaler Universalismus 1989 geprägt wurde.
Auch im Frühjahr 1849 wird in der Paulskirche noch heftig diskutiert. Wien beharrt auf Großösterreich, setzt eine eigene Verfassung in Kraft. Vorbei ist der Traum vom großen Reich.
Der Frankfurter Schulpreis 2024 ist vergeben. Zehn Schulen standen im Finale, diese vier wurden ausgezeichnet.
Der Schriftsteller Daniel Kehlmann ist in der Frankfurter Paulskirche mit dem Börne-Preis geehrt worden.
Am Europawahlsonntag in der Frankfurter Paulskirche: Der Schriftsteller Daniel Kehlmann erinnert als Preisträger an den Einsatz Ludwig Börnes für die Demokratie.
Am 9. Juni 1944 wurde Johanna Kirchner von den Nazis in Berlin-Plötzensee ermordet. Die Sozialdemokratin war 1933 vor dem Regime geflohen und hat den Widerstand von Frankreich aus unterstützt.
Die Frankfurter Paulskirche braucht ein Diskussionsforum als Ergänzung. Aber wenn das Projekt nicht Glanz und Schwung verlieren soll, muss jetzt zielgerichtet gehandelt werden, fordert der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef in seinem Gastbeitrag.
Das Haus der Demokratie kommt nicht vor 2028. Nach den Worten von Oberbürgermeister Mike Josef soll nun aber die „operative Phase“ beginnen. Dazu schreibt die Stadt Frankfurt einen Ideenwettbewerb aus.
Damit das Projekt eines Hauses der Demokratie neben der Paulskirche in Frankfurt endlich vorankommt, sollen nun Architekten in zwei Wettbewerben Ideen für die Anordnung und die Gestaltung des Gebäudes entwickeln.
2000 Menschen mit der Startnummer 75 kamen aus allen Richtungen gelaufen, um 75 Jahre Grundgesetz und damit auch 75 Jahre Bundesrepublik Deutschland in Frankfurt zu feiern.
18 Schüler haben sich sechs Monate lang mit dem Grundgesetz beschäftigt und darüber diskutiert. In der Paulskirche stellen sie ihre Ergebnisse vor und feiern das Verfassungsjubiläum.
Der historische Sternlauf zur Paulskirche fand 1948 statt. Nun initiiert die Stadt Frankfurt einen neuen: Er soll an die Gründung der Bundesrepublik und das Inkrafttreten des Grundgesetzes vor 75 Jahren erinnern.
Als die Paulskirche 1948 in Frankfurt wiedereröffnete, wurde das Ereignis mit einem großen Sternlauf gefeiert. Daran soll nun ein „Lauf für die Demokratie“ erinnern.
Die Stadt Frankfurt setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus. Elf Leiter von Kultureinrichtungen lesen in der Paulskirche Texte jüdischer Autoren.
Die Briefe, die die Abgeordneten des Paulskirchenparlaments nach Hause schickten, erzählen viel über die erste frei gewählte deutsche Volksvertretung.
In der Paulskirche erinnert die Stadt Frankfurt an die Verabschiedung des Grundgesetzes vor 75 Jahren.
Das Haus der Demokratie wird Jahre auf sich warten lassen. Schlimmer noch: Eine fragmentierte Realisierung könnte die ursprüngliche Idee verwässern. Alles könnte einfacher sein, wenn Magistrat und Stadtverordnete mehr Mut zur Klarheit hätten.
In der Frankfurter Paulskirche gedenken 400 Menschen der Opfer des Genozids an den Armeniern. Dabei geht es auch um die Rolle Deutschlands - gestern wie heute.
Über das umstrittene Haus der Demokratie an der Frankfurter Paulskirche wird noch länger diskutiert. Vor 2028 wird mit dem Bau nicht begonnen.
Geschichte wird von Siegern geschrieben: Die Revolution von 1848/49 ist ein Schlüsselmoment für die Deutschen. Doch bis heute halten sich Unwahrheiten über die Helden der ersten deutschen Freiheitsbewegung. Ein Gastbeitrag.
Vor 175 Jahren beschließt die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche ein Gesetz für künftige Abstimmungen. Einig ist man sich im März 1849: Frauen werden nicht wählen.
Frankfurt sieht sich als Wiege des deutschen Parlamentarismus, scheitert mit seinen hehren Plänen aber ein ums andere Mal. Vielleicht sollte der Anspruch gesenkt werden, auch für das geplante „Haus der Demokratie“.
Die Frankfurter Grünen zeigen sich verärgert über die Vorwürfe, die Mirrianne Mahn gegen Partei und Fraktion erhoben hat. Die Stadtverordnete sei zu sehr mit ihrer Selbstdarstellung beschäftigt gewesen, heißt es aus Fraktionskreisen.
Vor 175 Jahren wurde die Paulskirchenverfassung beschlossen, vor 75 Jahren das Grundgesetz. Um daran zu erinnern, plant die Stadt Frankfurt unter anderem einen „Lauf für die Demokratie“.
Autozulieferer Conti will in Hessen 1200 Stellen abbauen, das ehemalige Karstadt-Haus an der Zeil hat einen neuen Zwischenmieter und in der Paulskirche debattierte man vor 175 Jahren über das Wahlrecht. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Zu den Errungenschaften der Verfassung von 1849 gehört die Gleichstellung der Konfessionen und Religionen. Großen Anteil daran hat der Parlamentarier Gabriel Riesser.
Wie soll Deutschland regiert werden? Vor 150 Jahren diskutiert die Nationalversammlung in der Paulskirche lebhaft, ob an der Spitze ein Kaiser stehen soll.
Die Ukraine-Kontaktgruppe berät über weitere Munitionslieferungen. Die Demokratie ist weltweit auf dem Rückzug. Und das IOC diskutiert, ob russische Sportler an der Olympia-Eröffnung teilnehmen dürfen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Ein Pergament mit abenteuerlicher Geschichte: Nach England gerettet, dann gestohlen, verschwunden, und wiederentdeckt auf einem Schutthaufen. Erstmals nach 175 Jahren ist die Paulskirchenverfassung wieder an ihrem Ursprungsort in Frankfurt zu sehen.
Auf dem Ideenforum des Bürgervereins Demokratieort Paulskirche wird darüber diskutiert, was in dem in Frankfurt geplanten Demokratizentrum stattfinden soll und ob ein Neubau wirklich nötig ist.