„Haus der Demokratie“ wird zum Ensemble
Das geplante „Haus der Demokratie“ neben der Frankfurter Paulskirche wird möglicherweise auf mehrere Gebäude aufgeteilt. Genaueres soll ein Ideenwettbewerb ergeben.
Das geplante „Haus der Demokratie“ neben der Frankfurter Paulskirche wird möglicherweise auf mehrere Gebäude aufgeteilt. Genaueres soll ein Ideenwettbewerb ergeben.
Der nachträgliche Jubel über die Flamme der Freiheit hat eine antiparlamentarische Pointe: Zur Neubewertung der Revolution von 1848. Ein Gastbeitrag.
Frankfurt sollte in der Diskussion um das Haus der Demokratie weniger Nabelschau betreiben, meint Butzbachs Bürgermeister. Andere Orte, die mit Büchner und Weidig zu tun haben, müssten einbezogen werden.
Kann man in Deutschland noch einen freien postkolonialen Diskurs führen? Die Organisatoren der Global Assembly glauben: spätestens seit Beginn des Gazakriegs nicht mehr. Darum haben sie das internationale Treffen in der Frankfurter Paulskirche abgesagt.
Mit den Beratungen über die Reichsverfassung macht sich die Frankfurter Nationalversammlung 1848 an ihre schwierigste Aufgabe – und trifft eine folgenschwere Entscheidung.
Für das Haus der Demokratie war ein spektakulärer Neubau neben der Paulskirche im Gespräch. In Frankfurt gibt es dafür aber keine politische Mehrheit. Stattdessen sollen bestehende Gebäude genutzt werden.
Musik und Texte gegen das Vergessen und gegen Antisemitismus: Die Städtischen Bühnen gestalten im Pakt mit zahlreichen Kulturinstitutionen ein Programm in der Frankfurter Paulskirche.
Der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef gedenkt in der Paulskirche der Opfer des Holocausts. Er fordert jeden auf, sich an die „schwärzeste Zeit“ Deutschlands zu erinnern. Besondere Worte gelten den einst verfolgten Homosexuellen.
Der Bund habe einen Zuschuss für das in Frankfurt geplante Haus der Demokratie abgelehnt, teilte der Frankfurter Magistrat vor wenigen Tagen mit. Doch diese Information ist veraltet.
Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat vorerst keine Mittel für ein „Haus der Demokratie“ an der Paulskirche freigegeben. Nicht alles sind darüber traurig.
Lastwagenfahrer einer polnischen Spedition streiken wegen ausstehender Lohnzahlungen auf der Autobahnraststätte im südhessischen Gräfenhausen. Derweil erobert die SPD das Darmstädter Rathaus zurück.
Wo die Demokratiegeschichte eine Renaissance erlebt: Was uns die Nationalversammlung in der Paulskirche 175 Jahre nach der Revolution für die Zukunft zuruft.
Das Haus der Demokratie an der Frankfurter Paulskirche soll eine Einrichtung mit internationaler Strahlkraft werden. Bundespolitiker haben das Projekt gelobt, Geld aber will der Bundestag dafür nicht bereitstellen.
Zum Ende des Jubiläumsjahres der Paulskirchenversammlung eine Erinnerung an einen ihrer großen Pfarrer: Karl Veidt widerstand den Nazis, auch wenn er selbst nicht frei von Fehlern war.
Die Revolutionäre von 1848 sind gescheitert. Aber ihr Kampf war nicht umsonst, er gab der deutschen Geschichte eine neue Richtung. Daran gilt es im Jubiläumsjahr zu erinnern. Ein Gastbeitrag
Vier Tage lang berät das Kirchenparlament der evangelischen Christen in der Mitte und im Süden Hessens über die Zukunft ihrer Kirche.
Das Haus der Demokratie könnte ein Ort sein, an dem Demokratie weitergedacht wird. Dafür müssen aber auch die aktuellen Herausforderungen der Staatsform verständlich vermittelt werden. Ein Gastbeitrag.
Dem nahe der Frankfurter Paulskirche zu errichtenden Haus der Demokratie fehlt noch ein konkretes inhaltliches Konzept, meint Bettina Wiesmann, die Vorsitzende des Bürgervereins Demokratieort Paulskirche.
Volker Kauder ist Vorsitzender der Expertenkommission zur Zukunft der Paulskirche. Er meint, in Frankfurt könnte ein Ort mit internationaler Strahlkraft zur Auseinandersetzung über Gegenwart und Zukunft der Volksherrschaft entstehen. Ein Gastbeitrag.
In Frankfurt gedenken die Stadt und die Jüdische Gemeinde der Novemberpogrome. Doch keine Veranstaltung blickt nur zurück: Der wachsende Antisemitismus heute steht im Zentrum.
Gedenken in der Frankfurter Paulskirche: Führende Politiker fordern abermals dazu auf, jüdisches Leben in Deutschland besonders zu schützen. Derweil gab es juristischen Streit um eine weitere angemeldete Demonstration.
Um an die Pogrome im November 1938 zu erinnern, sind am Donnerstag viele Frankfurter zusammengekommen. In der Paulskirche, in der Westend-Synagoge und an den vielen Stolpersteinen auf den Straßen wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Ein Demokratiezentrum sollte vor allem aktuelle Herausforderungen in den Blick nehmen. Denn ein Gemeinwesen ist nur dann friedlich möglich, wenn es sozial, wirtschaftlich und ökologisch zukunftsfähig ist.
Am 9. November vor 175 Jahren wird Robert Blum in Wien erschossen – ein Abgeordneter der Nationalversammlung, die weiter in der Paulskirche tagt. In Frankfurt ist man erschüttert. Es ist ein blutiger Angriff auf die junge Demokratie.
Das geplante Haus der Demokratie in Frankfurt ist eine Debatte wert: Politiker, Wissenschaftler und Experten sind fast einhellig der Meinung, dass es sinnvoll wäre – gerade in diesen Zeiten.
Herbert Waldmann erforscht, wie sich aus Naturstoffen neue Arzneimittel herstellen lassen. Dafür hat der Chemiker in der Frankfurter Paulskirche den Otto-Hahn-Preis erhalten.
Kriege, Migration und die Macht sozialer Medien sind die großen Themen der Gesellschaft, die grundlegend diskutiert werden sollten, argumentiert der Frankfurter Politikwissenschaftler Rainer Forst.
Der Frankfurter Stadtälteste Hans-Jürgen Hellwig beurteilt die Pläne für ein Haus der Demokratie in Frankfurt skeptisch. Die Paulskirche dürfe nicht zur bloßen Dependance einer solchen Einrichtung werden. Ein Gastbeitrag.
Zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse erhält Salman Rushdie in der Paulskirche den Friedenspreis.
Seinen Feinden hat er nicht den Gefallen getan, unsichtbar zu werden: In einer bewegenden Feier wird der Schriftsteller Salman Rushdie in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.
Großer Tag in der Paulskirche: Salman Rushdie nimmt mit einer bewegenden Dankesrede den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegen. Dieser ist ein Statement für die Lizenz zur Satire und Parodie.
In der Paulskirche traten einst die ersten frei-gewählten Abgeordneten Deutschlands zusammen. Ein Haus der Demokratie könnte an die demokratische Tradition Frankfurts anknüpfen - und der Stadt enorme Chancen bieten. Ein Gastbeitrag.
Am Sonntag erhält Salman Rushdie in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Am Freitag war er auf der Buchmesse zu Gast.
Absagen treuer Aussteller treffen jede Messe. Nach dem Angriff der Hamas auf Israel sind sie unvermeidlich.
Ein Neubau für das geplante Haus der Demokratie auf dem Frankfurter Paulsplatz ist umstritten. Der Oberbürgermeister will das Thema aber nicht auf die lange Bank schieben.
Die Autoren Juli Zeh und Dirk Oschmann debattieren beim Festakt in der Frankfurter Paulskirche zum Tag der Einheit über Ost und West und Demokratie und Diktatur – und bemerken, dass sich die Fehler von 1990 nun wiederholen.