So kann demokratisches Planen aussehen
Zehn Entwürfe für das Haus der Demokratie an der Frankfurter Paulskirche sollen öffentlich diskutiert werden. Damit lässt sich testen, wie demokratisches Planen aussehen kann.
Zehn Entwürfe für das Haus der Demokratie an der Frankfurter Paulskirche sollen öffentlich diskutiert werden. Damit lässt sich testen, wie demokratisches Planen aussehen kann.
Um den demokratischen Anfängen in der Frankfurter Paulskirche mehr Gewicht zu verleihen, soll Frankfurt ein Haus der Demokratie bekommen. Mit der Ausschreibung für einen städtenbaulichen Wettbewerb zeichnen sich zwei Optionen ab, wo es stehen könnte.
Das neue Wahlrecht hat seine Tücken: Frankfurt büßt nach der Wahl politischen Einfluss ein, weil Wahlkreissieger nicht ins Parlament einziehen. CDU-Politiker kritisieren die Schwächung großstädtischer Interessen – und fordern eine Reform.
Prinzen-Sänger Krumbiegel ist dabei, Ex-Verfassungsgerichtspräsident Voßkuhle und Soziologin Ackermann. Mit ihnen soll der in Frankfurt geplante Paulskirchen-Demokratiepreis europäische Bedeutung bekommen.
Triumphal begann die Geschichte der Nationalversammlung im Mai 1848 in der Paulskirche. Wenig glanzvoll endet sie nur gut ein Jahr später in Stuttgart.
Im Mai 1849 ist die Initiative längst von der Nationalversammlung auf die preußische Regierung in Berlin übergegangen. Auch dort wird nun über eine Verfassung nachgedacht – aber ohne die „zerstörenden Elemente“ demokratischer Art, auf die man sich in Frankfurt verständigt hatte.
Der große Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg ist der Klassiker, aber er ist bei weitem nicht die einzige Adresse, die Fans von Glühwein, Kunsthandwerk oder auch Winterparty kennen sollten. Eine Übersicht.
Der städtebauliche Ideenwettbewerb für das Haus der Demokratie an der Frankfurter Paulskirche soll im nächsten Frühjahr ausgeschrieben werden. Einschließlich der Sanierung der Paulskirche kostet das Projekt 150 Millionen Euro.
Vor dem tristen Ende der Nationalversammlung bäumen sich die Abgeordneten noch einmal auf. Es geht um die Frage, ob das Parlament von der Kaiserstadt Frankfurt nach Schwaben ziehen soll.
Fraport feierte am Donnerstag in der Paulskirche 100 Jahre Flughafengeschichte Frankfurt. Dabei wurden Forderungen nach einer Abschaffung der Luftverkehrsteuer laut.
Mit Mahnwachen und Gedenkstunden wird in Frankfurt an die Novemberpogrome erinnert. Oberbürgermeister Mike Josef fordert die Zivilgesellschaft zu mehr Widerspruch gegen Judenhass auf.
In der Frankfurter Paulskirche erhält Martin Herrenknecht den Persönlichkeitspreis der Mobilitätswirtschaft. Ohne seine Maschinen gäbe es keine Pläne für einen U-Bahn-Tunnel unter dem Grüneburgpark.
Weder Eisbecher und Sahnetorte für entscheidende Politiker noch gute Argumente halfen: Vor 75 Jahren entschied sich der Bundestag für Bonn als Hauptstadt der jungen Bundesrepublik und damit gegen Frankfurt.
Im Mai 1849 verschieben sich die Kräfteverhältnisse: Preußen macht gegen die in Frankfurt tagende Nationalversammlung mobil, das Parlament beginnt sich aufzulösen. Was einst so hoffnungsvoll begann, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Jetzt wird in Frankfurt über die Abgeordneten gespottet.
Die Bundesbildungsministerin war die höchstrangige Repräsentantin des Staates bei der Verleihung des Friedenspreises an Anne Applebaum. Drückten sich die verantwortlichen Außenpolitiker?
Der Frieden ist weniger wichtig als der Sieg über die Gewaltherrschaft: Friedenspreisträgerin Anne Applebaum ruft in der Paulskirche zur Unterstützung der Ukraine auf.
Putins Gleichschaltung muss gestoppt werden: Die Friedenspreisträgerin Anne Applebaum richtet in der Paulskirche einen Appell an die Deutschen.
Putins Gleichschaltung muss gestoppt werden: Die Friedenspreisträgerin Anne Applebaum richtet in der Paulskirche einen Appell an die Deutschen.
Aufruhr in Sachsen und in Bayern bringt im Frühjahr 1849 auch die Nationalversammlung in Unruhe, rund um die Paulskirche zieht Militär auf. Das erste deutsche Parlament streitet heftig um den richtigen Kurs.
Frankfurt feiert den Tag der Deutschen Einheit mit einem Bürgerfest. In der Paulskirche erinnert Rita Süssmuth an den langen Weg zur Wiedervereinigung.
Frankfurt feiert zwei Tage lang die Demokratie: Als Attraktion der Feste zum Tag der Deutschen Einheit steht eine Druckerpresse von 1848/49 auf dem Römerberg. Festrednerin in der Paulskirche ist Rita Süssmuth.
Die Zukunft des Platzes am Demokratiedenkmal Paulskirche bewegt die Frankfurter. Wie sehr, das zeigt sich in der Diskussion über eine mögliche Bebauung.
Über eine Bebauung des Paulsplatzes in Frankfurt wird wieder neu diskutiert. Ein Architekt schlägt ein „Haus des Dialogs“ vor, das die Paulskirche eng umschließt.
Dieser Vorstoß wird Widerspruch hervorrufen, nicht nur wegen der Platanen: Die Stadtplaner Christoph Mäckler und Till Schneider fordern, zwischen Paulsplatz und Neuer Kräme eine Zeile mit Wohn- und Geschäftshäusern zu errichten.
Eignet sich der Paulsplatz in Frankfurt womöglich für Wohnungen und Ladengeschäfte? Das Bauvorhaben der Deutschen Bahn am Südbahnhof ist bereits konkreter. Und wegen des Mobilitätsplans wird im Römer gezankt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Nachdem der preußische König die Kaiserkrone abgelehnt hatte, wusste man in der Nationalversammlung in Frankfurt 1849 nicht weiter. Im Sommer vor 150 Jahren geriet das Parlament in die Defensive.
Wie stark der Besuch von John F. Kennedy 1963 auch die Stadtredaktion der F.A.Z. bewegte, kann man an dieser Reportage erkennen. Im Original war sie noch ein gutes Viertel länger, die Autoren verzichteten bescheiden auf ein individuelles Kürzel.
Sie fordert ein neues Denken jenseits von „falschen Universalien“: Seyla Benhabib fühlt sich der Frankfurter Schule tief verbunden. Nun hat sie in Frankfurt den Adorno-Preis erhalten.
Sie ist Fan von Hannah Arendt und ihre Dankesrede heißt „Gegen falsche Universalien und identitäres Denken“. Seyla Benhabib würdigt Adorno als Denker unserer Zukunft.
Die Junge Deutsche Philharmonie ist einer der ersten demokratisch strukturierten Klangkörper. Deshalb lud sie zum Konzert in die Paulskirche.
In Metalllettern gegossen, war der Schriftzug „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ jahrzehntelang am Gebäude der Frankfurter Staatsanwaltschaft befestigt. Jetzt ist er in der Paulskirche zu sehen.
Mit mobilen Häusern, die Bürger zu Gesprächsrunden zusammenführen sollen, will die Stadt Frankfurt ein Zeichen für Teilhabe setzen. Erprobt wird das Konzept zunächst in vier Stadtteilen.
April 1849: Eine Abordnung der Nationalversammlung trägt dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV. die Kaiserkrone an. Doch der lehnt ab. In der Nationalversammlung ist man ratlos, wie es weitergehen soll.
Die Frankfurter Walter-Kolb-Eiche hat große ideelle Bedeutung. Sie zu fällen wird sich wohl niemand trauen. Aber um sie herum das Haus der Demokratie zu bauen, das dürfte auch schwierig werden.
Vom Turm der Paulskirche zur Spitze des Doms balancierte Philippe Petit und ließ dabei 1200 Jahre Frankfurter Stadtgeschichte Revue passieren. Es war ein im wahrsten Wortsinne überirdisches Schauspiel.
Von diesem Donnerstag an ist der Film „Die Ermittlung“ im Kino zu sehen. Er führt zurück zu den Verbrechen der Nationalsozialisten und in das Frankfurt vor 60 Jahren. Den Prozessverlauf begleitete die F.A.Z. seinerzeit akribisch.