Der Dreikampf ist noch ein Duell
CDU und Grüne nähern sich seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs einander an. Für den Landtagswahlkampf in Hessen und die SPD kann das einige Folgen haben.
CDU und Grüne nähern sich seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs einander an. Für den Landtagswahlkampf in Hessen und die SPD kann das einige Folgen haben.
Eine Frau demonstriert ihren Unmut über den Frankfurter Oberbürgermeister. Der Grünen-Politiker Al-Wazir will Ministerpräsident werden. Und außerdem gibt es neben dem 9-Euro-Ticket auch andere Möglichkeiten, Benzin zu sparen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die hessischen Grünen wollen im nächsten Jahr mit Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir an der Spitze in den Landtagswahlkampf ziehen
Bei den nächsten Landtagswahlen in Hessen möchte Tarek Al-Wazir, der stellvertretende hessische Ministerpräsident (Die Grünen), für seine Partei das beste Wahlergebnis aller Zeiten erreichen. In den Wahlkampf wird sie mit einem Spitzenduo ziehen.
Der neue hessische Regierungschef Boris Rhein verfügt über gute Kontakte zur Opposition. Auch seine politischen Gegner bringen ihm Wertschätzung entgegen. Das könnte sich nach der Landtagswahl im nächsten Jahr auszahlen.
Rhein war bisher Landtagspräsident. Schon im ersten Wahlgang erreicht er die Mehrheit. Auch Oppositionspolitiker stimmen für ihn.
Nach seiner Wahl zum neuen hessischen Ministerpräsidenten hat Boris Rhein sein Kabinett ernannt. In den Reihen der CDU-Ministerinnen und -Minister gibt es eine Änderung.
Im F.A.Z.-Interview spricht Hessens neuer Ministerpräsident über sein Verhältnis zu Volker Bouffier, die Chancen von Schwarz-Grün unter Friedrich Merz – und den „furchtbar schwachen“ Bundeskanzler.
Wer tritt für die SPD als Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl im nächsten Jahr an? Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht meint es zu wissen.
Die hessischen Unternehmen fordern von der Politik eine mehrjährige Nullrunde und den Verzicht auf die Wiederbesetzung freigewordener Stellen.
Ihr „Herz sei in Hessen“, bekennt die Bundesinnenministerin. Als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2023 ist sie gesetzt. Lässt sich das mit ihrem Amt in Berlin vereinbaren?
Die hessische SPD Vorsitzende wird mit 94,3 Prozent in ihrem Amt bestätigt. In ihrer Rede lässt Nancy Faeser ihre Absicht erkennen, bei der nächsten Landtagswahl die Spitzenkandidatur zu übernehmen.
Die Wahlkreise für den Hessischen Landtag werden neu sortiert. Denn die Zahlen der Wahlberechtigten im alten Zuschnitt lagen zu weit auseinander. Aber auf die Größe des Parlaments hat das keinen Einfluss.
Die Ampel leuchtet in die Länder hinein. So ist es bedeutsam, dass eine solche Koalition aus SPD, Grünen und FDP in Hessen nach wie vor möglich wäre. Bemerkenswert ist die Beliebtheit von Boris Rhein.
Er kam nach Roland Koch, wirkte an der Seite von Angela Merkel und zusammen mit Tarek Al-Wazir: In Hessen hat der scheidende Ministerpräsident Volker Bouffier gezeigt, dass schwarz-grüne Bündnisse möglich sind.
Bis zuletzt war unklar, wer auf den hessischen Ministerpräsidenten und CDU-Landesvorsitzenden folgen würde. Nun ist die Entscheidung gefallen. Bouffier selbst konnte sie offenbar nicht mehr beeinflussen.
Nicht nur die CDU, sondern auch die SPD muss für die hessische Landtagswahl ihren Spitzenkandidaten aufstellen. Auch das könnte schwierig werden. Viel hängt von Faesers Performance in Berlin ab – und von jener der Ampelkoalition.
Kurz vor der Entscheidung, wer Hessen in die Zukunft führen soll, richten sich alle Augen auf den Ministerpräsidenten.
Tritt Volker Bouffier bei der Landtagswahl 2023 an? Wie hält er es mit dem CDU-Landesvorsitz? Und wie lässt sich stilvoll eine Sektflasche öffnen? Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Berufung der hessischen SPD-Chefin Faeser zur Bundesinnenministerin bringt Unruhe in die Partei. Plötzlich ist wieder offen, wer sie 2023 in den Landtagswahlkampf führt.
Ein fahrlässiger Verfassungsbruch und Unprofessionalität im politischen Management: Schwarz-Grün in Hessen hat den Stresstest der Pandemie nicht bestanden. Ein Machtwechsel ist programmiert.
So spannend war die hessische Politik schon lange nicht: Nicht nur in der CDU, auch in der SPD stellt sich die Frage nach dem Spitzenkandidaten für die nächste Landtagswahl.
Volker Bouffier ist in einer schwierigen Situation. Er ist mit Armin Laschet gescheitert und muss sich nun in seinem Landesverband behaupten.
Das Ergebnis der Bundestagswahl trifft auch Hessens Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Die CDU will, dass er sich zu seiner Zukunft erklärt.
Die Union ist in Aufruhr. Im ganzen Land fordern CDU-Verbände, das Wahldesaster aufzuarbeiten. Das könnte nicht nur für den Vorsitzenden im Bund gefährlich werden.
Wie wirkt sich die Bundestagswahl auf Hessen aus? Die Diskussion der Gewinner und Verlierer verläuft kontrovers. Dabei steht nicht zuletzt der Ministerpräsident im Blickpunkt.
Ist das hessische Politikmodell ein Vorbild für den Bund? Unser Korrespondent Ewald Hetrodt hat sich darüber Gedanken gemacht. Ein Befund im Buch „Grün in Politiklabor“: Die „hessischen Verhältnisse“ sind im Bund die Regel geworden.
Noch dominieren CDU und SPD in Hessen, doch beide Parteien müssen sich nach den Kommunalwahlen Sorgen machen. Die Grünen sitzen ihnen im Nacken.
Nicht einmal 100 Mitglieder zählt die Klimaliste, die zur Kommunalwahl in Hessen erstmals antritt. Das soll aber nur der Probelauf für die Landtagswahl sein. Vor allem die Grünen dürften sie beobachten.
„Solides und starkes Bündnis“: Zwischen CDU und Grüne in Hessen läuft es zumindest nach Worten von Volker Bouffier gut. Der Ministerpräsident lobt nach mittlerweile sieben Jahren Koalition, dass es keinen öffentlichen Streit gebe.
Dass die Führung der Hessischen Grünen trotz enormen Drucks von Seiten der Basis nicht von dem Autobahnprojekt abgerückt ist, wird ihr die Union nicht vergessen. Auf der anderen Seite rächt sich das Zugeständnis.
Die Angriffe von Friedrich Merz gegen das „Partei-Establishment“ nehmen ihm viele in der CDU übel. Bei anderen, die sich schon länger über Berlin und Angela Merkel ärgern, trifft er auf offene Ohren.
Die Grünen stehen vor einem wichtigen Jahr – und vor einem großen Wahlkampf. Die Mitgliedszahlen wachsen zwar, aber zugleich wird der Druck der Klimabewegung immer größer. Wer sind die Leute, die jetzt in den Bundestag streben?
Schon lange schwelt Streit in der Landtagsfraktion der hessischen AfD: Nun will die Fraktion zwei prominente Mitglieder ausschließen. Einer von ihnen war Spitzenkandidat bei der Landtagswahl.
Die hessischen Grünen legen bei einer Telefonumfrage in der Gunst der Wähler zu. Auf dem Neckermann-Gelände in Frankfurt wird in Zukunft gerechnet. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Seit einem Jahr ist die zweite Auflage der schwarz-grünen Landesregierung im Amt. Welches Bild geben die Ministerinnen und die Minister bisher ab? Eine Zwischenbilanz.